16.07.2018

Griff in die Vereinskasse


Im Geschäftsjahr 2017 betrugen die gewährten Gesamtbezüge für den GEMA-Vorstandsvorsitzenden Dr. Harald Heker 795.000 Euro.

Ein sattes Plus von immerhin 172.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Quelle: GEMA-Geschäftsbericht 2017, Anhang 51
Quelle: GEMA-Geschäftsbericht 2016, Anhang 49

14.07.2018

Mit der Jugend voran


Für Stadt- und Straßenfeste fordert die GEMA pro 500 qm Veranstaltungsfläche und Veranstaltungstag derzeit 82,40 Euro.

Eine deutliche Absenkung dieser Kosten für kleinere Dorf- und Straßenfeste hat jetzt die Junge Union Saar gefordert.

via: saarbruecker-zeitung.de

Käsebeschallung


In Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste in Bern möchte ein Schweizer Käsehersteller jetzt herausfinden, welchen Einfluß Musik auf reifenden Käse ausübt.
Dass es bei einer Beschallung mit Mozart nur "ein frischer, fröhlicher, lieblicher Käse" werden kann, ist wohl anzunehmen.

via: tagesschau.de

06.07.2018

Love me do


"We need an Internet that is fair and sustainable for all."
(Sir Paul McCartney)

Der Musiker, der derzeit eher recht als schlecht von seiner Arbeit leben kann, unterstützt darum auch die geplante EU-Urheberrechtsreform.

via: faz.net

04.07.2018

Wie ein Sechser im Lotto


Was für eine Nachricht!

"BILDblog wird werbefrei"

Unser Blog war das schon immer!

via: bildblog.de

25.06.2018

Im Zweifel gegen die Meinungsfreiheit


Wenn ein neues EU-Urheberrecht demnächst die Meinungsfreiheit im Internet einschränkt, dann dürfen wir uns dafür vor allem auch bei Harald Heker (GEMA-Vorstandsvorsitzender), Florian Drücke (BVMI-Vorstandsvorsitzender) und Helen Smith (Impala-Geschäftsführerin) recht herzlich bedanken.

via: mediabiz.de (Artikel verbirgt sich hinter Bezahlschranke)

23.06.2018

Musik als Wirtschaftszweig


Auf dem Musikwirtschaftsgipfel trafen kürzlich "wichtige" Vertreter der Musikbranche auf "hochkarätige" Vertreter aus der Politik, um persönliche Anliegen miteinander zu besprechen.

Die Keynote hielt Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters (CDU).

via: das-musikinstrument.de

22.06.2018

Katze im Sack


Einem Veranstalter, der Spendengelder für eine gute Sache sammeln möchte, hat die GEMA "einen großzügigen Rabatt" versprochen.

In welcher Höhe jetzt aber Gebühren zu zahlen sind und wie hoch der Rabatt ausfällt vermag die GEMA im Voraus jedoch nicht zu sagen.

via: schwarzwaelder-bote.de

Wirtschaftsunternehmen Rolling Stones


Gut 2.000.000.000 US-Dollar konnten die Rolling Stones in fast drei Jahrzehnten einspielen und haben darauf immerhin satte 2 Prozent Steuern entrichtet müssen.
Ticketpreise zwischen 97,85 € und 799,00 € für das heutige Konzert im Berliner Olympiastadion sind da durchaus gerechtfertigt.

via: 1.wdr.de und eventim.de

14.06.2018

Also doch


Die katholische Kirche wird die GEMA-Gebühren für ihre Gemeinden auch weiterhin übernehmen.

Allerdings bleiben "Konzerte mit Unterhaltungsmusik" sowie das "WM Public Viewing" davon ausgenommen.

via: katholisch.de / domradio.de

13.06.2018

Stärkung der heimischen Identität


Der ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat jetzt unter anderem darauf hingewiesen, "wie wichtig die Musikallianz zwischen ORF und den Vertretern der österreichischen Musikwirtschaft als essenzieller und fixer Bestandteil unserer nationalen und regionalen Radio- und Fernsehprogramme ist und bleibt".

via: horizont.at

10.06.2018

Tal der Ahnungslosen


Jahrzehnte nach der Wende versucht die GEMA auch noch bei den Antennengemeinschaften abzukassieren.
Jetzt hat der Bundesrat mit deutlicher Mehrheit einem sächsischen Gesetzentwurf zugestimmt, wonach Antennengemeinschaften künftig von Forderungen der GEMA verschont bleiben sollen.

via: dnn.de

02.06.2018

Last Christmas


Für einen Weihnachtsmarkt, der ohne Musikbeschallung stattfand, fordert die GEMA jetzt 2303,75 Euro.
Im Gesamtbetrag enthalten sind zusätzlich noch "zehn Prozent Zuschlag als Strafe dafür", weil es unterlassen wurde, der GEMA rechtzeitig mitzuteilen, welche Lieder da zur Aufführung kamen.

via: shz.de

21.05.2018

Blümchentapeten in Klangform


Spotifys Algorithmen befördern einen Darwinismus, bei dem sich am Ende nur noch das durchzusetzen vermag, was von möglichst vielen Leuten bereitwillig konsumiert wird.

Die Zugriffszahlen auf Musik abseits des Mainstreams sinken rapide.

via: spiegel.de (sehr lesenswert)

12.05.2018

Zugang zum geschützten Werk


Für den Radioempfang auf 49 Patientenzimmern hat ein Krankenhaus jährlich 877 Euro an die GEMA zu zahlen.

Der BGH teilt die Auffassung der GEMA und sieht hier ebenfalls eine lizenzpflichtige öffentliche Wiedergabe von Radiosendungen gegeben.

via: juraforum.de

06.05.2018

Urheberrechtliche Kosten


Allein in Sachsen sind es rund 1000 Antennengemeinschaften, die vielerorts die Rundfunkversorgung übernehmen.

Das LG Halle sowie das LG Leipzig und LG Potsdam haben die GEMA darin bestätigt, auch hier abkassieren zu dürfen.

via: sz.online

01.05.2018

Kein BGE ist auch keine Lösung


Für die meisten Musiker gehören Minigagen längst zum Alltag.
Und damit Dumpinglöhne nicht auch noch zur Normalität werden, wird ein bedingungsloses Grundeinkommen von den Gewerkschaften des DGB auch abgelehnt.
Das dürfte eigentlich jedem (außer uns) einleuchten.

via: zeit.de

26.04.2018

Ein schönes Zubrot


Wer als Musikerin oder Musiker "die deutsche Musikkultur maßgeblich mitgestaltet" wird mit dem Fred-Jay-Preis ausgezeichnet.

Dieser Preis wird einmal im Jahr von der GEMA vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert.

via: svz.de

25.04.2018

Lass dich überraschen



Wer will denn jetzt noch einen Echo Jazz?

Wie blöd können Musiker eigentlich sein?


via: spiegel.de

14.04.2018

Industrie – das klingt beeindruckend


Was sich als Bundesverband Musikindustrie geriert, simuliert lediglich Größe und Bedeutung.

Mit gerade einmal 1,5 Milliarden Euro setzt die gesamte Musikbranche soviel um wie ein großes, mittelständisches Unternehmen.

via: ruhrbarone.de

24.03.2018

Kündigung des Pauschalvertrags


Die katholische Kirche wird die GEMA-Gebühren für ihre Gemeinden künftig nicht mehr übernehmen.

Die zu zahlende Jahrespauschale pro Kirchengemeinde hätte sich in diesem Jahr von 45 Euro auf 75 Euro erhöht.

via: br.de

23.03.2018

Deutschtümelei


Die NRW Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) hatte zum Heimatkongress geladen.
Als Geschenk für die Ministerin hatte der "Rock'n Roller" Heino sogar eine seiner frühen LPs, auf der manch völkisches Liedgut zu finden ist, mit dabei.

via: sueddeutsche.de

22.03.2018

Förderer für Jazzmusik von morgen


Das Bundesjazzorchester wird mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.
Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumentenhersteller und der Frankfurter Musikmesse vergeben.

via: nmz.de