20.07.2017

Eine noch offene Rechnung


Für die auf einem Weihnachtsmarkt "gespielten tantiemenpflichtigen Musikstücke" hat die GEMA 2016 "rund 8500 Euro verlangt".

"Das sind satte 7000 Euro mehr als noch 2015."


via: schwaebische.de

Voll auf Linie


Für die "Kabelweiterleitung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen" haben Antennengemeinschaften auch Lizenzgebühren zu zahlen.
Ein Antrag Sachsens, die Antennengemeinschaften von den GEMA-Kosten zu befreien, fand im Rechtsausschuss des Bundestages leider keine Mehrheiten.

via: freiepresse.de

19.07.2017

Schönen Gruß, Gottes Segen und Rot Front


"Wir bilden tolle Jazzkünstler aus, die internationalen Respekt genießen. Es fehlt aber ein Dach: das "Bundeskanzleramt des Jazz" sozusagen. Berlin gilt weltweit als Kulturmekka. Es ist wichtig, hier einen Treffpunkt zu schaffen; für Musiker und Kulturtouristen gleichermaßen." (Till Brönner, Jazztrompeter)

via: superillu.de

Morgenstund hat Blei im Arsch


Zum bedingungslosen Grundeinkommen befragt erklärt der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU):
"Das hört sich zunächst alles ganz toll an. Aber ich frage mich, wer das bezahlen soll. Am Ende doch die, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen. Das ist zutiefst ungerecht."

via: lokalkompass.de

17.07.2017

Hörensagen


Peter Altmaier (CDU) ist vom Nutzen eines bedingungslosen Grundeinkommens nicht überzeugt. Denn Saudi-Arabien hat ein Grundeinkommen eingeführt und jetzt gibt es dort Menschen, die "nicht mehr das Beste aus sich herausholen". Das hat Altmaier in einem Gespräch "mit einem saudischen Politiker" erfahren.

via: tagesschau.de

16.07.2017

Krieg den Hütten, Friede den Palästen


"Hätten die Herrschenden Macht, würden sie sie nicht zum Vorteil der Entrechteten nützen, sondern zu deren weiteren Entrechtung. Oder besser: Die Annahme, sie würden die Privilegien der Privilegierten stutzen, wenn sie könnten, ist absurd."
(Robert Mimik, Blogger)

via: freitag.de

15.07.2017

Es werden neue Geschäftsmodelle entstehen


"Wir werden Musik haben, die fingierte Künstler, also Maschinen gemacht haben", sagt Stephan Baumann vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.
Das könnte dann im Idealfall so klingen wie "Beethoven" oder wie "andere bekannte Künstler".

via: heise.de

14.07.2017

Die wenigen, die die Spielregeln machen


"Den Einfluss der Musiker auf die Labels darf man nicht überschätzen - es sei denn, du bist ein absoluter Superstar. Aber selbst dann wird es schwer. Man denke etwa an die Geschichte von Prince, der ja quasi zum Sklaven der Industrie wurde."
(Lando van Herzog, Musiker)

via: stimme.de

12.07.2017

Lechts und rinks kann man nicht velwechsern


Autonome haben uns beschützt, nicht angegriffen

via: ruhrbarone.de (sehr lesenswert)

Und wer war noch so im Schwarzen Block in Hamburg?

via: heise.de (auch sehr lesenswert)

Gegenseitige Hilfe ist ein Prinzip des Anarchismus


"Wären die Leute, die in Hamburg die Geschäfte geplündert haben, Anarchistinnen und Anarchisten gewesen, hätten sie die Läden nicht zerstört, sondern beispielsweise in Genossenschaften übernommen, die Preise und Löhne anpasst und als ausbeutungsfreie Unternehmen geführt." (Margarete Stokowski)

via: spiegel.de

11.07.2017

Kleine Umverteilung


Vorwiegend sehr wohlhabende Musiker werden jährlich mit dem schwedischen Polar-Musikpreis ausgezeichnet.

Da darf das Preisgeld von "umgerechnet rund 100 000 Euro" auch schon mal gespendet werden.

via: rnz.de

10.07.2017

Mehr Musikantenstadl wagen


Im Interview mit Heiko Maas (SPD) fragt Bild-Moderatorin Anna von Bayern: "Also, Sie wünschen sich ein 'Rock gegen Links'?".

"Ja, ein 'Rock gegen Links', oder wie immer man das dann nennt", ist die Antwort von Heiko Maas.

via: spiegel.de

09.07.2017

Die bucklige Verwandtschaft


Der Musiker Prince hatte "den freien Zugang zu Musik im Internet" immer kritisiert.
Jetzt ist seine Musik aber auch bei YouTube und Streaming-Diensten zu finden, weil seine Familie auf diese zusätzlichen Einnahmen wohl nicht verzichten mag.

via: deutschlandfunk.de

08.07.2017

Böser Schwarzer Block

Das Vermummungsverbot wurde 1985 unter Helmut Kohl eingeführt

Zwischen Knüppeln und Pfefferspray


Die G20-Staats- und Regierungschefs besuchten gestern Abend ein Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie.

Es war der Wunsch der Deutschen Bundeskanzlerin, dass Beethovens neunte Sinfonie auf dem Programm stand.

via: ndr.de

06.07.2017

Wie man revoluzzt und dabei doch Lampen putzt


Wenn "Künstler und Aktivisten" gegen den G20-Gipfel in Hamburg "mit Lesung und Musik" protestieren, dann darf auch Konstantin Wecker nicht fehlen.

Wecker hatte sich 2012 in den Aufsichtsrat der GEMA wählen lassen.

via: welt.de

05.07.2017

Unlauterer Wettbewerb


Der Musikstreaming-Dienst Spotify macht neuerdings Plattenfirmen und Künstlern das Angebot, für ihre Songs einen Platz in den Playlists erkaufen zu können.

Bezahlte Werbung also, die als solche aber nicht zu erkennen ist.

via: iaatm.de

04.07.2017

Schwarzer Peter


"Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs." (Peter Tauber, CDU)
"Fakt ist doch: Nur mit einer guten Ausbildung verdient man genug, damit man nicht drei Mini-Jobs braucht, um über die Runden zu kommen." (Peter Tauber, CDU)

via: spiegel.de

Neue Deutsche Blasmusik


Mit dem "House of Jazz" wollen neben "Startrompeter" Till Brönner auch "Vertreter der deutschen Jazz-Szene" in Berlin für den Jazz eine "Institution mit Leuchtturmcharakter" schaffen.

Der Bund hat bereits 12.500.000 Euro für das Projekt bewilligt.

via: stern.de

02.07.2017

G20-Gipfel unterminiert die Demokratie


"Für eine Herrschaftszusammenkunft von einigen mächtigen Staatschefs, die 85 Prozent des Weltbruttosozialprodukts kontrollieren, die hinter 20.000 Polizisten hinter Stacheldraht zusammenkommen in der Weltstadt Hamburg, gibt es keine Legitimation", sagt der Soziologe Jean Ziegler im Interview.

via: tagesschau.de

Revolutionär denken, evolutionär handeln


"Der Staat ist Schulunternehmer, Universitätsunternehmer, Krankenhausunternehmer, Sozialhilfeunternehmer" sagt der Unternehmer Götz Werner. "All das lähmt die Initiative der Bürger". Werner trommelt also nur für ein bedingungsloses Grundeinkommen, "um Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme zu stärken".

via: dasgelbeforum.net

01.07.2017

Es ist noch Suppe da


Die Ehe für alle ist nicht genug
Ein lesenswerter Kommentar in der SZ


Ehe für alle, Ehe für keinen
Ein lesenswerter Kommentar in der taz

28.06.2017

Da ist viel kriminelle Energie im Spiel


Man nehme als Komponist nur die Werke, wo die Urheberrechte bereits abgelaufen sind.
Man bearbeite dann diese Werke nur geringfügig und lasse sie im Nachtprogramm staatlicher Fernsehsender in Dauerschleifen spielen.
Man teile sich dann die Tantiemen mit der Musikrechte-Organisation.

via: br-klassik.de