23.02.2018

Kunst und Kapital


Die  Ernst von Siemens Musikstiftung vergibt jährlich "gut dotierte Förderpreise an junge Kompositionstalente".

"Die Auszeichnung für vielversprechende junge Komponisten ist jeweils mit 35.000 Euro dotiert."

via: swr.de

22.02.2018

Fordern statt Fördern


Für kleines Geld haben Jugendzentren bislang eine Vielzahl Konzertveranstaltungen anbieten können.

Dass es jetzt auch hier weniger Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands geben wird ist einmal mehr der GEMA zu verdanken.

via: rockhard.de

21.02.2018

Liebe Genossinnen und Genossen


Altkanzler Schröder empfiehlt die GroKo

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Was alles nicht im Koalitionsvertrag steht

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18.02.2018

Musiknutzung bei kirchlichen Veranstaltungen


Konzerte mit ernster Musik, mit neuem geistlichem Liedgut sowie Gospelmusik, waren in der Vergangenheit nur meldepflichtig.

Ab dem 01.01.2018 sind diese Veranstaltungstypen zusätzlich aber auch noch vergütungspflichtig.

Quelle: bistum-trier.de

17.02.2018

Hinterher ist man immer schlauer


Der Verband für Popkultur in Bayern e.V. verleiht für beispielgebendes Engagement zum Nutzen der Rock- und Pop-Scenen im Freistaat seit 1991 einen Popkulturpreis.
Der Preis wurde 2004 sogar an die GEMA vergeben, doch das war, wie sich jetzt herausgestellt hat, wahrlich keine so gute Idee.

via: backstagepro.de

15.02.2018

Was für eine Überraschung



Das Musikstreaming ist vom Pop her gedacht.

Darum kennen die Streaminganbieter wohl auch nur Songs.


via: zeit.de

14.02.2018

Zwang zu Überweisung oder Bankeinzug


Es ist auch weiterhin hinzunehmen, dass der Rundfunkbeitrag nicht bar bezahlt werden kann.

So hat es der Hessische Verwaltungsgerichtshof gestern entschieden und damit ein Urteil aus erster Instanz bestätigt.

via: hessenschau.de

Düsseldorfer Pop


"Die kommunizieren nicht mit dem Publikum, so wie das die Rock-Musiker im Blut haben […] Bei Kraftwerk ist alles ein reiner Monolog. Die Musiker bewegen sich praktisch nicht, wackeln ein bisschen hinter ihren Pulten."
(Alexej Munipov, russischer Musikexperte)

via: dw.com

11.02.2018

Sängerin, Songschreiberin und Kabarettistin


Pe Werner wurde kürzlich in den Aufsichtsrat der GEMA gewählt.

"Leider sind auch in der Musikbranche viele Schlüsselpositionen weiterhin in männlicher Hand. Deshalb mein Appell an alle Urheberinnen da draußen: Verschafft Euch Gehör." (Pe Werner)

via: GEMA Pressemitteilung vom 06.02.2018

10.02.2018

Wiederherstellung der Verlegerbeteiligung


"Hinsichtlich zentraler wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Anliegen der Buchbranche setzt der Koalitionsvertrag positive Signale." (Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins)

Mehr dazu: Änderungsantrag von CDU/CSU und SPD

via: buchmarkt.de

Das Konstrukt des geistigen Eigentums


"Wir begrüßen es, dass sich CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag auf ein starkes Urheberrecht zum Schutz des geistigen Eigentums verständigt haben." (Harald Heker, GEMA-Chef)

Mehr dazu: Geistiges Eigentum

via: nmz.de

Wachstum, Arbeit und Profit


"Nach Auffassung des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ist zu begrüßen, dass Union und SPD die Bedeutung der Kreativwirtschaft als Beschäftigungs- und Wachstumstreiber und als Impulsgeber für gesellschaftliche Erneuerung und zukünftige Entwicklungen in der Arbeitswelt, in Wirtschaft, Kultur, und Bildung verstehen."

via: BVMI, Pressemitteilung vom 08.02.2018

08.02.2018

Deutsche Jazzer hadern mit dem Fernsehen


"Ich habe das Gefühl, dass es ein Publikum gibt, das sich eine breite Palette an Musik wünscht. Und ich sehe es als eine große Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen an, auch diversen Stilen abseits des Mainstreams eine Plattform zu geben."
(Martin Meixner, Tasteninstrumentalist)

via: stuttgarter-zeitung.de

07.02.2018

Computergenerierte Musik


"Musiksoftware erkennt Muster in bereits bestehender Musik und produziert daraus eigene Kompositionen."

Für alle, die Musik lediglich als Geschäft begreifen, ist das wahrlich keine schlechte Nachricht.

via: deutschlandfunkkultur.de

04.02.2018

Abseits jeder Realität


"In Bezug auf die "Reportage am Montag" mit dem Titel "Die Nacht hat 38 Stunden - Ein Trip durch die Münchener Szene", gesendet im Bayerischen Rundfunk am 30.10.95 um 20.15 Uhr, sehe ich mich gezwungen, fuer ein Verbot von Techno-Musik im Freistaat Bayern zu plaedieren." (Tobias-Georg Kurzmaier, Junge Union Haag)

Quelle: indymedia.org

02.02.2018

Dubiose Praktiken


Neben eigenen Mitarbeitern, die für die GEMA im Außendienst tätig sind, werden jetzt zunehmend auch "Fremdfirmen mit der Prüfung von Betrieben" beauftragt.

Das konnte auch schon die KREISZEITUNG Wochenblatt berichten.

via: sn-online.de

01.02.2018

Gewissenlose Abzocke


Für ein Altstadtfest waren 2016 GEMA-Gebühren zu zahlen, die "acht Mal so hoch" waren wie in den Jahren zuvor.

Da sich bislang niemand gefunden hat, der diese Kosten übernehmen will, bedeutet das vorerst das Aus für diese Veranstaltung.

via: moz.de

31.01.2018

Nachzahlungen


Die österreichische Musikindustrie erzielte im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 6,1 Prozent.

Allein die Festplattenabgabe - ja, so etwas gibt es auch - spülte rund 5.000.000 Euro in ihre Kassen.

via: derstandard.at

29.01.2018

Irgendwas geht immer


Die Stiftung der Sparkasse Münsterland-Ost fördert den im Mai in Münster stattfindenden Katholikentag mit 300.000 Euro.

Rund 19.000.000.000 Euro bekommen die Kirchen in Deutschland jährlich allein aus der Staatskasse. Mehr dazu lesen

via: hpd.de

28.01.2018

Musik als Alternative zur Realität


"Ich mach das Radio an, höre irgendwas über den Brexit, und mach das Radio wieder aus, weil es mir zum Hals raushängt! Natürlich will ich die Nachrichten nicht ignorieren, nur ein anderes Zeichen mit meiner Musik setzen."
(Vincent Neff, Sänger und Gitarrist)

via: deutschlandfunk.de

27.01.2018

Angekommen


Und täglich grüßt der rechte Rand

Mit Baerbock und Habeck werden Bündnis 90/Die Grünen jetzt endlich von einer Realo-Doppelspitze geführt.


via: spiegel.de

Wenn Kulanz ein Fremdwort ist


Die Mitglieder im Handelsverband Bayern (HBE) haben Anspruch auf 20 Prozent Preisnachlass auf alle Vergütungssätze der GEMA.

Aber "eine rückwirkende Inanspruchnahme des 20-prozentigen Nachlasses wird von der GEMA nicht anerkannt".

via: hv-bayern.de

25.01.2018

Entscheidend ist, was hinten rauskommt


Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter hat mit der GEMA neu verhandelt.

Mit dem WR-San ist für die musiknutzenden Unternehmen dabei "ein einheitlicher Beschallungstarif für Sanitäranlagen" herausgekommen.

via: ahgz.de