18.12.2018

Ganz schön dreist


Der Eintrittspreis für eine Veranstaltung betrug 10 Euro und es kamen 530 zahlende Gäste.
Für die Musiknutzung stellt die GEMA jetzt aber knapp 1000 Euro in Rechnung, obwohl die GEMA-Gebüren derzeit maximal 10 Prozent vom Eintrittsgeld betragen dürfen.

via: gaeubote.de

16.12.2018

Über den Löffel barbiert


Auf einer monatlichen Veranstaltung finden "behinderte und nicht behinderte Menschen" zusammen, um einmal "ausgelassen und ohne Vorurteile" gemeinsam feiern zu können.

Für die Musiknutzung sind auch hier GEMA-Gebühren zu zahlen.

via: stuttgarter-nachrichten.de

09.12.2018

NASA InSight Lander 'Hears' Martian Winds


Was da auf dem Mars aufgezeichnet werden konnte war Infraschall und "about 10 herz, below the range of human hearing."

Aber nach einer Transposition um den Faktor 100 klang es dann wie das Wehen einer Flagge im Wind.

via: solarsystem.nasa.gov

08.12.2018

Missbrauch des Urheberrechts


Unter Berufung auf das Urheberrecht wollte eine Behörde verhindern, dass eine Dienstanweisung an die Öffentlichkeit gelangt.

Aber auch Ministerien haben schon vor Jahren mit dem Urheberrecht argumentiert, um den Bürgern Informationen vorenthalten zu können.

via: netzpolitik.org

07.12.2018

Dubiose Forderungen


Für den Cottbuser Weihnachtsmarkt haben sich die GEMA-Gebühren in diesem Jahr mehr als verdoppelt.
Und für einen Weihnachtsmarkt in Dortmund haben sich diese Kosten sogar nahezu verfünffacht. Wie sich das in konkreten Zahlen ausdrückt kann hier noch einmal nachgelesen werden.

via: lr-online.de

06.12.2018

Spielregeln für Straßenmusikanten


In Düsseldorf ist Straßenmusikern das Spielen "besonders lauter oder störender Musikinstrumente" nicht gestattet.
Darum sollten Teenager, die in der Vorweihnachtszeit ihr Taschengeld aufbessern wollen, auch auf den Einsatz von Posaunen und Trompeten in der Fußgängerzone besser verzichten.

via: rp-online.de

28.11.2018

Der Künstler hat Gestaltungsspielraum


"Wer ein Kunstwerk bestellt, muss es grundsätzlich auch dann bezahlen, wenn es ihm nicht gefällt."

So hat das Oberlandesgericht Köln mit Urteil vom 14.11.2018 entschieden.

via: lhr-law.de

25.11.2018

Homo Sapiens und Maschinen


Dank "Künstlicher Intelligenz" ist es in nicht allzu ferner Zukunft selbst musikalisch Unbedarften gegeben, Songs zu erzeugen.

Und Beethovens "Ode an die Freude" mit dem "Sound der Beatles" zu mischen, dürfte dann wohl auch sehr viel Freude bereiten.

via: heise.de

21.11.2018

Spielverderber


Mit Beschluss vom 20.11.2018 hat das Verwaltungsgericht Köln einen Eilantrag der Telekom gegen eine Anordnung der Bundesnetzagentur abgelehnt.
Denn das StreamOn-Angebot der Telekom verstößt u.A. gegen den europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität.

via: netzpolitik.org

20.11.2018

Vergütung von Kreativen


Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat das europäische Leistungsschutzrecht zur "Finanzierung journalistischer Qualität" jetzt "energisch verteidigt".
Aber auch Autoren, Musikern und Filmschaffenden will das neue EU-Urheberrecht Gutes tun.

via: buchmarkt.de

18.11.2018

Jahrzehnte im Geschäft



"Unsereiner ist sehr vermögend." (Bernhard Brink, Schlagersänger)

"Heute verdiene ich rund eine Million Euro brutto." (Friedrich Merz)


via: stern.de / spiegel.de

17.11.2018

Punkrock im 21. Jahrhundert


"Wenn ich jemandem etwas schenken möchte, dann mache ich das persönlich", hatte sich Farin Urlaub von der Punkband "Die Ärzte" vor Jahren noch gegen Streaming-Dienste ausgesprochen.
Ab sofort können alle Songs der Band jetzt aber doch bei Apple Music, Spotify und Deezer für kleines Geld gespielt werden.

via: taz.de

11.11.2018

Kostengünstiger Ersatz für Professoren


Im Freistaat Bayern arbeiten Dozenten für Musik an den Universitäten und Musikhochschulen unter prekären Bedingungen.

Jetzt sollen sie schriftlich erklären, "dass sie ihren Lebensunterhalt aus anderen Quellen bestreiten können".

via: sueddeutsche.de

10.11.2018

Wenn Kunst zur Ware wird


"In der Tat hört ein Künstler in dem Augenblick, wo er den Bedürfnissen anderer Beachtung schenkt und den Bedarf zu befriedigen sucht, auf ein Künstler zu sein und wird ein trauriger oder amüsanter Handwerker, ein ehrbarer oder unehrlicher Handelsmann." (Oscar Wilde)

Quelle: Der Sozialismus und die Seele des Menschen, ein Essay

09.11.2018

Da lassen wir uns mal überraschen


Gegen die überzogenen Forderungen der GEMA für ehrenamtlich veranstaltete Dorf- und Stadtfeste, hat sich jetzt der Kreisparteitag der Illinger CDU ausgesprochen.
Auf dem Bundesparteitag soll ein entsprechender Antrag "für ein einfacheres und billigeres Gema-Verfahren" gestellt werden.

via: saarbruecker-zeitung.de

27.10.2018

Zusatzvergütungen


Für die Musiknutzung hatte der Veranstalter eines Weihnachtsmarktes im vergangenen Jahr noch 28.000 Euro GEMA-Gebühren gezahlt.

In diesem Jahr aber ist die Gier der GEMA mit satten 130.000 Euro zu stillen.

via: dortmund24.de

21.10.2018

Operative Kosten


Die GEMA weist immer wieder darauf hin, "als Treuhänderin keine Gewinne aus den Lizenzeinnahmen für die Musiknutzung" zu erwirtschaften.
Da ist doch ein Jahreseinkommen von 795.000 Euro für den GEMA-Chef Dr. Harald Heker nur recht und billig!

via: ahgz.de

18.10.2018

Zur Förderung für Rock, Pop und Jazz


Zum zehnjährigen Bestehen der Initiative Musik gratulieren:
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Die Geschäftsführer der GVL
Der Vorstandsvorsitzende der GEMA
Der Generalsekretär des Deutschen Musikrates e.V.

via: jazzzeitung.de

08.10.2018

Wie Uneigennützig


Britische Musiker, die vornehmlich große Hallen bespielen, "sorgen sich auch um ihre Heimat".

Denn "die Brexit-Pläne von Theresa May" sind ein "schwerwiegender Fehler" und gefährden die Musikindustrie des Landes.

via: waz.de

28.09.2018

Jubilar des Tages


Heute vor 85 Jahren, am 28. September 1933 wurde die "Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte" (STAGMA) gegründet.

Ihre Monopolstellung hatte sie den Nationalsozialisten zu verdanken.

Seit 1947 trägt sie den Namen GEMA.

14.09.2018

Das ist doch Unsinn


In Gesprächen mit der GEMA hat die Landesregierung des Saarlandes jetzt erstaunliches zu Tage fördern können.
Die "angeblich untragbar hohen Gebühren" der GEMA beruhen auf den "Wissenslücken" der Ehrenamtlichen, die ihre Veranstaltungen zudem auch noch "unpünktlich" oder fehlerhaft anmelden.

via: saarbruecker-zeitung.de

13.09.2018

Ungerechte Umverteilung


Ein Musikstück von gut 3 Minuten Dauer muss beim Streaming etwa 1.022 Tage lang in 24 Stunden Dauerschleife gespielt werden, damit der Urheber 100 Euro verdienen kann.
Für ihre "Künstler der Oberliga" dürften die "multinationalen Musik Majors" dagegen deutlich bessere Konditionen ausgehandelt haben.

via: radioszene.de

11.09.2018

Eine Frage von existenzieller Bedeutung


Seit Jahren schon fühlt die GEMA einem Musikhändler auf den Zahn.

Denn bislang konnte noch nicht geklärt werden, ob eine Veranstaltung, bei der Babys und Kleinkinder mit Musikinstrumenten herumspielen dürfen, der GEMA gemeldet werden muss oder nicht.

via: goettinger-tageblatt.de

10.09.2018

Regeln für Straßenmusiker


Hannover will eine "lebendige Kulturstadt" sein und da gehört selbstverständlich auch Straßenmusik zum öffentlichen Leben.

Darum erscheint jetzt auch ein Flyer in acht Sprachen, damit die Musiker wissen, was sie dürfen oder besser zu lassen haben.

via: sn-online.de

06.09.2018

Eine sehr ernst zu nehmende Gefahr


Paul Ziemiak ist der Vorsitzende der Jungen Union und fragt sich, "warum bei dem Protest gegen Rechtsradikalen in #Chemnitz man Musikgruppen einlädt, die Gewalt gegen Polizisten toll finden".

Es bleibt seine bislang einzige Äußerung zu Chemnitz.

via: bento.de

03.09.2018

Linksextremistische Bestrebungen


Weil ihr Punkrock bei der rechtsextremen Jugend gut ankam, hat sich die Band "Feine Sahne Fischfilet" in vielen ihrer Songs deutlich gegen Rechts positioniert.
Vom Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern ist die Band über viele Jahre beobachtet worden.

via: faz.net und spiegel.de

26.08.2018

Interesse an Ruhe und Ordnung


In Berlin hat eine Konzertveranstaltung mit atonaler Musik vor dem Bahnhof Hermannstraße etwa 300 Zuhörer angelockt.

Jetzt denkt Bahnhofsmanager Keßler offensichtlich darüber nach, unerwünschte Personen besser mit "Naturgeräuschen" zu vergraulen.

via: morgenpost.de

25.08.2018

Kunst als Psychowaffe


Zu den Menschen, die sich am Bahnhof Hermannstraße in Berlin aufhalten, gehören auch Nichtsesshafte.

Nach Vorstellung der Deutschen Bahn sollen sie demnächst durch Beschallung mit atonaler Musik verscheucht werden.

via: welt.de

10.08.2018

Songs vom Fließband


Die allermeisten der sogenannten Popkünstler sollten ehrlicherweise nur noch als Popinterpreten bezeichnet werden.

Denn immer weniger von denen, die da auf der Bühne singen, tanzen und performen, komponieren ihre Songs auch noch selbst.

via: musikexpress.de (ein durchaus lesenswerter Beitrag)

09.08.2018

Wer hat, dem wird gegeben


Der GEMA-Wertungsausschuss hat Punkte für das Lebenswerk zu vergeben und das zahlt sich dann später für Dieter Bohlen in Euro aus.

Der GEMA-Werkausschuss hat über die Höherstufung von Werken von Kaberettisten oder Liedermachern wie Konstantin Wecker zu befinden.

via: lokalkompass.de

04.08.2018

Zur falschen Zeit am falschen Ort musiziert


Eine junge Frau hat während einer Demonstration gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst getrommelt.

Sie ist daraufhin festgenommen und zu 9 Monaten Freiheitsentzug ohne Bewährung verurteilt worden.

via: taz.de

01.08.2018

Schwarz-Gelbe Ideen


In Deutschland hat das Leistungsschutzrecht vor allem "zu einer Verschlechterung der Positionen der Kleinverlage geführt".
Darum hat sich jetzt der tschechische Christdemokrat Pavel Svoboda auch gegen ein europäisches Leistungsschutzrecht, wie es von Axel Voss (CDU) gefordert wird, ausgesprochen.

via: golem.de