29.12.2016

Dahinter steckt immer ein kluger Kopf


ROLLING STONE - Die Instanz für popkulturelle Berichterstattung

MUSIKEXPRESS - Der Zeitgeist im Hier und Jetzt

METAL HAMMER - Die Lektüre für Rock- und Metal-Fans

Mehr dazu: axel-springer-mediahouse-berlin.de

28.12.2016

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Eine sozialistische Tageszeitung verbirgt einen Beitrag zum Grundeinkommen hinter einer Bezahlschranke

Eine sozialistische Tageszeitung verbirgt einen Beitrag zum Grundeinkommen hinter einer Bezahlschranke

via: neues-deutschland.de

Was für eine Überraschung


Major Labels sind auch SoundCloud-Anteilseigner:

Warner Music Inc hält etwa 1,4 Prozent der Unternehmensanteile, Sony Music Entertainment etwa 1,9 Prozent und Universal Music Leisure Ltd etwa 4,1 Prozent.

via: gruenderszene.de

27.12.2016

Sarah's Ritt durch den Schwarzwald


"Das bedingungslose Grundeinkommen aber entzieht das Kapital aus der Verantwortung, weil ja nicht der Arbeitgeber, sondern der Staat dieses Existenz sichernde Grundeinkommen an den Beschäftigten auszahlen müsste", begründet Sarah Wagenknecht (DIE LINKE) ihre ablehnende Haltung. (Quelle: abgeordnetenwatch.de)

via: faz.net

25.12.2016

Weihnachten im ZDF


Als Partner der Musikindustrie
Muss das ZDF auch am ersten Weihnachtstag
In 185 Minuten Sendezeit
Fetten Gänsen aus der Schlagerwelt
Den Arsch schmieren

via: zdf.de

24.12.2016

Wie der Rundfunkbeitrag verwendet wird


Der Rundfunkbeitrag beträgt derzeit monatlich 17,50 Euro, wovon auf Deutschlandradio einen Anteil  von 48 Cent entfällt.
Mit 1,3 Cent davon werden dann Verwertungsgesellschaften wie GEMA und GVL bedacht.
(1 Euro-Cent entspricht 4,48 Millionen Euro pro Jahr)

Quelle: deutschlandradio.de

22.12.2016

Pünktlich zum Fest


Ob jemand mit einem Weihnachtssong jährlich "acht Millionen Euro" oder gar "achtzig Millionen" verdienen kann, ist der Süddeutschen Zeitung völlig egal.
Und darum gibt man wenige Tage vor Weihnachten auch gerne noch einen Hinweis auf sieben der "bemerkenswertesten" Cover-Versionen.

via: sz.magazin.sueddeutsche.de

20.12.2016

Lohnt sich einfach nicht


Eine Musikerin, GEMA-Mitglied, veranstaltet Konzerte, wo sie zur Hälfte immer auch eigene Kompositionen spielt.
Dafür hat sie in vier Jahren stattliche 65.000 Euro Gebühren an die GEMA zahlen müssen und gerade einmal magere 5000 Euro an Tantiemen für sich einspielen können.

Quelle: 11k2.wordpress.com

Expropriation von Kapitalist durch Kapitalist


"Die Konkurrenz treibt die Unternehmer an, bis von der Konkurrenz fast nichts mehr übrig ist. Doch obwohl Marx diese Erkenntnis schon vor 150 Jahren formulierte, ist sie im ökonomischen Mainstream noch immer nicht angekommen." (Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Publizistin, in einem lesenswerten Beitrag für TELEPOLIS)

via: heise.de

19.12.2016

Der wichtigste deutsche Musikpreis


Endlich ist der ECHO jetzt da angekommen, wo er auch hingehört. "Die Labels, Musiker und Zuschauer gleichermaßen glücklich zu machen, ist eine große Herausforderung, der wir uns gerne gemeinsam mit dem BVMI stellen", sagt VOX Chefredakteur und Unterhaltungschef, Kai Sturm.

via: musikindustrie.de

Weihnachten als kapitalistisches Fest


Auch "Musikschüler, Gruppen, Musikkapellen und Chöre" dürfen in Achern mit ihren Auftritten auf dem Weihnachtsmarkt daran mitwirken, Geld für die GEMA einzuspielen. Satte 342 Euro pro Tag kommen allein hier für Künstler zusammen, die einen Weihnachtssong oder ein Weihnachtsalbum am Markt plaziert haben.

via: bo.de

18.12.2016

Verlage und Verleger zuerst


In der letzten Woche hat der Deutsche Bundestag gegen die Interessen von mehr als 400.000 Autoren gestimmt.

"Die Verlage sind eben noch immer nicht nur wichtige Stichwortgeber im politischen Geschäft, sie haben nach wie vor die mächtigste Lobby."

via: perlentaucher.de

17.12.2016

Neuregelung zur Verlegerbeteiligung


"Verwertungsgesellschaften sind ein Erfolgsmodell. Die neue Regelung zur Beteiligung von Verlegern an den Einnahmen erlaubt es, den fast 60 Jahre lang praktizierten Kompromiss fortzusetzen, Einnahmen nach festen Quoten zwischen Urhebern und Verlagen zu verteilen", sagt der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

via: ver.di Pressemitteilung vom 16.12.2016

16.12.2016

Im Zivilstand Revoluzzer


"Wer fünf Mal im Radio läuft", sagt Konstantin Wecker, "kriegt fünf Mal mehr als der", sagt Konstantin Wecker, "der nur ein Mal läuft", sagt Konstantin Wecker. "So einfach", sagt Konstantin Wecker. "Die Gema kann nur dem was geben", sagt Konstantin Wecker, "der gespielt wird".

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 22. Februar 2013

Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen


"Ich weiß nicht, warum jemand, der öfters gespielt wird und höhere Einnahmen erzielt, diese mit anderen teilen sollte" […] "Wer viel live gespielt wird, wer oft im Radio läuft und viel verkauft, bekommt deshalb auch im Bereich der Hintergrundmusik mehr."
(GEMA-Sprecherin Gabriele Schilcher)

Quelle: GEMA-Interview vom 11. Juli 2012

So einfach ist das


Auch für "mittelalterliche Stücke" sind GEMA-Gebühren zu zahlen, denn "bei solchen Stücken wurden im Nachhinein für die heutige Musikwelt Noten und Texte angepasst, weshalb man davon ausgehen kann, dass die heutige Interpretation innerhalb der letzten 70 Jahre aufgesetzt wurde", erklärt GEMA-Sprecherin Gabriele Schilcher.

via: suedkurier.de

Änderungsantrag von CDU/ CSU und SPD


"Entwurf eines Gesetzes zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung"
"Entwurf eines Gesetzes zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung und zur Regelung von Fragen der Verlegerbeteiligung" (Quelle: pdf)

via: irights.info

15.12.2016

Popmusikförderung


Die Initiative Musik, Förder- und Musikexportbüro der Bundesregierung und Musikwirtschaft, bewilligt 390.000 Euro Fördergelder für 34 Projekte von Pop bis Jazz.

Die Initiative Musik wird von GVL und GEMA finanziell unterstützt.

Quelle: Pressemitteilung Initiative Musik vom 9. Dezember 2016

Einfluss auf politische Entscheidungen


"Die Wahrscheinlichkeit für eine Politikveränderung ist wesentlich höher, wenn diese Politikveränderung von einer großen Anzahl von Menschen mit höherem Einkommen unterstützt wird."
Dieser Satz ist im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung in einer überarbeiteten Fassung jetzt nicht mehr zu finden.

via: sueddeutsche.de

14.12.2016

Essen & Trinken


In Berlin und Brüssel betreibt die GEMA auch Büros zur politischen Kommunikation. "Erst letzte Woche wurden wieder MdBs und Mitarbeiter der Fraktionen zu einem Brunch eingeladen um die Symbiose von Urheber und Verlag zu beschwören", weiß der Musiker Bruno Kramm jetzt im Interview zu berichten.

via: netzpolitik.org

Lügenkampagnen und Fake-News


Der netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lars Klingbeil, fordert von Facebook, verstärkt gegen Falschmeldungen vorzugehen.

Er sollte besser zunächst einmal vor der eigenen Haustür kehren.

via: heise.de

Frühstück bei Tiffany


Ein Diskussionsbeitrag der GEMA zur «Charta der digitalen Grundrechte» ist seit Anfang Dezember 2016 online.

Zentrales Anliegen ist, Kreativwirtschaft und Musikindustrie endlich auch an den Profiten der Online-Plattformen zu beteiligen.

via: urheberrecht.org

13.12.2016

Es regnet immer dorthin, wo es schon nass ist


Die Teilnehmer einer Konferenz der Initiative Urheberrecht waren sich gestern weitestgehend einig:
Die "großen Internet-Plattformen wie YouTube, Amazon oder Facebook" sollen künftig "nach dem Vorbild der Geräte- und Leermedienabgabe für Privatkopien" zur Kasse gebeten werden.

via: heise.de

12.12.2016

Unter den Teppich gekehrt


Einem Urteil des LArbG Berlin-Brandenburg vom 26.11.2008 ist zu entnehmen, "dass drei hochrangige Repräsentanten der GEMA unmittelbar als "Mobber" identifiziert worden sind".
Das aber hat zu keiner Zeit in der öffentlichen Berichterstattung eine Rolle gespielt.

Quelle: nmz.de

11.12.2016

Das Literarische Streamtett


Deezer-Vorstand Hans-Holger Albrecht glaubt nicht, dass sein Streamingdienst vor allem den Mainstream befördert.
Und darum schlüpft jetzt auch ein Stimmenimitator für Deezer "in die Rollen von Marcel Reich-Ranicki, Dieter Bohlen, Norbert Blüm und Udo Lindenberg", um die neuesten Hörbücher zu besprechen.

via: welt.de

10.12.2016

Vergütung musikalischer Werke in Videos


YouTube und National Music Publishers Association (NMPA) haben sich jetzt darauf verständigen können, dass an Autoren, Komponisten und Musikverlage künftig auch die Tantiemen der Stücke "anteilmäßig ausgeschüttet werden" sollen, für die "kein Urheber oder sonstiger Rechteinhaber ausfindig gemacht werden konnte".

via: heise.de

09.12.2016

Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts


Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) hat die Zusammenarbeit mit GfK Entertainment vorzeitig verlängert.
Der Geschäftsführer von GfK Entertainment, Dr. Mathias Giloth,  freut sich darauf, "auch weiterhin die offiziellen Musik- und Chartdaten zur Verfügung" stellen zu dürfen.

via: musikindustrie.de

Appell an die Politik


In einer Diskussionsrunde nahm der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie, Thorsten Schäfer-Gümbel, zu den Anliegen der Kulturschaffenden Stellung. "Auf die speziellen Auswirkungen der verfehlten Berechnung von Musik-Aufführungen" wollte er aber nicht näher eingehen und bezeichnete die GEMA als eine "große Baustelle".

via: n-land.de

08.12.2016

Das Leben geht weiter


Quasi in "Robin Hood-Manier" vertritt die GEMA die Urheberrechte der Komponisten, weiß GEMA-Fachreferentin Gabriele Schilcher zu berichten.

Und das sogar noch bis zu 70 Jahren nach deren Tod!

via: wochenblatt.de

07.12.2016

Es geht um Moral, nicht um Gerechtigkeit


Das Zukunftsforum Familie e.V. erkennt in einem bedingungslosen Grundeinkommen "einen Widerspruch zur Geschlechtergerechtigkeit".

Denn "es stünde dem feministischen Ideal einer eigenständigen Erwerbstätigkeit als emanzipatorischer Praxis gegenüber."

via: vorwaerts.de

Kritik wegen geringer Abgaben an Musikindustrie


"In 2015, fans listened to hundreds of billions of audio and video music streams through on-demand ad-support digital services like YouTube, but revenues from such services have been meager—far less than other kinds of music services. And the problem is getting worse."
(Quelle: RIAA)

via: computerbase.de

06.12.2016

Popförderung als Standortpflege


Der Bundestag hat kürzlich ein Maßnahmenpaket beschlossen, um "Rock, Pop und Jazz" in Deutschland mehr als bisher zu fördern.
Vor allem "etablierte Veranstaltungen" werden von der zusätzlichen Staatsknete profitieren können. Kleinere Clubs aber gehen wie gehabt oft leer aus.

via: deutschlandradiokultur.de

05.12.2016

Bestens informiert


Die Veranstalter eines Weihnachtsmarktes haben sich über die hohen Lizenzabgaben für das Musikprogramm beschwert.
Wie offenbar gut unterrichtete Kreise zu berichten wissen, "stellte die Gema den Organisatoren eine Liste mit 93 Liedern zur Verfügung, die von der Gema befreit sind".

via: come-on.de

04.12.2016

Weiter so mit den Verleger-Ausschüttungen


"Prozess verloren? Ist der GEMA doch egal!"

"Vorrangiges zeitliches Ziel ist es", so GEMA-Chef Dr. Harald Heker in einer Information an die Mitarbeiter, dass "die Verlage auch in Zukunft an der GEMA-Verteilung beteiligt werden können".

via: piratenpartei.de

02.12.2016

War alles nicht so gemeint


Wie vom soester-anzeiger berichtet, sollten auf dem Weihnachtsmarkt nur noch GEMA-freie Lieder erklingen.

Daraufhin hat die GEMA von einer erhöhten Gebührenforderung sofort wieder Abstand genommen.

via: soester-anzeiger.de

01.12.2016

Schnee von gestern


In Soest hatte man sich mit der GEMA darauf verständigen können, für das Musikprogramm auf dem Weihnachtsmarkt 240 Euro pro Tag zu zahlen.
Aber in diesem Jahr stellt die GEMA wieder "satte 90.000 Euro an Gebühren für die gesamte Dauer des Weihnachtsmarkts" in Rechnung.

via: soester-anzeiger.de

30.11.2016

Dummes Geschwätz


"Wir haben ja schon ein Grundeinkommen. Der Sozialstaat sichert die Menschen ab. Es ist allerdings nicht bedingungslos. Nur wenn man seine eigenen Mittel ausgeschöpft hat und es trotzdem nicht reicht, greift der Staat ein. Ich halte das für eine Riesenerrungenschaft", sagt der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest.

28.11.2016

Trügerische Gerechtigkeit


Erwerbsarbeit "ist weitaus mehr als nur ein Schuften für den Lebensunterhalt".
Und darum bekommt die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen auch "von der IG Metall und den anderen DGB-Gewerkschaften" konsequent Gegenwind.

via: IG Metall, Mitteilung vom 23.11.2016

27.11.2016

Verteilungs- und Generationengerechtigkeit


Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD), erteilt der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen eine Absage.
Denn es gebe "weder eine Notwendigkeit noch eine gesellschaftliche Akzeptanz" dafür.

via: all-in.de

26.11.2016

Hier werden Sie geholfen


Es soll hierzulande ja "reichlich interessante und innovative Bands" geben. Und in jedem Jahr kümmert sich ein Projekt des deutschen Musikrats um fünf dieser Bands. Es folgt dann "ein monatelanges Coaching in Sachen Vertragsrecht, GEMA, Marketing, aber auch Songwriting, Arrangement und Performance".

via: deutschlandfunk.de

25.11.2016

Kapitalistische Einheitsfront


Die Initiative Musik ist die zentrale Fördereinrichtung für die deutsche Musikwirtschaft. Und mit zusätzlichen 4.100.000 Euro vom Bund wird sich ihr Etat 2017 mehr als verdoppeln.
Die Initiative Musik wird "unter anderem von der Bundesregierung, der Gema und dem Musikrat getragen".

via: badische-zeitung.de

Hohe Wertschätzung für Kultur in Deutschland


Im kommenden Jahr werden "Initiative Musik, LiveKomm, Reeperbahn Festival Hamburg, Pop-Kultur Berlin, c/o pop Köln und Deutsche Rockmusik Stiftung mit zusätzlichen 8.200.000 Euro vom Bund gefördert. Denn "Rock, Pop und Jazz brauchen spürbar mehr Raum in Deutschland", meint MdB Rüdiger Kruse (CDU).

via: Initiative Musik, Pressemitteilung vom 23.11.2016

24.11.2016

Arbeit macht das Leben süß


"Die Alimentierung von Menschen über ein Grundeinkommen lehnen wir ab. Stattdessen muss es darum gehen, auch in Zeiten der Digitalisierung neue Möglichkeiten zur Teilhabe in der Arbeitswelt zu schaffen", sagt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Peter Weiß.

via: fuldainfo.de

Klage gegen Antennengemeinschaft Dölzschen


Jetzt hat auch das Oberlandesgericht Dresden entschieden, dass Antennengemeinschaften der GEMA-Pflicht unterliegen.

Von Antennengemeinschaften fordert die GEMA bis zu zehn Jahren rückwirkend Beiträge ein. (Quelle: Sören Rößler, Rechtsanwalt)

via: dnn.de

21.11.2016

Veranstaltungen mit Tonträgermusik


Die GEMA "nutzt ihre Monopolstellung missbräuchlich aus, um auf willkürliche Art und Weise exorbitante und existenzgefährdende Tariferhöhungen im Markt durchzusetzen", brachte es Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Thüringen, einmal auf den Punkt.

Von einer Kostensteigerung auf 277 Prozent gegenüber dem Vorjahr weiß jetzt die RHEIN-NECKAR-ZEITUNG zu berichten.

20.11.2016

Man gönnt sich ja sonst nichts


Wenn Musiker "honorarfrei für den guten Zweck" Geld einspielen, sind immer auch GEMA-Gebühren zu zahlen!

Warum aber wollen Komponisten, Textdichter und Musikverleger hier nicht einmal auf ihre Tantiemen verzichten?

via: tini24.de

19.11.2016

Dann zahlen wir das eben


Auf Antrag der Freien Wähler Heppenheim bekommt jetzt ein Verein einen um 1.300 Euro erhöhten Zuschuss.

"Hintergrund sind deutlich erhöhte Gema-Gebühren, die der Verein künftig zu zahlen hat."

via: echo-online.de

18.11.2016

Das leuchtet doch ein


Wird auf einer öffentlichen Veranstaltung "ausschließlich GEMA-freie Musik genutzt" kann es dennoch sein, dass sich die GEMA meldet.

Denn "man ist in der Beweispflicht", teilt Fachanwalt für Urheber- und Veranstaltungsrecht Christian Koch dazu mit.

via: giessener-allgemeine.de

17.11.2016

We are the voice of the internet economy


Dear President-elect Trump: Congratulations on your recent election. Sincerely, airbnb amazon coinbase doordash dropbox ebay etsy expedia facebook fanduel google groupon handy iac intuit linkedin lyft monster netflix pandora paypal pinterest practicefusion rackspace reddit salesforce snapchat spotify surveymonkey ten-x transferwise tripadvisor turo twitter uber upwork yahoo yelp zenefits zynga .com
(Quelle: Internet Association)

16.11.2016

Gestörtes Verhältnis zur Rechtslage


"Die Verwertungsindustrie verfügt über kein eigenes Leistungsschutzrecht, Urheberrechte stehen eben einzig den Urhebern zu […] es zeigt, in welche Schieflage die gesamte Debatte längst geraten ist, wenn ein Gericht die Verwerter eigens auf die Gesetzeslage hinweisen muss." (Konzertagent und Autor Berthold Seliger)

via: irights.info

15.11.2016

Gelebte Solidarität


"Glücklicherweise hat die Politik verstanden, dass für eine vielfältige Musik- und Kulturlandschaft die bewährte Zusammenarbeit zwischen Urhebern und Verlegern zwingend notwendig ist." (Prof. Dr. Enjott Schneider, Komponist und Aufsichtsratvorsitzender der GEMA in einer Pressemitteilung vom 15.11.2016))

via: heise.de

14.11.2016

Schwerer Schlag für die Musikverlage


Musikverlage erhalten etwa 40 Prozent der GEMA-Einnahmen.

Nach einem Urteil des Berliner Kammergerichts ist die GEMA aber "nicht berechtigt, von den Ausschüttungen an die Kreativen die Verlegeranteile abzuziehen".

via: faz.net

Vorbildlich unterdrückt


"Um endlich den Urhebern die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, wie Erlöse aus Lizenzen verteilt, eingesammelt und erhoben werden, muss den Verlegern, der heimlichen Hausmacht innerhalb der GEMA, endlich der Zugang zu Entscheidungen sowie die Beteiligung entzogen werden." (Carsten Sawosch, Piratenpartei)

via: piratenpartei.de

12.11.2016

Die Summen sind eigentlich nicht mehr bezahlbar


Kritik an hohen GEMA-Gebühren übte jetzt auch der Wiesbadener Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel (CDU). Rund 50.000 Euro hatte die GEMA für den Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr in Rechnung gestellt und "nur mit Mühe habe die kommunale Marketinggesellschaft einen Nachlass aushandeln können".

via: faz.net

11.11.2016

Völlig überzogene Forderungen


Für das Abspielen von Musik auf einem Weihnachtsmarkt hatte die GEMA ursprünglich 18.000 Euro verlangt. Daraufhin drohte der Veranstalter, sich mit GEMA-freien Weihnachtsliedern zu behelfen. Und das zeigte Wirkung. "Im vorigen Jahr wurden 1300 Euro an die Gema gezahlt, diesmal sind es 2600 Euro - also der doppelte Betrag."

via: maz-online.de

Es geht halt immer noch dümmer


Was tun, wenn die GEMA für eine Veranstaltung überzogene Gebühren fordert und nicht mit sich reden lässt?

"Dann zahlen wir eben das, was die Gema verlangt und beißen in den sauren Apfel." (SMA-Betriebsleiterin Patricia Leppert)

via: schwarzwaelder-bote.de

07.11.2016

VG Media klagt und bekommt Recht


Auch die VG Media, das ist die Verwertungsgesellschaft der privaten Medienunternehmen, darf für die "Wiedergabe von Funksendungen" bei Supermärkten, Tankstellen, Banken, Flughäfen, Krankenhäusern, Hotels und Gaststätten abkassieren.
So hat es das Verwaltungsgericht München jetzt entschieden.

via: wbs-law.de

05.11.2016

Can Music Make You Sick?


"Help Musicians UK is the leading independent charity for musicians in the UK. As part of its MAD [Music And Depression] campain the charity has commissioned Sally Anne Gross and Dr. Geoge Musgrave, MusicTank/University of Westminster to conduct a study into the mental health issues faced by musicians and the wider music industry."

Read more / Quelle: helpmusicians.org.uk

Wer hätte das gedacht


Die EU-Kommission will eine "EU-weite Lizenzierungsmöglichkeit für Online-Nutzungen" erreichen.
Damit dürfte die GEMA wohl ihre "Monopolstellung in Deutschland" verlieren und das gilt es unter allen Umständen zu verhindern. Nur so ist die plötzliche Einigung der GEMA mit YouTube auch zu verstehen.

via: lto.de

03.11.2016

Die Euphorie nach der Einigung war groß


Welche Summe YouTube an die GEMA zahlen wird kann derzeit noch nicht beantwortet werden. Viel wichtiger dagegen wäre es aber zu wissen, wie diese Einnahmen denn verteilt werden.
Eine Frage, die sehr leicht zu beantworten ist und von den Medien aus gutem Grund nur selten gestellt wird.
Denn mehr als 60 Prozent der Einnahmen werden an nur 5 Prozent der GEMA-Mitglieder ausgeschüttet.

02.11.2016

Wer am Musikstreaming verdient


Für 9,99 Euro im Monat ist ein Premiumabo bei Spotify oder Deezer zu haben. Davon verbleiben 2,08 Euro beim Streaming-Dienst. Der Staat kassiert 1,67 Euro insbesondere durch die Umsatzsteuer. Einen Anteil von 1,00 Euro bekommen die Verwertungsgesellschaften. Die Labels sacken 4,56 Euro ein. Bei den Künstlern kommen noch o,68 Euro an.

via: handelsblatt.com

01.11.2016

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich


Nach 7 Jahren begraben GEMA und YouTube heute ihren Streit.

Das Jahresgehalt des GEMA-Chefs Dr. Harald Heker betrug 2009:
431.600 €

Das Jahresgehalt des GEMA-Chefs Dr. Harald Heker betrug 2015:
619.000 €

Keine roten Sperrtafeln mehr


GEMA und YouTube sind sich einig und haben einen Lizenzvertrag abgeschlossen.

Über die Summe, die YouTube jetzt freiwillig pro Videoabruf zahlen will wurde Stillschweigen vereinbart.

via: faz.net

31.10.2016

Nicht alles glauben, was in der Zeitung steht


Bei der diesjährigen Verleiung des Deutschen Filmusikpreises wurde der Jazzmusiker und Komponist Klaus Doldinger mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet.
"Heute ist er Aufsichtsratsmitglied der Verwertungsgesellschaft GEMA", weiß die Mitteldeutsche Zeitung dann noch zu berichten.
Richtig ist vielmehr, dass Doldinger bis 2014 dem Aufsichtsrat der GEMA angehört hat.

30.10.2016

Fetten Gänsen den Arsch schmieren


Ein nicht ganz unbekannter deutscher Musiker hat dieser Tage wieder einmal ein Album veröffentlicht.
Da sieht sich das MDR-Fernsehen doch tatsächlich in der Pflicht und strahlt eine Dauerwerbesendung mit einer rekordverdächtigen Länge von 4 Stunden und 30 Minuten aus.

Quelle: mdr.de

29.10.2016

Ein Filtersystem soll Urheberrechte schützen


Einmal mehr geht es allein um die Interessen der Musikindustrie.

Denn Plattformen, auf denen Nutzer beispielsweise Musik hochladen können, sollen nach Vorstellung der EU-Kommission künftig dazu verpflichtet werden, eine Art Monitoring-Software zu installieren.

via: netzpolitik.org

25.10.2016

Parteiübergreifender Gegenwind


Die Europaabgeordneten Julia Reda (Piratenpartei), Martina Michels (Linke), Dietmar Köster (SPD), Helga Trüpel (Grüne) und Alexander Graf Lambsdorff (FDP) lehnen das Vorhaben von EU-Kommissar Günther Öttinger (CDU), ein europäisches Leistungsschutzrecht für Presseverlage einzuführen, ab.

via: netzpolitik.org

22.10.2016

A likely story!


"When you become famous or become a star […] You have to work the system […] You´re dealing with this streaming war and it´s an absolute nightmare to witness as an artist because it´s not about music and it´s all about business - and that´s just not who I am at all." (Lady Gaga)

via: nme.com

16.10.2016

Bob der Songwriter erhält Literaturnobelpreis


"Es war höchste Zeit, dass mal wieder jemand den Preis bekommt, der Millionen Menschen erreicht hat." (Heinz Rudolf Kunze)

"Die chancen für mich, den Nobelpreis in Physik zu bekommen, haben sich gerade dramatisch erhöht." (Sibylle Berg)

via: dw.com und mobile.twitter.com

Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung


"Prekäre Jugendliche sind popkulturell interessiert […] Das Interesse regt jedoch selten zur aktiven Suche nach Neuem an, man begnügt sich mit dem, was man kennt oder über den Freundeskreis mitbekommt […] Eine tiefere Auseinandersetzung mit Musik (Musik sammeln, Konzertbesuche, selbst musizieren) ist eher untypisch."

Quelle: SINUS Jugendstudie 2016, Seite 84

15.10.2016

Für die Literatur war das ein schlechter Tag


Ein Musiker, "der nicht mehr weiß, wohin mit all den Preisen und Ehrungen", erhält jetzt auch noch den Literatur-Nobelpreis!

Gibt es derzeit denn wirklich keinen Schriftsteller, der besser ist als ein dichtender Musiker?

via: dw.com

11.10.2016

Glanz und Gloria


Das ZDF und der Bundesverband Musikindustrie verlängern ihre Zusammenarbeit.

So wird das ZDF für weitere zwei Jahre "Medienpartner des ECHO-KLASSIK" bleiben.

via: echoklassik.de

10.10.2016

Jazz and the City


Der neue Leiter des Jazz-Festivals Moers "soll einen Bezug zur Region haben" und für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen.

"Es gehe darum, das Festival an die Bevölkerung «heranzutragen» und nicht darum, «volkstümlichen» Jazz zu machen."

via: wn.de

08.10.2016

Förderung der Kultur und Kreativwirtschaft


"Mit der Landesinitiative zu Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF) wollen wir Künstlern in NRW bessere Arbeits- und Lebensbedingungen bieten" sagt Christina Kampmann (SPD), Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

via: westfalium.de

06.10.2016

Die Arbeitswelt verändert sich


"Das Bündnis Grundeinkommen setzt sich für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ein. Ziel ist, mithilfe des bedingungslosen Grundeinkommens allen Menschen die Existenz zu sichern und eine demokratische Teilhabe am Gemeinwesen zu ermöglichen."

Quelle: buendnis-grundeinkommen.de

05.10.2016

VIP-Shuttleservice


In wenigen Tagen will SKODA wieder für eine "elegante Vorfahrt" der "Stars der Klassikszene" am roten Teppich sorgen.

Die ECHO KLASSIK Preisvergabe wird von SKODA als "Förderer und Mobilitätspartner" damit bereits zum dritten Mal unterstützt.

via: finanznachrichten.de

04.10.2016

Grüne soziale Gerechtigkeit


Zu Beginn des Bundeskongresses der Grünen Jugend hat Parteichef Cem Özdemir einmal mehr deutlich gemacht, dass er der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen nur wenig abgewinnen kann. Es hätte ihm auch "nicht dabei geholfen, aufs Gymnasium zu gehen", begründet er seine ablehnende Haltung.

via: neues-deutschland.de

02.10.2016

Neuer Kölner Sound


"Nach der großen Phase der Kölsch-Bands entsteht hier etwas tolles Neues: Die Kölner Schule, also Rock- und Popmusik, die deutschlandweit einflussreich ist. Eine sehr spannende Entwicklung", sagt Dieter Gorny, Vorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie und Kreativbeauftragter beim Bundeswirtschaftsministerium.

via: express.de

01.10.2016

Musik verkommt zu einem Tool im Alltag


Ein Label aus Leipzig hat sich am Spotify-Bezahlmodell orientiert und 31 Lieder von 31 Sekunden Dauer veröffentlicht.
Denn Spotify zahlt nach 30 Sekunden den Urhebern pro Abruf 0,2 Cent und jeder weitere Aufwand jenseits dieser Grenze bleibt unbezahlt.
Erst ab fünf Minuten Streamingdauer gibt es ein wenig Nachschlag.

via: lvz.de

Bedeutungsverlust von CD und DVD


Der CD-Hersteller Entertainment Distribution Company (EDC) aus Hannover wird sich zum Jahresende von 263 Mitarbeitern trennen.

Damit wird fast die halbe Belegschaft "wegen der Konkurrenz sogenannter Streaming-Dienste wie Spotify und Netflix" entlassen.

via: haz.de

28.09.2016

Musikindustrie bekommt den Hals nicht voll


Ein kostenloses Angebot zum Umwandeln von YouTube-Videos in mp3-Dateien darf es nach Ansicht der Musikindustrie nicht geben.
Darum fordern die Musikkonzerne Universal, Warner Bros und Sony jetzt vom Betreiber der Webseite YouTube-mp3.org Schadenersatz wegen Verletzung des Urheberrechts.

via: ifun.de

27.09.2016

Früher war mehr Lametta


Wie Star-Produzent Tony Visconti meint, hat die Musikindustrie Anfangs noch "nach einzigartigen Künstlern geschaut, nach solchen, die anders sind".
Aber "heutzutage wollen Label Stars, die nicht zu unterschiedlich sind" und "sie wollen den sicheren Weg gehen, um Geld zu machen".

via: nmz.de

25.09.2016

Mehr Mut zum Unternehmertum


"Ich plädiere für einen digitalen Berufsschulpakt: Eine umfassende Ausstattungsinitiative - etwa Breitbandanschluss, neueste Rechner und Software für den industriellen Bereich -, damit Berufsschüler nach dem Abschluss auf der Höhe der Zeit sind", sagt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

via: heise.de

Auszeichnung für die vielversprechendsten Talente


Beim Reeperbahn Festival wurde erstmals der ANCHOR vergeben.
"Der ANCHOR soll zum internationalen Gütesiegel werden, zu einer alljährlichen Orientierungshilfe für Fans und Musikwirtschaft auf der Suche nach der besten neuen Musik in der Welt und eine Starthilfe für die Wettbewerbsteilnehmer in eine internationale Karriere."

via: anchor-award.com

Musikalisches Verständnis auf Grundschulniveau


"Durch Konservativismus" und "wirtschaftspolitische Diktion" ist auch der Musik "gesellschaftlich das Ende beschieden". So sind beispielsweise für die "Herstellung von Club-Musik" Vorgaben und Aufbauregeln zu beachten und einzuhalten. Damit aber ist die Szene in etwa "so innovativ wie es Malen-nach-Zahlen war und ist".

via: freitag.de

23.09.2016

Popförderung durch Steuergelder


Die Initiative Musik, eine Fördereinrichtung der Bundesregierung und Musikwirtschaft für Rock, Pop und Jazz in Deutschland, hat einmal mehr 360.000 Euro Fördergelder zu vergeben.
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stellt dabei den Hauptteil der Projektmittel zur Verfügung.

Quelle: Initiative Musik, Pressemitteilung vom 22. September 2016

19.09.2016

Reformvorhaben der EU-Kommission


"Durch die Einführung eines europäischen Leistungsschutzrechts werden Presseverleger mit anderen Werkmittlern wie etwa Tonträgerherstellern gleichgestellt. Das deutsche Recht dient dabei als Vorbild. Zugleich werden sinnvolle Konsequenzen aus den praktischen Erfahrungen mit dem Leistungsschutzrecht in Deutschland gezogen."

Quelle: CDU/CSU, Pressemitteilung vom 14.09.2016

18.09.2016

Schwarz-Rot-Grün


Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) kann "mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wenig anfangen", für Kathrin Göring-Eckhardt (GRÜNE) ist ein Grundeinkommen "kein sinnvolles Modell" und "wir haben andere Dinge zu tun, als über Utopien nachzudenken", meint Michael Fuchs (CDU).

Quelle: swr.de

17.09.2016

Mainstream-Pop


Musik, die allen gefallen soll, verdankt "ihre gefällige Form" vorab auch immer "kommerziellen Absichten".

Und so werden "potenzielle Hits quasi fordistisch fabriziert" und dann unter den "verfügbaren Stars" verteilt.

via: nzz.ch

16.09.2016

Bei Plattenlabels knallen die Korken


"Von den entscheidenden europäischen Stellen kommen diese Tage erfreuliche Signale in Richtung der Interessen der Kreativwirtschaft." (Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Musikindustrie und Kreativbeauftragter beim Bundeswirtschaftsministerium)

Quelle: musikindustrie.de

15.09.2016

EU-Pläne zur Digitalisierung des Urheberrechts


"Erfreulich ist dabei vor allem, dass die Kommission sich auch dem drängenden Problem der Verlegerbeteiligung zugewandt hat. Der Bundesjustizminister und ich haben uns bei EU-Kommissar Günther Oettinger in Brüssel seit Monaten intensiv für eine Lösung auf Ebene des EU- Rechts eingesetzt." (Monika Grütters, CDU)

So gefährdet die Musikindustrie das Internet


EU-Kommissar Günther Oettinger will lediglich das durchsetzen, was "neben zahlreichen  GEMA-Mitgliedern wie Klaus Meine (Scorpions), Wolfgang Niedecken und Smudo (Die Fantastischen Vier) auch Künstler wie Charles Aznavour, Andrea Bocelli oder David Guetta" mit einer Petition gefordert hatten. Mehr dazu lesen

Quelle: GEMA Pressemitteilung vom 14.09.2016

13.09.2016

So schlimm wie Passivrauchen


"Warenhäuser und Shoppingcenter setzen auf externe Anbieter, die ihnen Musik-Playlists zur Verfügung stellen."
In Großbritannien hat eine Unterschriftensammlung jetzt dazu geführt, dass eine der größten Kaufhausketten künftig auf Hintergrundmusik in ihren Filialen verzichten will.

via: 20min.ch

11.09.2016

Kulturstiftung der Länder


"Für 600 Millionen Euro" konnten bislang Kunstwerke "von wohlhabenden Leuten" angekauft werden.

Und "nur ein Viertel der Mittel" waren "öffentliche Gelder", teilt die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) noch dazu mit.

via: wn.de

10.09.2016

Verein zur Förderung der Popkultur


Auch der gestern im Berliner Tempodrom erstmals vergebene Preis für Popkultur ist ein Musikpreis der Industrie.
Und wie der Echo ist auch dieser Preis nur ein weiteres Marketingtool für die Künstler der Musikwirtschaft und weit davon entfernt, sich von einer "Interessensgemeinschaft" zu lösen.

via: zeit.de

08.09.2016

Klassik für Kids


Mit "Peter und der Wolf in Hollywood" soll ein junges Publikum an die klassische Musik herangeführt werden.

Und die Deutsche Phono-Akademie, eine Interessengemeinschaft der Musikindustrie, vergibt dafür jetzt einen Preis.

via: musikindustrie.de

05.09.2016

Auch das noch


In Mecklenburg-Vorpommern bekommt der deutsche Schlager wieder eine Heimat.

Fünf freie UKW-Frequenzen in Schwerin, Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald wurden radio B2 zugeteilt.

via: radiob2.de

04.09.2016

Was für eine Akustik


Der Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter empfindet jetzt "ein großes Glücksgefühl und eine große Erleichterung".

Schade nur, dass "Beethoven, Mendelssohn, Mahler, Bruckner und Brahms" das nicht mehr erleben dürfen.

via: ndr.de

03.09.2016

Dem Mainstream zugetan


Ja, das Ilmenauer Altstadtfest könnte bunter und vielfältiger sein.
"Das aber dürfte kaum den Musikgeschmack aller Gäste treffen", gibt Bürgermeister Kay Tischer (SPD) zu bedenken.
Und so zahlt man 7300 Euro GEMA-Gebühren für ein Musikprogramm, das "massenkompatibel" ist.

via: ilmenau.thueringer-allgemeine.de

02.09.2016

Apple Music


Auf seine in Europa erzielten Gewinne zahlt Apple 0,005 Prozent Steuern.
Zudem parkt Apple im Ausland über 200.000.000.000 Dollar Bargeldreserven.
Wir wünschen weiterhin viel Spaß beim Streamen.

via: spiegel.de

30.08.2016

Im Interesse der Musikindustrie


Der EU-Kommissar Günther Oettinger hat entschieden, "Verlegern sowie der Film- und Musikindustrie das Ruder zu überlassen".
"Die Musikindustrie ist davon überzeugt, dass YouTube ihnen mehr Geld zahle sollte. Leider finden sie nur kein Gesetz, das YouTube gebrochen haben könnte - desshalb muss sie selbst neue vorschlagen."

via: juliareda.eu

Uneingeschränktes Überholverbot im Internet


"Die europäischen Regulierungsbehörden haben heute ihre endgültigen Leitlinien zur Netzneutralität vorgestellt. Und darin ganz klar Überholspuren im Netz verboten! Das ist ein großer Erfolg der europäischen Zivilgesellschaft, die sich mit der Kampagne "Save the Internet" seit Jahren für den Erhalt der Netzneutralität eingesetzt hat."

via: netzpolitik.org

Antennengemeinschaften müssen zahlen


Mit Urteil vom 8. August 2016 hat nun auch das Landgericht Halle die Lizenzierungs- und Vergütungspflicht von Antennengemeinschaften bestätigt.
Wenn also die Bewohner eines Ortes gemeinsam eine Antenne nutzen, dann sind auch dafür GEMA-Gebühren zu zahlen.

via: digitalfernsehen.de

28.08.2016

Cologne On Pop


Mit Veranstaltungen "an besonderen und auch ungewöhnlichen Orten" fühlt man sich in Köln dieser Tage der Musikindustrie verpflichtet.
So nahm auch die GEMA am "sogenannten Matchmaking" teil und es bot sich "damit die Chance mit der deutschen Verwertungsgesellschaft ins Gespräch zu kommen".

via: aachener-zeitung.de

26.08.2016

Ein Danaergeschenk


Quidquid id est, timeo "SPD" et dona ferentes

Ein Lob für Punk-Musiker vom Bundesjustitzminister?

So etwas hätte es in den 80ern sicher nicht gegeben!

via: sueddeutsche.de

24.08.2016

So läuft das Streaming-Geschäft


Der CD-Verkauf ist nach wie vor wichtig, denn "für eine kleine Band können 500 mehr verkaufte CDs das Überleben sichern. Um diesen Umsatz über Streaming einzufahren, müssten mehrere Fangenerationen ununterbrochen ihre Songs streamen", sagt der Musiker Daniel Wirtz.

Quelle: test.de

23.08.2016

Listen verdrängen Alben


"Musik zum Laufen oder Lachen, zum Abendessen oder Einschlafen, zum Duschen oder Putzen."

Der Streamingdienst Spotify weiß offenbar, was Hörer wünschen und kann "für jede Lebenslage die passende Musik" liefern.

via: stern.de

19.08.2016

Anmerkungen zum neuen Kulturgutschutzgesetz


"Kulturpflege hat in Deutschland ziemlich viel mit Reliquienkult und recht wenig mit Kunst zu tun. Den konkreten Künstler lässt man verhungern oder verfolgt ihn gar als Staatsfeind; seine Produkte beansprucht derselbe Staat nach seinem Tod aber gleichwohl als nationalen Schatz." Bei rotherbaron.com den ganzen Beitrag lesen.

via: freitag.de

18.08.2016

Man muss auch gönnen können


Ein Benefizkonzert spielt 11.200 Euro ein, weil selbst "hochkarätige Solisten" auf eine Gage verzichten.

Die Einnahmen können aber nicht zu einhundert Prozent gespendet werden, da die GEMA "einen geringen Teil davon" einsackt.

via: derwesten.de

13.08.2016

Rochade


Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) hat zum Ziel, "die Interessen der privaten Medien in der Politik durchzusetzen".
Und wie der Branchendienst HORIZONT jetzt berichtet, dürften sich "Macher, Lobbyisten und Kontrolleure" in der Privatsenderszene künftig wohl noch besser verstehen.

via: taz.de

12.08.2016

Avant Music News


A source for news on music that is challenging, interesting, different, peogressive, introspective, or just plain weird.

AMN Picks of the Week: TriAngular Bent / The Research Institute / Cassio Figueiredo / Braeyden Jae

via: avantmusicnews.com (posted on August 11. 2016)

11.08.2016

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig


Das Landgericht München I hat gestern für die GEMA und gegen das Geschäftsmodell "der massenhaften Verletzung von Urheberrechten" durch den Sharehoster Uploaded entschieden.
"Sharehoster verdienen mit der Verwertung kreativer Inhalte viel Geld", sagt Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA.

via: GEMA Pressemitteilung vom 11. August 2016

10.08.2016

Wissende Köpfe beschränkt in der Tat


Die Grüne-Ratsfraktion der Stadt Osnabrück will Straßenfeste auch "weiterhin politisch unterstützen und nicht mit Gebühren erdrücken".

Die "pauschal berechneten Forderungen" der GEMA seien aber "noch recht moderat" und gehören darum auch nicht auf den Prüfstand.

via: hasepost.de

08.08.2016

Wir lassen uns das Singen nicht verbieten


Ein Vertragsentwurf sah vor, dass ein Männergesangverein nur gemeinfreie und damit abgabenfreie Lieder zu Gehör bringen sollte.

Das sei aber nicht akzeptabel und "kommt einer Einschränkung der Kunstfreiheit gleich", teilte der Chorleiter dazu mit.

via: freiepresse.de

06.08.2016

Kunst und Können


Nach 4 Movements und Plan A2 haben wir in diesem Jahr jetzt unser drittes Ding unter dem Titel Music For Prepared Guitars veröffentlicht.

Wir sind unabhängig und machen auch weiterhin davon Gebrauch.

Zu den vielen Musikern, die dem Publikumsgeschmack nur dienerisch nachlaufen, gehören wir somit ganz gewiss nicht.

04.08.2016

Da geht kein Weg dran vorbei


Warum es für wohltätige Veranstaltungen keine Befreiung von den GEMA-Gebühren geben kann, weiß jetzt die Bietigheimer Zeitung zu berichten. GEMA-Sprecherin Gaby Schilcher vergleicht die anfallenden Gebühren doch tatsächlich "mit den Kosten für Strom und Wasser, die auch bei gemeinnützigen Veranstaltungen anfallen" würden.

via: swp.de

03.08.2016

Ein Leben am Rande der Gesellschaft


Vor fünf Jahren gestand Klaus Doldinger in einer Talkshow, dass er sich bei jeder neuen Tatort-Folge "mit einer mageren Tantieme von 50 Euro zufrieden geben" muss. (Quelle: digitalfernsehen.de)
Beruhigend, dass er sich jetzt mit einem Gastauftritt als Straßenmusiker in der Kölner Folge "Wacht am Rhein" etwas dazuverdienen durfte.

via: rundschau-online.de

31.07.2016

Das ganze System basiert auf Ausbeutung


"Kaum etwas im Kapitalismus ist nachhaltig, auch wenn das ein neues Modewort ist. Selbst aus Subkulturen und Kapitalismuskritik entstehen noch neue Produkte", sagt der Philosoph Patrick Spät jetzt im Interview und "mit einem Kasten Krombacher Bier wird man niemals einen Quadratmeter Regenwald retten".

via: zeit.de

30.07.2016

Ein Draufzahlgeschäft


Für Musikdarbietungen auf dem Landshuter Weihnachtsmarkt waren an die GEMA zu zahlen:
5.138 Euro in 2013
6.185 Euro in 2014
26.225 Euro in 2015

via: wochenblatt.de

24.07.2016

Im Namen der Musikindustrie


Mit ihren Forderungen hat die GEMA jetzt erfolgreich eine weitere Veranstaltung verhindern können.

Von einer "Unverschämtheit" spricht der Initiator eines Events in Leer mit Blick auf die derzeit geforderten Gebühren.

via: oz-online.de

23.07.2016

Ihr da unten


Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung darf die GEMA nun auch auf Dorffesten kräftig abkassieren.

Wegen einer neuen Berechnungsgrundlage müssen jetzt Vereine in Herten "das Siebenfache der bisherigen Summe berappen".

via: suedkurier.de

20.07.2016

Eine nicht auf Profit ausgerichtete Veranstaltung


Mit deftigen Gebührenforderungen hat die GEMA jetzt ein ehrenamtlich organisiertes Straßenmusikfestival ausradieren können.
"Das Geschäftsmodell der Gema und vor allem: wie es exekutiert wird, ist eine Bedrohung unserer Gesellschaft", kommentiert Thorsten Geil für den Holsteinischen Courier.

via: shz.de

19.07.2016

WAM - We Are Music


Ein Berliner Start-Up will die Musikbranche aufmischen und hat sich zum Ziel gesetzt, "den größten Zusammenschluss von Musikern in der Geschichte der Musikindustrie zu schaffen".

For more information: http://www.wearemusic.org

via: delamar.de

18.07.2016

Es könnte doch so einfach sein


Apple schlägt für das Musik-Streaming eine All-in-one-Lösung vor, die "fair, simpel und transparent" sein soll.

Für jeden Song-Abruf sollen demnach an Künstler, Labels und Rechteinhaber künftig 0,00091 US-Dollar gezahlt werden.

via: heise.de

11.07.2016

Eine willkommenen Zugabe


Der Saxophonist und Komponist Klaus Doldinger "könnte sich längst auf seinen GEMA-Tantiemen ausruhen".

Dessen ungeachtet hat man ihm jetzt einen mit 15.000 Euro dotierten Preis verliehen.

via: jazzpages.com

10.07.2016

Das bislang größte Orchester der Welt


Man nehme 7548 Musiker…

"Aber so wie das HR-Rundfunkorchester wird es wohl nicht klingen."

Ja, isses denn ein Wunder?

via: spiegel.de

07.07.2016

Wo Unrecht zu Recht wird


Nach einem Urteil des BGH ist "eine pauschale Beteiligung der Verlage an den Ausschüttungen der VG Wort nicht zulässig".
Jetzt fordert der Deutsche Musikrat "den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, die Verlagsbeteiligung an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften zu sichern".

via: musikrat.de

06.07.2016

Was ein gutes Musikfestival ausmachen sollte


Bei Konzerten an ungewöhnlichen Aufführungsorten ist Musik nur noch Nebensache, beklagt ein Kommentar von Jan Ehlert, NDR Kultur.

Darum wäre "ein Festival an gewöhnlichen Orten" - wo sich alles nur um die Musik dreht - "wirklich einmal außergewöhnlich".

via: ndr.de

02.07.2016

Es gilt, neue Einnahmequellen zu erschließen


Adamo, Andreas Bourani, Anne-Sophie Mutter, Die Jungen Zillertaler, Helene Fischer, Jennifer Rostock, Karel Gott, Klaus Doldinger, Kraftwerk, Marius Müller-Westernhagen, Patrick Lindner, Roland Kaiser, Peter Maffay, Sarah Connor, Scorpions, Sportfreunde Stiller, Udo Lindenberg und Wolfgang Niedecken vs. YouTube. (Quelle: pdf)

via: dw.com

30.06.2016

Es ging nun mal nicht anders


Einer gesetzlichen Vorgabe folgend muss sich die GEMA jetzt mit Creative-Commons-Lizenzen anfreunden.

So hat die ordentliche Mitgliederversammlung 2016 das Recht zur Vergabe vergütungsfreier Lizenzen beschlossen.

via: netzpolitik.org

29.06.2016

Gewinnmitnahme


50.000.000 US-Dollar, die Warner/Chappel eingenommen hat ohne dazu berechtigt gewesen zu sein, verteilen sich jetzt wie folgt:
36.000.000 US-Dollar darf der Musikverlag behalten.
4.620.000 US-Dollar bekommt eine Anwaltskanzlei überwiesen.
9.380.000 US-Dollar stehen zur Auszahlung an Geschädigte bereit.

via: heise.de

26.06.2016

Unwissenheit schützt vor Dummheit nicht


Dank einer Entscheidung des BGH darf die GEMA bei Volks- und Straßenfesten jetzt kräftig abkassieren und der Thedinghauser Bürgermeister Diethelm Ehlers (SPD), von Beruf Jurist, "stellte die Frage in den Raum, ob die aktuellen, drastischen Erhöhungen überhaupt einer rechtlichen Überprüfung standhalten würden".

via: kreiszeitung.de

25.06.2016

Tschau Tschau Bambina


Die Musikwirtschaft wird auf die Fachzeitschrift "Musikmarkt" künftig verzichten müssen. "Trotz vieler Innovationen, zahlreicher neuer Ideen und der permanenten Anpassung an die Entwicklung des Marktes, hat die wirtschaftliche Situation eine Weiterführung des Titels nicht mehr zugelassen", teilt Chefredakteur Stefan Zarges dazu mit.

via: musikmarkt.de

24.06.2016

Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge


Für sein Lebenswerk und seinen Einsatz "für die gesellschaftlichen Belange der Jazzmusik und der Jazzmusiker" wird Klaus Doldinger jetzt mit der German Jazz Trophy ausgezeichnet.
Aber als Aufsichtsratsmitglied der GEMA hat er doch für die Mehrzahl der Musiker eigentlich nichts bewirken können oder wollen.

via: warnermusic.de

23.06.2016

Geld fürs Nichtstun


Plattenfirmen und Künstler verdienen durch YouTube ohne etwas tun zu müssen einen Haufen Geld.

In einem offenen Brief wissen jetzt aber wohlhabende Künstler und Musikindustrie selbst diesen Zustand auch noch zu beklagen.

via: googlewatchblog.de

21.06.2016

Das reicht doch hinten und vorne nicht


Viele wohlhabende Musiker aus den USA beklagen, dass YouTube bislang nur 3.000.000.000 US-Dollar an die Musikindustrie gezahlt hat. Damit ist das Videoportal derzeit für lediglich "vier Prozent aller Einnahmen der Streamingwirtschaft, die an die Künstler und Label gehen, verantwortlich".

via: musikmachen.de

18.06.2016

Eine klaffende Wissenslücke


Auch Amazon weiß sehr wohl, für kleines Geld das Musikstreaming für sich zu nutzen.

An wen aber Tantiemen auszuschütten sind, wollen Streaminganbieter besser nicht so genau wissen.

via: t3n.de und heise.de

16.06.2016

Es ist viel Geld im Spiel


Wo heute noch Soundcloud draufsteht ist jetzt auch Twitter mit drin.
Nun, bei 70.000.000 Euro darf ein kleines Berliner Startup schon mal schwächeln - muss es aber nicht.
Doch nach dem Kniefall vor Warner Music und Universal Music war das nur ein weiterer Schritt in die wohl einzig denkbare Richtung.

via: golem.de

15.06.2016

Ran an den Speck


Vier Newcomer wird das Reeperbahn Festival präsentieren dürfen.

Die Bands/Künstler müssen allerdings GEMA-Mitglieder sein.

Labelvertreter, Manager, Agenten und Booker werden vor Ort sein.

Quelle: gema.de

12.06.2016

Kollektiver Realitätsverlust


"Alles, was es in dieser Gesellschaft an Dummheit gibt, manifestiert sich im Reality-TV, einer Welt, in der Donald Trump zu Hause ist. Nun wird deutlich: Die Menschen unterscheiden nicht mehr zwischen Realität und Show. Somit ist Donald Trump das Endergebnis, die Personifizierung der amerikanischen Medienlandschaft." (Neil Young)

via: sz-magazin.sueddeutsche.de

11.06.2016

Singen ist ein günstiges Hobby


Eine Pauschalvereinbarung, die der Deutsche Chorverband (DCV) für seine Mitgliedschöre mit der GEMA aushandeln konnte, bestimmt für gesellige Veranstaltungen die Raumgröße (beschränkt auf 150 qm), wer alles daran teilnehmen darf (nur Mitglieder und deren Angehörige), das Eintrittsgeld (0 Euro) sowie die Vergütung der Mitwirkenden (0 Euro).

via: chor-heute.de

06.06.2016

Ein jahrzehntelanges Erfolgsmodell


Durch die Verteilungspraxis der VG Wort sind Urheber um sehr, sehr viel Geld gebracht worden.
Zudem hat die VG Wort auch noch weiteres Geld der Urheber dafür ausgegeben, um vor Gericht gegen die Interessen der Urheber kämpfen zu können.

via: uebermedien.de

04.06.2016

Gelder klingeln silbern die Macht


"Das bedingungslose Grundeinkommen ist ungerecht und Geldverschwendung: Warum soll ein Millionär ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten, dessen er nicht bedarf - und das zudem von denen mitbezahlt wird, die nicht so wohlhabend sind?"
(Norbert Blüm, Bundesarbeitsminister von 1982 bis 1999, CDU)

via: spiegel.de

Verbotene Filmvorführung


"Am Karfreitag, dem 18.04.2014, durfte der Film "Das Leben des Brian" nicht öffentlich gezeigt werden. Das gegen den Betroffenen Veranstalter mit Urteil des Amtsgerichts Bochum vom 15.12.2015 (Az. 37 OWi 78/15) wegen vorsätzlicher Zuwiderhandlung gegen das Feiertagsgesetz NW verhängte Bußgeld von 100 Euro hat Bestand."

via: Oberlandesgericht Hamm, Pressemitteilung vom 02.06.2016

03.06.2016

Alle Schweine sind gleich


"Europäischer Gerichtshof stärkt Inhaber von Leistungsschutzrechten"

Nach Meinung der VG Medien hat der EuGH mit seinem Urteil vom 31. Mai 2016 "klargestellt, dass Leistungsschutzrechte grundsätzlich den gleichen Schutz genießen wie Urheberrechte".

via: VG Medien, Pressemitteilung vom 2. Juni 2016

02.06.2016

Demonstration für mehr Mitgefühl und Toleranz


Auch in diesem Jahr soll es wieder einen "Zug der Liebe" in Berlin geben. Die Finanzierung durch Werbung und Sponsoren lehnen die Veranstalter allerdings kategorisch ab.
Darum versuchen sie jetzt auch per Crowdfunding das nötige Geld einzusammeln, um die GEMA-Gebühren bezahlen zu können.

via: tagesspiegel.de

01.06.2016

Leistungsschutzrecht für Tonträgerhersteller


"Der Grund dafür, dem Tonträgerhersteller ein besonderes gesetzliches Schutzrecht zu gewähren, war nicht, ihm Einnahmen aus Lizenzen für die Übernahme von Ausschnitten in andere Tonaufnahmen zu sichern, sondern der Schutz vor einer Gefährdung seines wirtschaftlichen Einsatzes durch Tonträgerpiraterie."

Quelle: Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 31.05.2016, Absatz 104

Public Viewing


Wenn ein Rehazentrum in Warte- und Trainingsräumen Fernsehgeräte installiert, sind dafür auch GEMA-Gebühren zu zahlen.
So sieht es jetzt auch der EuGH, nachdem bereits das Amtsgericht Köln einer Klage der GEMA stattgegeben hatte.
Ein endgültiges Urteil wird das Landgericht Köln sprechen müssen.

via: heise.de

31.05.2016

Recht auf freie Benutzung von Tonträgern


"Steht der künstlerischen Entfaltungsfreiheit ein Eingriff in die Urheberrechte gegenüber, der die Verwertungsmöglichkeiten nur geringfügig beschränkt, so können die Verwertungsinteressen der Urheberrechtsinhaber zugunsten der Freiheit der künstlerischen Auseinandersetzung zurückzutreten haben."

via: Bundesverfassungsgericht, Pressemitteilung vom 31. Mai 2016

30.05.2016

Tonträger-Sampling


Der Bundesgerichtshof hat 2012 entschieden, "dass es unzulässig ist, die auf einem fremden Tonträger aufgezeichneten Töne oder Klänge im Wege der sogenannten freien Benutzung für eigene Zwecke zu verwenden, wenn es einem durchschnittlichen Musikproduzenten möglich ist, eine gleichwertige Tonaufnahme selbst herzustellen".

via: heise.de

29.05.2016

Musik zu Dumping-Preisen


Nur "raffgierige und überflüssige Musiklabels" profitieren vom Angebot der Streaming-Dienstleister.

Und sie werden sich auch weiterhin "einen Großteil der Einnahmen einstecken" können.

via: t3n.de

28.05.2016

Fußball-Europameisterschaft


Auch am Public Viewing werden GEMA und auch FIFA in diesem Jahr wieder prächtig verdienen.

Allerdings verlangt die FIFA für das kleine Rudelgucken mit 300 Zuschauern keine Gebühren, die GEMA aber schon.

via. mdr.de

26.05.2016

Ja, dieses Leben ist schwer


"Plattformbetreiber, die wirtschaftlich von der Verwertung kreativer Inhalte profitieren, dürfen sich nicht länger ihrer Verantwortung entziehen, die Schöpfer der Werke fair zu beteiligen", sagt der GEMA-Vorstandsvorsitzende Dr. Harald Heker.
Dr. Harald Heker bezog 2015 ein Jahresgehalt von 619.000 Euro.

via: gema.de

21.05.2016

Fette Kohle


Die Erfolgreichen in der Schlagerbranche haben sich zusammengetan.

Zwischen ihnen gibt es enge familiäre und berufliche Verbindungen.

Und "diese Connections erhalten den Machtstatus im  Schlagerzirkus."

via: berliner-kurier.de

19.05.2016

Mein lieber Herr Gesangsverein


In diesem Jahr übernimmt der Hessische Sängerbund erstmals für alle Chorkonzerte seiner Mitglieder die GEMA-Gebühren.

Alle Konzerte müssen aber auch weiterhin zeitnah nach Stattfinden bei der GEMA angemeldet werden.

via: morgenweb.de

14.05.2016

Herausragendes musikalisches Schaffen


"Die künstlerischen Spitzenleistungen müssen auch finanziell honoriert werden, damit Kreative von ihrer Arbeit gut leben können", betont die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU) in ihrer Rede bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises der GEMA im Hotel Ritz Carlton Berlin.

via: bundesregierung.de

Tatort


"Es gibt ja in Deutschland glücklicherweise das Urheberrecht, das Vergütung für Kreative vorsieht. Wer etwas erfindet, hat Anspruch auf Geld. Das ist mit einem komplexen System der GEMA geregelt, wo ich lange im Aufsichtsrat saß", sagt Klaus Doldinger jetzt im Interview mit der Berliner Morgenpost.

via: morgenpost.de

13.05.2016

Anliegen der Musikindustrie


Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) spricht sich gegen die Abschaffung der Störerhaftung bei öffentlichen WLAN-Netzen aus.

Es gilt, die Interessen von immerhin 250 Tonträgerherstellern und Musikunternehmen zu wahren.

via: netzpolitik.org

12.05.2016

Die CD zur Sendung


Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, ist das Musikstreaming jetzt die "wichtigste Geldquelle von Warner Music".

Aber wenn das öffentlich-rechtliche Fernsehen den Rundfunkbeitrag dazu verwendet, um eine 90-minütige Dauerwerbesendung zur besten Sendezeit auszustrahlen, kann sogar mit dem CD-Verkauf hierzulande noch richtig viel Geld verdient werden.

11.05.2016

Geschäftsmodell Musikstreaming


"It's great that Apple is in the game. They are definitely raising the profile of streaming. It is hard to build an industry on your own." (Spotify Vizepräsident Jonathan Forster)

Denn es geht um alles - nur nicht um Musik.

via: heise.de

07.05.2016

Ein Urteil mit Folgen


Der Bundesgerichtshof hat bereits 2011 entschieden, dass die GEMA für Musikaufführungen bei Straßenfesten auch für die Flächen "auf denen sich keine Besucher aufhalten können oder dürfen oder auf die andere Musik einwirkt" abkassieren darf.

Darum sind immer mehr kleine Veranstalter auf Sponsoren angewiesen oder gezwungen, auf ein Musikprogramm zu verzichten.

06.05.2016

Weil Musik etwas wert ist


Hitradio Ö3 zahlt pro Sendeminute 6.48 Euro an die AKM.

Die AKM ist die größte Urheberrechtsgesellschaft in Österreich und verteilt nach einem komplexen sowie geheimen Schlüssel Geld an Autoren, Komponisten und Musikverleger.

via: heute.at

05.05.2016

Kein Geld für Hintergrundmusik


Für die Nutzung von Hintergrundmusik darf die GEMA auch von Reisebüros keine Gebühren mehr kassieren.

Das Amtsgericht Leipzig hat jetzt die Klage der GEMA gegen ein Reisebüro in Dresden mit Urteil vom 26.04.2016 abgewiesen.

via: asr-berlin.de

01.05.2016

Für besondere Verdienste


Die Ehrennadel der GEMA erhielt in diesem Jahr ein "Pionier der Free-Jazz-Bewegung".
Der Komponist und Jazztrompeter Prof. Manfred Schoof "engagierte sich 18 Jahre als Stellvertreter im Aufsichtsrat sowie in weiteren Gremien der GEMA".

Quelle: gema.de

30.04.2016

Sklaven von Geld und Profit


Das neue Verwertungsgesellschaftengesetz "ist ganz im Sinne der GEMA, die ja sowohl die Reform in Europa als auch die deutsche Umsetzung aktiv mitbegleitet hat". (Heiko Maas, SPD)
Das Urheberrecht ist und bleibt "Grundlage aller relevanten kultur- und kreativwirtschaftlichen Geschäftsmodelle". (Olaf Scholz, SPD)

via: finanzen.net

29.04.2016

Natürliche Verbündete


"Mit großer Sorge" hat die Fraktion der CDU/CSU "die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union und des Bundesgerichtshofs zur Beteiligung der Verleger an der Privatkopievergütung zur Kenntnis genommen […] wonach diese Beteiligung nicht mehr rechtskonform sei." (Quelle: Deutscher Bundestag, Drucksache 18/8268, S.9)

via: golem.de

28.04.2016

Ursache und Wirkung


Der Bundesgerichtshof (BGH) hat 2011 "entschieden, dass die GEMA die Vergütungen für Musikaufführungen bei Freiluftveranstaltungen wie Straßenfesten oder Weihnachtsmärkten nach der Größe der gesamten Veranstaltungsfläche bemessen darf".

Darum konnte die GEMA auch 2015 die Gebühren fürs Cityfest in Rheinfelden ohne Vorwarnung um 1700 Prozent erhöhen.

Ein unzulässiges Geschäftsmodell


"Verwertungsgesellschaften mit Verlegerbeteiligung vertreten nicht die Interessen der Urheber"  Mehr dazu lesen

"Verlage sollen sich weiterhin aus dem Urheberrechtsabgabentopf bedienen dürfen"  Mehr dazu lesen

via: uebermedien.de

27.04.2016

Geselliges Beisammensein


Für den 25. April 2016 hatte die GEMA zum Mitgliederfest geladen.

Etwa 800 Textdichter, Komponisten und Verleger waren der Einladung gefolgt und ließen im Berliner Kosmos den ersten Tag der jährlichen GEMA-Mitgliederversammlung ausklingen.

via: musikmarkt.de

Rechtswidrige Verteilungspraxis


"Allein der Umstand, dass die verlegerische Leistung" der VG Wort "es erst ermöglicht, Einnahmen aus der Verwertung der verlegten Werke der Autoren zu erzielen, rechtfertigt es nicht, einen Teil dieser Einnahmen den Verlegern auszuzahlen", teilt der Bundesgerichtshof (BGH) in einer Pressemitteilung mit.

via: irights.info

26.04.2016

Für einen guten Zweck


Abzüglich der GEMA-Gebühren konnte eine Coverband für ein Projekt des Remscheider Caritasverbandes gut 600 Euro einspielen.

So darf sich bei solchen Veranstaltungen also immer auch die GEMA über einen Teil der Spendengelder freuen.

via: rga.de

24.04.2016

Kultur-Intervention


Die türkische Regierung hat sich bei der Europäischen Kommission über ein Kunstprojekt in Dresden beschwert.

Daraufhin hat die EU-Kommission einen entsprechenden Programmhinweis von ihrer Webseite entfernt.

via: spiegel.de

22.04.2016

Vergütungen fürs Kopieren


Der Bundesgerichtshof hat jetzt entschieden, dass die VG Wort das Geld aus Kopierabgaben zwischen Urhebern und Verlagen nicht pauschal aufteilen darf.
Diese bislang von der VG Wort praktizierte Aufteilung ist willkürlich und - zumindest in Teilen - rechtswidrig.

via: irights.info

21.04.2016

Gewollte Verteilungsungerechtigkeit


Einem Verleger zahlt die GEMA mehr als dem einzelnen Textdichter oder Komponisten.
"Sie bevorzugt darüber hinaus die Inhaber großer und bekannter Repertoires gegenüber der überwältigenden Mehrheit der kleineren Künstler und Urheber."

via: berlin.piratenpartei.de

20.04.2016

Es gibt keine Gewinnabsichten


"Die Gema selbst macht keinen Gewinn", betont jetzt einmal mehr die GEMA Pressesprecherin Gaby Schilcher.

So sind allein "für die Pensionsansprüche der früheren Vorstände" der GEMA derzeit 1.383.000 Euro zurückgestellt.

via: freiepresse.de sowie: GEMA Finanzbericht 2015

15.04.2016

Ein Schelm, wer denkt


Nach längerer Bedenkzeit hat die deutsche Bundesregierung jetzt schlussendlich doch noch dem Drängen der Türkei nachgegeben und den Justizbehörden die Ermächtigung erteilt, ein Strafverfahren gegen einen deutschen Satiriker wegen möglicher Beleidigung eines ausländischen Staatschefs einzuleiten.

via: spiegel.de

Erdogan lässt grüßen


Für seine Berichterstattung wird das Blog Ruhrbarone jetzt von Echo-Rechts-Rock Band abgemahnt.

Ob Frei.Wild keine "Drecksband", nicht "hässlicher als Pur" und keine "Spackenband" sind, werden wohl Gerichte entscheiden müssen.

via: ruhrbarone.de

14.04.2016

Nebenkosten des Inkassogeschäfts


Die GEMA hat im vergangenen Jahr 4.082.000 Euro für Anwalts- und Gerichtskosten ausgeben müssen.

Im Vorjahr hatte man sich noch für 3.214.000 Euro durch die Instanzen geklagt.

Quelle: gema.de

13.04.2016

Nuhr noch peinlich


"Der Satz "Satire darf alles" ist selbstverständlich falsch", sagt der deutsche Komiker Dieter Nuhr.

Und "ein Satiriker darf" nach seiner Auffassung auch nur "genauso viel wie ein Klempner".

via: spiegel.de

11.04.2016

Deutsches Liedgut


Die Fantastischen Vier haben "mit ihren deutschen Liedtexten einen außerordentlichen Beitrag zur Verankerung der deutschen Sprache im öffentlichen Bewusstsein" geleistet."
Darum werden sie auch in diesem Jahr mit dem FRED JAY PREIS von der GEMA ausgezeichnet.

Quelle: gema.de

Wiedergabe von Hintergrundmusik


Die Klage der GEMA gegen eine Physiotherapiepraxis hat das Amtsgericht Frankfurt am Main als unbegründet abgewiesen.

Die GEMA ist somit nicht berechtigt, auch für die Musikwiedergabe in "Empfangs und Warteräumen" Gebühren einzufordern.

via: vpt-rps.de

10.04.2016

Deutscher Musikpreis


Am vergangenen Donnerstag wurde ein Longplayer mit Weihnachtsliedern zum Album des Jahres gekürt.

Am vergangenen Donnerstag wurde ein Longplayer mit Weihnachtsliedern zum Album des Jahres gekürt.

via: echopop.de

07.04.2016

Partner der Musikindustrie


In diesem Jahr wird der Radiokulturpreis der GEMA an die Kulturwelle WDR 3 vergeben.

Als eine Begründung wird "die überdurchschnittliche Berücksichtigung von Kreativleistungen im Sendegebiet" von der Jury genannt.

via: 1.wdr.de

31.03.2016

Von der Musik leben


Zum Vorstand der GEMA gehörten 2015 Dr. Harald Heker, Lorenzo Colombini und Georg Oeller. Die Gehaltszahlungen betrugen:
Für Dr. Harald Heker 619.000 Euro.
Für Lorenzo Colombini 312.000 Euro.
Für Georg Oeller 361.000 Euro.

Quelle: GEMA Finanzbericht 2015, Seite 48

30.03.2016

Das Geschäft mit der Musik


Spotify und Goldman Sachs

Quelle: heise.de

SoundCloud und Universal, Sony, Warner

Quelle: heise.de

28.03.2016

Kein Anschluss unter dieser Nummer


"Das Inkrafttreten einer neuen EU-Verordnung zur Netzneutralität zum 30. April 2016 kann sich künftig nach Verbrauch Ihres Datenvolumens auch auf die Nutzung von Spotify auswirken. Nach Verbrauch des Inklusiv-Volumens muss auch der Datenverkehr beim Streamen von Musik gedrosselt werden", teilt die Telekom jetzt mit.

via: golem.de

27.03.2016

Vom Jazz allein kann man nicht leben


"Die vorliegende jazzstudie2016 macht auf die schwierigen Arbeits- und Lebensbedingungen von Jazz-Musikern aufmerksam, die nach außen selten sichtbar werden", schreibt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters (CDU) in einem Grußwort.

via: spiegel.de

Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks


"Die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten werden privatisiert. Sie finanzieren sich von 2018 an selbst. Der Beitragsservice wird ersatzlos abgeschafft. Die staatliche Informationsversorgung wird durch einen steuerfinanzierten Rundfunk mit zwei Rundfunksendern und zwei Fernsehsendern geleistet." (Quelle: AfD Programmentwurf)

via: correctiv.org

26.03.2016

Für eine vielfältige Medienlandschaft


"Die Zahl der öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkprogramme muss deutlich verringert werden, auch deswegen, um die Entwicklung einer leistungsfähigen privaten Medienlandschaft nicht durch unfaire Konkurrenz zu behindern."


Quelle: AfD Grundsatzprogramm, S. 33

25.03.2016

Licht am Horizont


Die Recording Industry Association of America (RIAA) vertritt die Interessen der US-Musikindustrie.

Und neue Zahlen der RIAA belegen, wie das Musik-Streaming jetzt die "Bruchlandung einer ganzen Branche" verhindert.

via: mobilegeeks.de

Es geht nicht mehr um musikalische Inhalte


"Ich unterscheide zwischen Hören und Zuhören. Überall laufen Leute mit Kopfhörern rum, aber hören die auch zu? Der Unterschied ist doch der, dass Zuhören bedeutet, zu hören und zu denken. Wenn wir das verlernen, begreifen wir nicht mehr, was Musik ist, sondern werden einfach beschallt." (Karl Bartos)

via: derwesten.de

23.03.2016

Der Überwachungsstaat


Durch eine zunehmende Online-Überwachung werden abweichende Meinungen nach und nach zum Schweigen gebracht.

Denn wer überwacht wird, wird sich besser nur dann online äußern, wenn er seine Meinung auch als Mehrheitsmeinung wahrnimmt.

via: netzpolitik.org

Ein Altstadtfest wird eingedampft


Mit Riesenrad, Autoscooter oder gar Livemusik ist dank der GEMA auf dem Altstadtfest in Buxtehude vorerst kein Geld mehr zu verdienen.

Eine "Nachzahlungs-Forderung" und die aktuellen Gebühren haben jetzt eine Verkleinerung der Veranstaltungsfläche notwendig gemacht.

via: kreiszeitung-wochenblatt.de

20.03.2016

Feste mit stetig wachsenden Auflagen


In Bensheim haben sich 2015 allein die GEMA-Gebühren für das Bürgerfest um hundert Prozent erhöht.

Und für das Winzerfest durfte die GEMA dem Veranstalter sogar noch weitaus tiefer in die Tasche greifen.

via: echo-online.de

19.03.2016

Ohne Rücksicht auf Verluste


Mit Nachforderungen von Lizenzgebühren bis 1997 dürfte die GEMA wohl viele Antennengemeinschaften in die Insolvenz treiben.
Das aber hat der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Petitionen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Günter Baumann jetzt gerade noch verhindern können.

via: freiepresse.de

18.03.2016

Urheberrecht vs. Pressefreiheit


Ein Journalist wird aufgefordert einen Bericht zu löschen, weil es sich um eine Urheberrechtsverletzung handeln soll.

Nur ein weiteres Beispiel dafür, wie das Urheberrecht missbraucht wird, um gegen unliebsame Berichterstattung vorzugehen.

Mehr dazu lesen

16.03.2016

Urlaub auf dem Lande


Darf die GEMA für zehn Jahre rückwirkend Gebühren fordern?

Die "Anbietergemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof und Landurlaub Fränkische Schweiz" rät Vermietern von Ferienwohnungen jetzt, die "Gema-Gebühren nur unter Vorbehalt der Rückforderung zu bezahlen".

via. infranken.de

Thomann's Traum


Hans Thomann hat 7 Millionen Kunden und macht 700 Millionen Euro Umsatz.
Er beliefert rund 90 Prozent der Discounter wie Aldi, Lidl und Norma mit "einfachen Instrumenten", weil er weiß, dass sich damit "das Interesse für das Musizieren wecken" lässt.

via: welt.de

14.03.2016

Eine Spitzendienstleistung


Es braucht nur ein lizenzierungspflichtiges Musikstück auf einer Veranstaltung zu erklingen und schon sind in vollem Umfang auch GEMA-Gebühren zu zahlen.
Diese ernüchternde Erfahrung durfte die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Hersbruck jetzt machen.

via: nordbayern.de

11.03.2016

Einnahmesteigerungen


Kirchen, Schulen, Musikschulen und Kindertageseinrichtungen sollen für das Kopieren von Noten zur Kasse gebeten werden.

So wirbt die VG Musikedition jetzt für Lizenzverträge, die das gesetzlich verankerte Kopierverbot in bestimmtem Umfang aufheben.

via: musikmarkt.de

10.03.2016

Streaming nicht verteufeln


Was Plattenfirmen und Streamingdienste im einzelnen aushandeln bleibt in der Regel geheim.

Zum Wohle der Musikindustrie wird die Musiknutzung zudem "auch in Form von Firmenanteilen oder Werbekontingenten" vergütet.

via: telemedicus.info

08.03.2016

Hören und Sehen


Noch in diesem Monat wird die GEMA den Antennengemeinschaften ein neues Angebot unterbreiten.

Für die Kabelweiterleitung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen werden derzeit rückwirkend bis 1997 Lizenzgebühren gefordert.

via: freiepresse.de

07.03.2016

Völkische Kunst und Kultur


"Museen, Orchester und Theater sind in der Pflicht, einen positiven Bezug zur eigenen Heimat zu fördern. Die Bühnen des Landes Sachsen-Anhalt sollen […] stets auch klassische deutsche Stücke spielen und sie so inszenieren, dass sie zur Identifikation mit unserem Land anregen." (Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt, S. 24)

via: blog.campact.de

Techno-Musik-Event wird dauerhaft verboten


"Das ist eine Frage der nationalen Sicherheit. Die Gesundheit der jungen Generation muss frei sein von Unheil bringenden Leidenschaften. Das ist das Wichtigste. Der Staat ist nicht gegen Aktionen der Jugend, aber alles sollte sich im Rahmen der Gesetze bewegen." (Natalja Poklonskaja, Generalstaatsanwältin der Krim)

via: russland.ru

05.03.2016

Kulturpolitik


Für eine monatliche Nettokaltmiete von derzeit 39.500 Euro hat die Stadt Frankfurt ein Haus angemietet und dem Ensemble Modern kostenfrei zur Nutzung überlassen.
Jetzt soll die Liegenschaft für 6.600.000 Euro gekauft und damit Planungssicherheit für das Ensemble geschaffen werden.

via: frankfurt.de

Außenseiter


Komponieren ist auch heute noch, "trotz Gema, trotz Urheberrecht", die brotloseste aller Künste.

So ist es heute im Feuilleton der Frankfurter Allgemeine zu lesen.

Ist aber ehrliches Kompositionshandwerk nicht vielmehr auch wegen GEMA, wegen Urheberrecht bis heute eine prekäre Tätigkeit geblieben?

Solidarität mit Bedürftigen


Wenn heute in Esslingen das 11. R.O.W.-Festival zugunsten derer, die Hilfe am meisten benötigen, veranstaltet wird, werden die Musiker zugunsten der guten Sache auf Gage verzichten.
Ganz anders die GEMA, die selbst hier Gebühren einfordert und eine Sozialpflichtigkeit auch des geistigen Eigentums offenbar nicht kennt.

via: es-presso.de

03.03.2016

Das dritte Wachstumsjahr in Folge


"Streaming wächst mit einer solchen Dynamik, dass sich die Umsatztorte insgesamt weiter vergrößert hat. Mit 1,55 Milliarden Euro Umsatz haben wir in Deutschland immerhin wieder fast das Niveau von 2009 erreicht." (Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie e.V.)

via: musikindustrie.de

Spielabbruch


In der Kölner Philharmonie erklärt ein Musiker aus dem Iran dem Publikum das 1967 von Steve Reich komponierte Werk "Piano Phase" zunächst in englischer Sprache und besitzt dann auch noch die Frechheit, das sechzehnminütige Werk zu spielen?
Das ist einigen Besuchern dann offensichtlich doch zu viel!

via: zeit.de

Eine neue Einnahmequelle


Der Verband der Musikschulen (VdM) hat gemeinsam mit der GEMA einen Vertrag ausgearbeitet, der das Kopieren von Noten legalisiert.

Darum werden jetzt Musikschulen, die diese Vereinbarung noch nicht abgeschlossen haben, zunehmend von der GEMA kontrolliert.

via: extra-blatt.de