14.06.2018

Also doch


Die katholische Kirche wird die GEMA-Gebühren für ihre Gemeinden auch weiterhin übernehmen.

Allerdings bleiben "Konzerte mit Unterhaltungsmusik" sowie das "WM Public Viewing" davon ausgenommen.

via: katholisch.de / domradio.de

13.06.2018

Stärkung der heimischen Identität


Der ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat jetzt unter anderem darauf hingewiesen, "wie wichtig die Musikallianz zwischen ORF und den Vertretern der österreichischen Musikwirtschaft als essenzieller und fixer Bestandteil unserer nationalen und regionalen Radio- und Fernsehprogramme ist und bleibt".

via: horizont.at

10.06.2018

Tal der Ahnungslosen


Jahrzehnte nach der Wende versucht die GEMA auch noch bei den Antennengemeinschaften abzukassieren.
Jetzt hat der Bundesrat mit deutlicher Mehrheit einem sächsischen Gesetzentwurf zugestimmt, wonach Antennengemeinschaften künftig von Forderungen der GEMA verschont bleiben sollen.

via: dnn.de

02.06.2018

Last Christmas


Für einen Weihnachtsmarkt, der ohne Musikbeschallung stattfand, fordert die GEMA jetzt 2303,75 Euro.
Im Gesamtbetrag enthalten sind zusätzlich noch "zehn Prozent Zuschlag als Strafe dafür", weil es unterlassen wurde, der GEMA rechtzeitig mitzuteilen, welche Lieder da zur Aufführung kamen.

via: shz.de

21.05.2018

Blümchentapeten in Klangform


Spotifys Algorithmen befördern einen Darwinismus, bei dem sich am Ende nur noch das durchzusetzen vermag, was von möglichst vielen Leuten bereitwillig konsumiert wird.

Die Zugriffszahlen auf Musik abseits des Mainstreams sinken rapide.

via: spiegel.de (sehr lesenswert)

12.05.2018

Zugang zum geschützten Werk


Für den Radioempfang auf 49 Patientenzimmern hat ein Krankenhaus jährlich 877 Euro an die GEMA zu zahlen.

Der BGH teilt die Auffassung der GEMA und sieht hier ebenfalls eine lizenzpflichtige öffentliche Wiedergabe von Radiosendungen gegeben.

via: juraforum.de

06.05.2018

Urheberrechtliche Kosten


Allein in Sachsen sind es rund 1000 Antennengemeinschaften, die vielerorts die Rundfunkversorgung übernehmen.

Das LG Halle sowie das LG Leipzig und LG Potsdam haben die GEMA darin bestätigt, auch hier abkassieren zu dürfen.

via: sz.online

01.05.2018

Kein BGE ist auch keine Lösung


Für die meisten Musiker gehören Minigagen längst zum Alltag.
Und damit Dumpinglöhne nicht auch noch zur Normalität werden, wird ein bedingungsloses Grundeinkommen von den Gewerkschaften des DGB auch abgelehnt.
Das dürfte eigentlich jedem (außer uns) einleuchten.

via: zeit.de

26.04.2018

Ein schönes Zubrot


Wer als Musikerin oder Musiker "die deutsche Musikkultur maßgeblich mitgestaltet" wird mit dem Fred-Jay-Preis ausgezeichnet.

Dieser Preis wird einmal im Jahr von der GEMA vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert.

via: svz.de

25.04.2018

Lass dich überraschen



Wer will denn jetzt noch einen Echo Jazz?

Wie blöd können Musiker eigentlich sein?


via: spiegel.de

14.04.2018

Industrie – das klingt beeindruckend


Was sich als Bundesverband Musikindustrie geriert, simuliert lediglich Größe und Bedeutung.

Mit gerade einmal 1,5 Milliarden Euro setzt die gesamte Musikbranche soviel um wie ein großes, mittelständisches Unternehmen.

via: ruhrbarone.de

24.03.2018

Kündigung des Pauschalvertrags


Die katholische Kirche wird die GEMA-Gebühren für ihre Gemeinden künftig nicht mehr übernehmen.

Die zu zahlende Jahrespauschale pro Kirchengemeinde hätte sich in diesem Jahr von 45 Euro auf 75 Euro erhöht.

via: br.de

23.03.2018

Deutschtümelei


Die NRW Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) hatte zum Heimatkongress geladen.
Als Geschenk für die Ministerin hatte der "Rock'n Roller" Heino sogar eine seiner frühen LPs, auf der manch völkisches Liedgut zu finden ist, mit dabei.

via: sueddeutsche.de

22.03.2018

Förderer für Jazzmusik von morgen


Das Bundesjazzorchester wird mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.
Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumentenhersteller und der Frankfurter Musikmesse vergeben.

via: nmz.de

21.03.2018

Gern gesehene Gäste


Einmal mehr hat sich die GEMA mit der Vergabe des Deutschen Musikautorenpreises im Berliner Ritz Carlton selbst gefeiert.

Da durften dann auch Till Brönner oder Herbert Grönemeyer auf gar keinen Fall fehlen.

via: tikonline.de

17.03.2018

Das Bekannte geht immer gut


Der "Erinnerungskult" und "Rückbesinnungswahn" wird von der Musikindustrie natürlich nach Kräften gepuscht.

Denn der "Legendenstatus" von Altkünstlern wird schon dabei helfen, selbst "uninspirierte Popsongs" unter die Leute zu bringen.

via. sn.at

Ein gutes Programm hat seinen Preis


Um auch weiterhin "ein werthaltiges Angebot unter Beibehaltung der Qualität" anbieten zu können, spricht sich der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags aus.

Heute Abend sendet die ARD beispielsweise 195 Minuten Schlager.

via: welt.de

16.03.2018

Aus für Stadtfest


Für ein Stadtfest haben sich die GEMA-Gebühren "von rund 2.000 Euro auf 7.500 Euro fast vervierfacht".

Dass so etwas möglich ist, ist nur der Monopolstellung der GEMA zu verdanken, die schon lange politisch so gewollt ist.

via: regionalpeine.de

15.03.2018

Privatkopien


Für CD- und DVD-Rohlinge sind ab sofort auch Urheberrechtsabgaben zu zahlen.

Musikerinnen und Musiker, die nicht mit Verwertungsgesellschaften verbandelt sind, profitieren natürlich nicht davon.

via: heise.de

10.03.2018

Electric Ladyland


"Wir haben die Seiten aus bestimmten Gründen so eingespielt. Und es ist fast eine Sünde, wenn sie dann etwas aus der Mitte auskoppeln und als Single herausbringen, nur damit sie schnell mehr Geld einnehmen können."
(Jimi Hendrix über die Musikindustrie)

via: stuttgarter-zeitung.de

07.03.2018

Was für ein Unfug


Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Offene Kinder- und Jugendarbeit hat sich jetzt mit der GEMA in einem neuen Tarifvertrag darauf verständigen können, dass Jugendzentren für Konzertveranstaltungen mit Nachwuchsbands "anstatt 5,75 Prozent der Konzerteinnahmen nur 4,5 Prozent zahlen" müssen.

via: mittelbayerische.de

06.03.2018

Da fliegt dir doch das Blech weg


Weil Musiker wieder einmal auf ihre Gagen verzichten, kann ein Benefizkonzert 4.650 Euro für die gute Sache einspielen.

Nur die GEMA mag auf 141 Euro Gebühren nicht verzichten und belegt damit einmal mehr die blinde Gier ihrer Großkünstler.

via: mz-web.de

02.03.2018

Es gibt kein Recht auf Profit


Wirbel um Konzert auf dem Flugplatz Essen/Mülheim

"Die für das Konzert vorgesehene Umsiedlung der Feldlerchen auf ein 2 Kilometer entferntes Areal wird nicht funktionieren und ist fachlicher Nonsens." (Josef Tumbrinck, NABU NRW)

via: NABU Pressemitteilung vom 02.03.2018