26.03.2017

Blasenkatarrh


Um GEMA-Gebühren zu umgehen, hat der Dirigent einer Blaskapelle einen Marsch komponiert.

"Nun aber überlegt er, sich bei Gelegenheit vielleicht doch noch bei der Gema anzumelden."

via: stuttgarter-zeitung.de

25.03.2017

Brot und Spiele


Beim Reeperbahn Festival wird "von Pop und Rock über Folk, Jazz, R'n'B und Hip-Hop bis hin zu elektronischen Sounds" auch 2017 für "jeden Geschmack" sicher wieder etwas dabei sein.
Es bleibt zuallererst aber "ein wichtiges jährliches Branchentreffen der internationalen Musikindustrie".

via: turn-on.de

24.03.2017

Entgeltdiskriminierung in Deutschland


Wie die Neue Westfälische heute unter anderem berichtet, zahlt auch die GEMA ihren Mitarbeiterinnen ein geringeres Gehalt als deren männlichen Kollegen.

GEMA-Chef Heker bezog 2015 ein Jahresgehalt von 619.000 Euro.

Quelle: GEMA Geschäftsbericht 2015, Anhang S. 48

Das ist ein bisschen wie bei Robin Hood


"Grundsätzlich finden die Musiker Gema-Abgaben übrigens okay."

Denn die GEMA "ist ja eigentlich eine sinnvolle Einrichtung", weil sie bei Musikveranstaltern Geld einsammelt und es dann an "Künstler und Komponisten" weiterreicht.

via: swr.de

23.03.2017

Hosianna


"Mit Amazon Music haben wir einen neuen Offiziellen Partner für den ECHO, ECHO JAZZ und ECHO KLASSIK an unserer Seite, der […] die gesamte Formvielfalt des deutschen Musikmarktes widerspiegelt und nicht zuletzt deshalb hervorragend zum ECHO passt", sagt Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie.

via: BVMI, Pressemitteilung vom 22. 03. 2017

Tuten und Blasen


Etwa 450.000 Euro hat der Blasmusikverband Baden-Württemberg allein im Jahr 2015 an die GEMA gezahlt.

Zudem sind jetzt auch "Ständchen" der GEMA zu melden, wenn "die Öffentlichkeit Zugang hat".

via: esslinger-zeitung.de

21.03.2017

Streaming-Deals


Ein rappender Geschäftsmann hat ein Album zwei Wochen lang nur bei Apple Music platziert und dafür 500.000 US-Dollar bekommen.

Mit Exklusivinhalten sollen Kunden zum "Abschluss kostenpflichtiger Abos" bewegt werden.

via: heise.de

Wahrnehmbarmachung von Funksendungen


In einem Geschäft wurde ein Radio, das dort auch verkauft wird, zu Vorführzwecken für kurze Zeit eingeschaltet.
Die GEMA sah hier eine klare Verletzung des Urheberrechts gegeben.
Vor dem Amtsgericht Frankfurt am Main ist die GEMA jetzt aber mit einer Klage gescheitert. Das Urteil ist rechtskräftig.

via: anwalt.de

20.03.2017

Es herrscht Meldepflicht


Wenn Musikvereine auf der Hauptversammlung "Literatur von fremden Komponisten" spielen, fallen keine GEMA-Gebühren an.

Es muss der GEMA nur "rechtzeitig und richtig" gemeldet werden, teilt der Präsident des Alemannischen Musikverbandes Peter Häßler mit.

via: badische-zeitung.de

19.03.2017

Keine Angst, der will nur spielen


Ein Dirigent, der völlig zu Recht über die GEMA verärgert ist, wird jetzt aber nicht müde zu erklären, dass er sie für eine gute Sache hält:
"Natürlich macht die Gema ihre Arbeit und sammelt zustehende Gebühren ein und da ist auch aus meiner Sicht nichts auszusetzen."
(Quelle: Badische Zeitung, Leserbrief vom 15. März 2017)
"Es geht mir nicht darum, die Gema in Misskredit zu bringen."
(Quelle: Badische Zeitung, Interview vom 18. März 2017)

18.03.2017

Ganz schön dreist


Neben der Gage "für das 45-minütige Konzert einer Sängerin" musste ein kleiner Förderverein dann auch noch "zusätzlich 450 Euro an die GEMA bezahlen".

Und so verteilt die GEMA das Geld: Herrschaft des Establishments

via: moz.de

Da geht bestimmt noch was


Für sein ausverkauftes Bang-Your-Head Festival hatte der Veranstalter Horst Franz 2005 rund 20.000 Euro an die GEMA gezahlt.

"Zuletzt waren es bei weniger Zuschauern über 100.000 Euro", teilt das Baldiger Metal-Urgestein  jetzt dazu mit.

via: zak.de

Das Pfeifen im Walde


Nach 17 Jahren "Talfahrt" scheint bei den Schweizer Musikfirmen wieder Optimismus zu herrschen.
"Streaming ist der klare Wachstumstreiber der Branche geworden und sorgt dafür, dass wir wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken können", sagt Lorenz Haas, Geschäftsführer IFPI Schweiz.

via: cash.ch

15.03.2017

Geht gar nicht


Bei Benefizkonzerten gewährt die GEMA einen Preisnachlass von gerade einmal 10 Prozent. "Mehr Handlungsspielraum haben wir nicht", teilt GEMA-Sprecherin Gabriele Schilcher dazu mit.
Ihren Verzicht auf diese Gelder könnten die GEMA-Großkünstler doch auf der Mitgliederversammlung beschließen. Aber sie tun es nicht.

via: tag24.de

14.03.2017

Ein effektiver Service


Wenn die GEMA für eine Konzertveranstaltung "unberechtigt Gelder abgebucht" hat, ist "viel Schriftverkehr" die Folge.

Denn "das Problem sei, dass man bei der Gema niemanden erreiche", weiß eine Vereinsvorsitzende dazu zu berichten.

via: schwarzwaelder-bote.de

13.03.2017

Immer auf der Suche nach Streit


Nach Auffassung der GEMA war der Veranstalter einer Silvesterparty seiner Anmeldungspflicht "nicht ordnungsgemäß nachgekommen" und wurde daraufhin verklagt.
Das Amtsgericht Leipzig hat "Ansprüche der GEMA auf Schadenersatz" jetzt aber verneint.

via: anwalt.de

Nicht alles gefallen lassen


Für das Spielen nur e i n e r Komposition auf der Hauptversammlung sollen Musikvereine seit zwei Jahren GEMA-Gebühren zahlen?

Ein Dirigent hat seinem Musikverein "diese Kosten nun erspart" und einen vereinseigenen Marsch komponiert!

via: suedkurier.de

12.03.2017

Club der Plutokraten


Wenn Schüler ein Benefizkonzert organisieren und bei freiem Eintritt auf reichlich Spendengelder für Flüchtlingskinder hoffen, dann steht ein Gewinner bereits schon fest.

Die GEMA!

via: oberberg-aktuell.de

11.03.2017

Schön war die Zeit


Weil "die Zeiten der Kulanzregelungen und mit einem persönlichen Ansprechpartner" bei der GEMA endgültig Geschichte sind, kann die Bezirksvorsitzende im Allgäu-Schwäbischen Musikbund, Marita Kaiser, den Vereinsvertretern nur noch dazu raten, "Veranstaltungen rechtzeitig und vollständig anzumelden".

via: swp.de

Was für ein Geschäftsmodell


Streaminganbieter häufen auch weiterhin nur Verluste an.

An Rechteinhaber werden 70 Prozent der Einnahmen ausgeschüttet.

Davon erhalten Musiker dann 7 Prozent.

via: main-spitze.de

09.03.2017

Legale Downloads


"Ja, ihr dürft euch Musik bei Youtube herunterladen. Die Grenze ist immer dann erreicht, wenn das Portal, von dem ihr euch etwas herunterladen wollt, offensichtlich illegal ist. Das ist bei Youtube nicht der Fall. Youtube ist nicht offensichtlich illegal." Mehr dazu lesen
(Christian Solmecke, Medien-Anwalt)

via: orange.handelsblatt.com

Zucht und Ordnung


Die Meldemoral vieler Vereine ist der GEMA offensichtlich "nicht gewissenhaft genug".

Wohl darum hat die GEMA jetzt angekündigt, "verstärkt Blaskapellen" überprüfen zu wollen.

via: swp.de

08.03.2017

Brandenburg hat eine Popbeauftragte


Lobbyarbeit für Popmusiker.

Seit 8 Monaten - 32 Stunden in der Woche.

Bezahlt vom Kulturministerium.

via: rbb-online.de