31.12.2017

Anders fernsehen


Wie einem beim Sehen das Hören vergeht

Die Konzert-Aufzeichnungen, wie sie zum Jahreswechsel bei 3sat in Dauerschleife über den Bildschirm flimmern, haben mit Musik nur noch wenig, mit Personenkult dagegen sehr viel zu tun.

via: 3sat.de

30.12.2017

Unterhaltungsmusik im Nationalsozialismus



"Ich kann doch kein Konzert zum Jubiläum der Ufa veranstalten und alle belasteten Künstler von der Liste streichen."
(Christian Thielemann, Dirigent der Dresdner Semperoper)


via: zeit.de

29.12.2017

Na endlich


Es gibt jetzt ein Tool, das "den Sound von Gitarren erheblich" verbessern soll.

An einer Software, die in der Lage sein soll, auch andere Instrumente im Klang zu optimieren, wird derzeit noch gearbeitet.

via: welt.de

20.12.2017

Neustart



"Ich möchte gerne Musik machen, die ehrlich ist. Ich möchte generell ehrlich sein und mich und Euch nicht verarschen."
(Lena Meyer-Landrut)


via: ksta.de

Im Gegenwind der Zeit



"Ich bin kein Merkel-Freund, aber wir können glücklich sein, sie noch zu haben."
(Campino)


via: rp-online.de

19.12.2017

Beiße niemals die Hand, die dich füttert


Bei einem Auftritt mit seiner "Jazz-Fusion-Band" in der Kölner Philharmonie findet Klaus Doldinger lobende Worte "sowohl für die Öffentlich-Rechtlichen als auch für die Gema".

Beiden Institutionen hat er ja auch seinen Wohlstand zu verdanken.

via: ksta.de

18.12.2017

Fokussierung auf das Digitalgeschäft


Klassik Radio startet neuen Musik-Streaming-Dienst

Ab sofort können die Abonnenten von "Klassik Radio Select" auf den Content der weltgrößten Klassik-Labels, wie Universal Music, Sony Music, Warner Music und Naxos, zugreifen.

via: Pressemitteilung vom 18. Dezember 2017

15.12.2017

Förderung der Göttinger Club-Kultur


"Ich freue mich sehr über diese Förder-Entscheidung der Initiative Musik gGmbH", sagt der Göttinger Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann (SPD).

Die Initiative Musik wird von GVL und GEMA finanziell unterstützt.

via: thomasoppermann.de / initiative-musik.de

Leuchtende Musikstadt Hamburg


Die Live-Musikclubs und die kleinen Festivals sind "Trendsetter und Brutstätten für die Stars von morgen".
Allein schon darum wird der Erste Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) dafür Sorge tragen, dass sich auch künftig Künstlerkarrieren in Hamburg entwickeln können.

via: hamburg-magazin.de / clubkombat.de

14.12.2017

Kulturförderung in Stuttgart


Ernste Musik: 3.057.099 Euro
Pop und Jazz: 376.800 Euro
Laienmusik: 328.000 Euro
Kompositionspreis: 23.900 Euro
Kirchenmusik: 20.900 Euro

via: stuttgarter-zeitung.de

Antiquiertes Denken



"Zu guter elektronischer Musik gehören klare Song-Strukturen, Melodienvielfalt und auch Gesang."
(Jan Veil, Techno-Musiker)


via: fr.de

13.12.2017

Musikpreis der WDR-Jugendwelle 1Live


"Wenn Frauen da sind, die Potenzial haben und Fans hinter sich scharen, um zu gewinnen, dann ist das doch schön und freut uns alle. Dieses Jahr gab es keinen Preis für Frauen…"
(Andreas Löffler, 1Live-Musikchef)


via: uebermedien.de

Karriereaufbau am deutschen Markt



"Die Initiative Musik ist und bleibt eine wichtige Einstiegshilfe für Künstlerkarrieren in der Musikindustrie."
(Joe Chialo, Musikmanager)


via: initiative-musik.de

12.12.2017

Musikstadt Leipzig


Vor den beiden Ausgängen des Leipziger Hauptbahnhofes sollen Menschen nicht länger herumlungern.

Darum werden diese Plätze jetzt auch mit "miserabel eingespielter klassischer Musik beschallt".

via: l-iz.de

09.12.2017

Cui bono?


“Ich bin nicht in jedes Detail der in meinem Namen getätigten geschäftlichen Transaktionen involviert. Deshalb habe ich meinen Finanzberatern schon vor Jahren ganz klar gesagt: Egal, was ihr macht, am Ende muss Bono draufstehen. Haltet die Dinge transparent." (Paul David Hewson, Kämpfer für soziale Gerechtigkeit)

via: rp-online.de

07.12.2017

Reklame für die Bundeswehr


Öffentliche Auftritte der Bundeswehr im ersten Quartal 2018

Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke:
"Welche Auftritte außerhalb militärischer Liegenschaften sind derzeit für die Musikkorps der Bundeswehr geplant?"

via: bundestag.de

06.12.2017

Ein pseudodemokratisches Ritual


"Eine sogenannte Findungskommission, die für einen doch eher bequemen 12.000-Euro-Job nur einen Kandidaten auftreibt. Was für eine Lehrstunde über den Filz in unserem Land." (Udo Vetter)

"Wenn nur einer antritt, dann ist es eine Wahl." (Volker Pispers)

via: twitter.com / heise.de

04.12.2017

Prog-Rock


Gut ausgebildete Musiker haben dem Synthesizer "professionelle rockmusikalische Muster zu entlocken".

Fehlen den Musikern dagegen die "pianistischen Fertigkeiten" ist das "ziemlich grausam und absolut unproggy".

via: babyblaue-seiten.de

03.12.2017

Geldwerter Vorteil


"Die Gema ist ein Verein und darf keinen Gewinn machen." (Gabriele Schilcher, GEMA-Fachreferentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Der GEMA-Vereinsvorsitzende Dr. Harald Heker bezog 2016 ein Jahresgehalt von 623.000 Euro.

via: schwarzwaelder-bote.de / GEMA Geschäftsbericht 2016

02.12.2017

Aufräumen in der Gerüchteküche


Ein "Musikerportal" sieht sich offenbar in der Pflicht, das ramponierte Image der GEMA aufzupolieren!

Was sind das für Menschen, die, vielleicht sogar wissentlich, hier fetten Gänsen den Arsch schmieren?

via: bonedo.de

29.11.2017

Helfen, wo die Not am größten ist


"Mit dem Geld öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten" werden vor allem Konzertveranstaltungen der Musikindustrie gefördert.

"Die Präsentation von Stadionrock-Shows" ist aber keine "vernünftige Verwendung unserer Rundfunkgebühren".

via: zeit.de

27.11.2017

Kir Royal


Die öffentlich-rechtlichen Sender unterstützen in Zusammenarbeit mit den Konzertveranstaltern nahezu bedingungslos die Gigs kommerziell erfolgreicher internationaler Künstler.



via: rollingstone.de

24.11.2017

CDU und FDP



"Abgeordnete, die umsonst Bahn fahren, schaffen für die Ärmsten das Sozialticket ab. Mein Gott, ist das erbärmlich."
(Katharina Nocun)


via: spiegel.de

Gespräch über Afropop



Deena: …In Uganda gibt es auch keine Gema.

DIE WELT: Und wie verdienen Sie dann Geld?


via: welt.de

23.11.2017

Es ist ein dreckiges Geschäft, doch es funktioniert


"Irgendwann Ende der 90er haben die Plattenfirmen schlichtweg aufgehört, für ihre Künstler zu arbeiten. Sie haben den Spieß umgedreht und dafür gesorgt, dass die Bands nur noch für sie schuften."
(Noel Gallagher)

via: morgenweb.de

22.11.2017

Einmischung in die Kommunalpolitik


"Mit großer rot-schwarz-grüner Mehrheit" hatte der NRW-Landtag 2016 eine "kommunale Sperrklausel von 2,5 %" beschlossen.
Kleine Parteien sollten nicht länger den Politikbetrieb stören.
Der NRW-Verfassungsgerichtshof hat jetzt aber "das sogenannte Kommunalvertretungsstärkungsgesetz" gekippt.

via: piratenpartei-nrw.de

19.11.2017

Musikalische Früherziehung



"Die jüngste Schülerin" einer Musikschule "ist gerade einmal acht Monate alt" und "nimmt am Musikgarten für Babys (von null bis 18 Monaten) teil".


via: weser-kurier.de

17.11.2017

Geldgeiles Geschmeiß


Yoko Ono gewinnt Rechtsstreit gegen Hamburger Kneipenbesitzer

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Wegen 4,99 Euro: Pink Floyd verklagt Brandenburger

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16.11.2017

Weniger Bürokratie wagen


CDU, SPD und DIE LINKE im saarländischen Landtag "sind nicht grundsätzlich dagegen, dass die Gema auch auf Dorffesten Gebühren für das Abspielen von Musik verlangt".
Sie kritisieren aber den damit verbundenen "hohen bürokratischen Aufwand, der örtliche Organisatoren überfordere".

via: sr.de

15.11.2017

Wenn Spotify etwas mag, pushen sie es


Beim Streaming können bereits die ersten 30 Sekunden über "Erfolg oder Misserfolg" entscheiden.

Darum versuchen jetzt immer mehr Musikerinnen und Musiker, ihre Songs für das Streaming anzupassen.

via: wired.de

14.11.2017

Ein knapp kalkulierter Preis


Musikfirmen können jetzt "Produktionen ihrer Künstler" für den ECHO JAZZ 2018 vorschlagen.
Dieser Preis wird vom Bundesverband Musikindustrie vergeben.
Für eingereichte Vorschläge ist in der Regel "eine einmalige Gebühr in Höhe von 50,00 Euro" zu entrichten.

via: jazzzeitung.de / echojazz.de

13.11.2017

Licht ins Dunkel


Auch in Österreich dürfen die "Komponisten, Textautoren und Musikverleger" an Benefizveranstaltungen kräftig mitverdienen und dafür sorgt die AKM.
Wie aber verteilt die AKM ihre Einnahmen? In welcher Höhe und an wen? Solche Fragen werden leider viel zu selten gestellt!

via: nachrichten.at

11.11.2017

Singen beim Laternenumzug


"Die Teilnehmer singen für sich selbst. Es ist zwar eine öffentliche Veranstaltung, aber das Publikum besteht aus den Zugteilnehmern" und "das die GEMA an den Gebühren zu Sankt Martin verdient wurde irgendwo falsch wiedergegeben und hat sich dann selbstständig gemacht", sagt die GEMA-Pressesprecherin Gaby Schilcher.

via: katholisch.de

09.11.2017

Musikvermittlungsprojekt der ARD


Georg Friedrich Händel "gilt als der Popstar des Barock" und soll jetzt Schülerinnen und Schülern als Inspirationsquelle dienen.
Das "Händel-Experiment" findet "unter Federführung des MDR statt" und wird "durch den Bundesverband Musikindustrie e.V. und den Deutschen Musikrat" unterstützt.

via: mdr.de

08.11.2017

Investitionen über Firmen in Steueroasen


Was eigentlich macht ein durch seine Kunst wohlhabend gewordener Musiker mit all dem Geld?

Er tut damit natürlich nur Gutes und legt zudem was dann noch übrig bleibt gewinnbringend an!

via: deutschlandfunk.de / spiegel.de

04.11.2017

Knapp daneben ist auch vorbei


Wenn "die Empörung über die Gema hochkocht" wird auch schon mal kritisch und ausführlich dazu berichtet.
Aber warum lesen wir in diesem Zusammenhang immer wieder, "dass die Gema die Rechte der Musiker vertritt", wo sie doch vorrangig eine Interessenvertretung der Großkünstler ist?

via: saarbruecker-zeitung.de

03.11.2017

Heimatliebende Volksmusik und Poprock


Ein österreichischer Sänger lässt "auch abseits der Bühne" immer wieder "ein konservatives Weltbild durchblicken".

Auf keinen Fall aber will er "in die rechte Ecke gedrängt" werden, weil er "sich dadurch in seiner Karriere beeinträchtigt" sieht.

via: stern.de

01.11.2017

Unbekanntes musikalisches Terrain


Die von einem Schlagzeugensemble "dargebotene Musik" wollte "nicht gerade leicht ins Ohr" gehen.
Sie verdient aber darum "um so mehr Bewunderung", da die Musiker "oft parallel auf mehreren Instrumenten gleichzeitig" spielten und das dann auch noch "mit unglaublicher Präzision".

via: moz.de

30.10.2017

Gitarrenwald im Kopfhörer



"Ich mag es nicht, wie heute in dem Business gedacht wird, da geht es nur um Klicks und Quote."
(Achim Reichel)


via: taz.de (lesenswert)

29.10.2017

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne


"Die GEMA leitet" nach eigenen Angaben "die Vergütungen an die Urheber der Musik weiter und schafft damit die Grundlage dafür, dass Musikschaffende von ihrer Arbeit leben können."

Und das noch bis zu 70 Jahren nach deren Ableben. Respekt!

via: gema.de

28.10.2017

Poesie und Widerstand als Lebenswerk


Nach eigenen Angaben hat Konstantin Wecker etwa 600 bis 700 eigene Stücke bei der GEMA angemeldet.

Von Juni 2012 bis Dezember 2014 saß Wecker zudem auch im Aufsichtsrat der GEMA.

via: kn-online.de / gema.de

27.10.2017

Die Beteiligung von Verlegern an den Tantiemen


"Verleger kassierten bis dato unrechtmässig im Verteilungsplan A der GEMA, der das Aufführungs- und Senderecht honoriert, 33,3% der Tantiemen und im Verteilungsplan B, der das mechanische Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht umfasst, sogar 40% der eigentlich nur dem Urheber zustehenden Tantiemen."

via: piratenpartei.de

26.10.2017

Gänzlich uninformiert


"Statt der wie bisher immer gezahlten Pauschale von etwa 8000 Euro" fordert die GEMA jetzt 120.000 Euro für eine Veranstaltung.

Auf Anfrage kann/will GEMA-Pressesprecherin Gaby Schilcher diese exorbitante Forderung allerdings nicht bestätigen.

via: sn-online.de

22.10.2017

Hoch die nationale Solidarität


"Alles wat mer krieje könne, nemme mer och met", sangen De Höhner gestern zur besten Sendezeit im ARD-Abendprogramm.

Auch für das Spielen ihrer Lieder auf NPD-Wahlkampfveranstaltungen sind Tantiemen an die Band geflossen.

via: spiegel.de

Selbstfeier der Branche auf Kosten der Musiker


Als "Newcomerin" wird jetzt eine "junge Saxofonistin" von der Musikindustrie mit dem Echo Jazz ausgezeichnet.
Dieser Preis ist mit 0 Euro dotiert ! ! !
Zudem darf sie bei der Preisverleihung "keines ihrer eigenen Stücke spielen", denn das könnte das Publikum möglicherweise verstören.

via: zeit.de (sehr lesenswert)

20.10.2017

Die moderne Art der Geldbeschaffung


"Zur Finanzierung und zum Erhalt" einer Veranstaltung hat jetzt auch ein Gewerbeverein ein "Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen".
"Bei erfolgreicher Finanzierung werden mit dem Geld die Forderungen der GEMA beglichen", ist unter anderem dazu auf der Homepage des Veranstalters zu lesen.

via: sz-online.de / gewerbeverein-oberland.blogspot.de

18.10.2017

Zufluchtsort für innovative Musiker


Heute vor 66 Jahren gründete der Westdeutsche Rundfunk das Studio für elektronische Musik.

De:Bug: Und haben sie Techno erfunden?
Karlheinz Stockhausen: Ja!

via: spiegel.de / de-bug.de

11.10.2017

Willkommen im Land der Dichter und Denker



"Wenn man schreibt, kann man nicht saufen, dann gibt man kein Geld aus. Also braucht man fast kein Geld."
(Bernd Cailloux, Schriftsteller)


via: deutschlandfunkkultur.de

10.10.2017

NPD darf keine Lieder von "De Höhner" spielen


Der BGH-Beschluss vom 11. Mai 2017 besagt unter anderem:

Sind Musikstücke "in die laufende politische Wahlkampfveranstaltung integriert" und werden nicht nur "zur Überbrückung einer Wartezeit" eingesetzt, ist "den Interessen der Urheber der Vorzug zu geben".

via: juris.bundesgerichtshof.de

05.10.2017

Es grünt so grün


"Grüne kritisieren Einstellung der Ermittlungen gegen Nachrichtendienste" Mehr dazu lesen

"Schwarz-grün in Hessen will Staatstrojaner für Verfassungsschutz" Mehr dazu lesen

via: zeit.de / netzpolitik.org

02.10.2017

Was für ein Zufall


"Bei einem Auftritt" ist ein Musiker "durch eine herabstürzende Bühnendekoration verletzt worden".
Die Medien berichten natürlich darüber und vergessen dabei auch nicht darauf hinzuweisen, dass er in nur wenigen Tagen ein neues Album veröffentlichen wird.

via: spiegel.de

29.09.2017

Studioarbeit


"Dieses Abmischen und der ganze Rest, das ist so langweilig. Die Leute würden nicht glauben, wie langweilig das ist." (Van Morrison)

Aber vielleicht kommt es ja auch nur "darauf an, was man da so macht, im Studio".

via: neues-deutschland.de

28.09.2017

Nach fast drei Jahren Verhandlung


Konzertveranstalter einigen sich mit der GEMA.

"Mit dem neuen Tarif U-K konnten wir erstmals ein Prüfrecht der für die Lizenzierung relevanten Unterlagen der Konzertveranstalter durchsetzen. Für die GEMA ist dies ein wichtiger Schritt."

via: gema.de

23.09.2017

Musische Bildung und Erziehung


Pro Jahr kassiert die GEMA über 290.000 Euro allein dafür, dass "den knapp 8.500 Kindergärten und Kinderkrippen in Bayern auch weiterhin die kostenlose Nutzung von Liedblättern erlaubt" ist.
"Eine Entscheidung, die ich aus vollstem Herzen begrüße", sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer.

via: wochenblatt.de

21.09.2017

Im Namen des Gesetzes


In vier Jahren sind auf 101 Veranstaltungen "fast ausschließlich Musiker, die keine Lieder covern" aufgetreten.
Dennoch muss ein Verein jetzt dafür 7500 Euro an die GEMA zahlen, "weil der gesetzliche Auftrag uns zu diesem Vorgehen zwingt", sagt die GEMA-Pressesprecherin Gaby Schilcher.

via: rheinpfalz.de

20.09.2017

Palim, Palim


Die Musikindustrie hat nicht nur "eine weltweite Zunahme von Musik-Piraterie" zu beklagen.

Nein, zu allem Überfluss boomt jetzt auch noch ein Schwarzmarkt für Konzerttickets.

via: donaukurier.de / taz.de

19.09.2017

Systematische Desinformation


"Regierung, Regierungsparteien und Medien betreiben einen großen Aufwand, um unseren Blick auf die gesellschaftlichen Realitäten zu trüben und zu verstellen", sagt der Kieler Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher Professor Rainer Mausfeld im Interview mit den NachDenkSeiten.

via: nachdenkseiten.de (lesenswert)

16.09.2017

Voller Einsatz für den guten Zweck


Bei einer Benefizveranstaltung konnten immerhin "ganze 448 Euro" eingenommen werden.

Nur für das "öffentliche Abspielen der Lieder" waren dann aber auch noch 200 Euro an die GEMA zu zahlen.

via: rp-online.de

14.09.2017

Und die Verdummung ist schon lange ein Geschäft



"Ich finde, es ist meine Aufgabe, die Leute zu unterhalten - gerade in Zeiten, in denen wir uns Sorgen machen ob der Zukunft, die auf uns zukommt." (Andrea Berg)


via: wn.de

13.09.2017

Deutsches Liedgut


"Es verärgert mich extrem", sagt der Sänger und Songwriter Max Giesinger, "dass eine Partei, deren politische Einstellung ich in keinster Weise teile, meine Musik für ihren Wahlkampf instrumentalisiert und ohne mein Wissen benutzt".
Die Veranstaltung war ordnungsgemäß bei der GEMA angemeldet.

via: stuttgarter-nachrichten.de

08.09.2017

Geistiges Eigentum


"Die derzeitige" Geltungsdauer des Urheberrechts "von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers führt den Sinn des Urheberrechts, nämlich den Urheber an sich zu schützen, ad absurdum, weil kein Urheber persönlich etwas davon hat, wenn sein Werk bis weit nach seinem Tod geschützt ist."

via: piratenpartei.de

06.09.2017

Es ist noch viel Luft nach oben


Ehrenamtlich engagierte Bürger, die wieder ein Volksfest auf die Beine stellen wollen, haben "von der GEMA Post bekommen".

Sie werden aufgefordert, den Veranstaltungsplatz auszumessen, "damit die GEMA die Gebühren neu berechnen kann".

via: lokalkompass.de

04.09.2017

Lirum Larum Löffelstiel


Das haben „Musikschulen“ ernsthaft im Angebot:

"Musikgarten" für Neugeborene
"Musikgarten" für Kleinkinder
"Musikalische Früherziehung" für Vorschulkinder

via: wp.de

01.09.2017

Fressen und gefressen werden


Ein Straßenmusikfestival kann wegen GEMA-Gebühren nicht mehr stattfinden und findet trotz GEMA-Gebühren jetzt doch wieder statt?

Steuergelder sind vorhanden, Sponsorengelder fließen reichlich und auch die Musiker spielen weiterhin für jeden Geschmack kostenlos auf!

via: kn-online.de

31.08.2017

Die CD ist tot, es lebe die Flatrate


Im Jahr 2030 soll "die weltweite Musikindustrie knapp 41 Milliarden Dollar wert" sein.

Das will eine aktuelle Studie von Goldman Sachs jetzt herausgefunden haben.

via: mediabiz.de

29.08.2017

Kleinvieh macht auch Mist


Der bayerische Familienstaatssekretär Johannes Hintersberger (CSU) hat mit der GEMA einen Rahmenvertrag ausgehandelt.
"Damit dürfen Kindertageseinrichtungen" jetzt für weitere zwei Jahre "ganz legal Noten für den eigenen Gebrauch kopieren - die einzelne Nutzung muss nicht gemeldet werden".

via: stmas.bayern.de

22.08.2017

Mach mit, mach's nach, mach's besser


Wenn die sogenannte Neue Musik heute vielfach "so unoriginell ist", dann mag das auch daran liegen, "dass die Neue Musik über Systeme verfügt, und Systeme sind immer ganz leicht mitzumachen. Genau das ist auch ein Verhängnis der Politik", sagt der Komponist Wilhelm Killmayer im Interview.

via: nmz.de

21.08.2017

Ziviler Ungehorsam


Eine offene Musik- und Aktionsgruppe bringt vornehmlich klassische Musik an Orten zum Klingen, wo es nicht erwartet wird:
"Auf Militärübungsplätzen und Abschiebeflughäfen, vor Atomfabriken und Raketendepots, in Ausländerbehörden und an anderen menschenbedrohenden Orten." (Mehr dazu lesen)

via: kn-online.de

19.08.2017

Demokratie missrät zur Telekratie


Die Parteien sollen "bei der politischen Willensbildung des Volkes" mitwirken. (Art 21 GG)

Genau dies wird aber den kleinen Parteien "gesetzlich erschwert", wie der Bundestagswahlkampf jetzt einmal mehr zu belegen vermag.

via: piratenpartei.de (lesenswert)

17.08.2017

Werde Teil der Rebellion


Ein ehemaliger Discothekenbetreiber lässt sich nicht mehr alles gefallen und stellt darum die Machtfrage.

Wegen "bandenmäßig organisierten Betrugs und Diebstahl von geistigem Eigentum" hat er jetzt Anzeige gegen die GEMA erstattet.

via: ilmenau.thueringer-allgemeine.de

15.08.2017

Aus der Traum


Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.

Aber dennoch scheint eine Studie jetzt zu belegen, "dass 2017 das letzte Jahr des moderaten Wachstums der Musikbranche sein könnte".

via: backstagepro.de

12.08.2017

Die heutige Musik ist komplett austauschbar


"Wenn man sich nur die Charts der Woche anschaut und das deine Musikausbildung ist, dann wird das eine ärmliche Ausbildung. Es richtet sich nur nach dem Geschmack von jemand anderen und ich möchte nicht, dass meine Musik der Geschmack von jemand anderem ist." (Pete Waterman, Musikproduzent)

via: loomee-tv.de

Stochern im Nebel


"Es muss die Gema geben, aber man kann es vereinfachen", sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze.
Eine "jährliche Zahlung" an die GEMA, "mit der kleine Kulturvereine" dann "alle Ansprüche pauschal beglichen hätten", schwebt der SPD-Landtagsabgeordneten Beate Raudies vor: "Das muss möglich sein."

via: shz.de

11.08.2017

Prioritäten bei der Sportberichterstattung


"Wir freuen uns, mit Discovery eine partnerschaftliche Lösung bei der Übertragung der Olympischen Spiele gefunden zu haben. Gemeinsam mit Discovery werden ARD und ZDF die Olympischen Spiele auf sämtlichen Plattformen und Übertragungswegen übertragen können." (Ulrich Wilhelm, ARD Sportrechte-Intendant)

via: presseportal.zdf.de

01.08.2017

Underground


In Wien werden derzeit Bands gecastet, die in U-Bahn-Stationen spielen sollen, um den "Wohlfühlfaktor" für die Fahrgäste zu erhöhen.

An Musikern, die hier auf eine feste Gage verzichten und "um Hutgeld spielen" müssen, mangelt es ganz offensichtlich nicht.

via: derstandard.at

30.07.2017

Das ist Fan-Verarsche


"Wenn Rock am Ring eine Band bucht und genug Geld zahlt, dann haben sie die exklusiv", sagt der Booker und Programmacher für das c/o pop Festival Matthias Kurth.
"Und dann kann man die nicht mehr buchen oder man bucht sie, darf sie aber erst nach Rock am Ring ankündigen."

via: deutschlandfunk.de

29.07.2017

Am Anfang war der Lärm


"Dass die Bundesrepublik in wirren Zeiten wie diesen in vielen Ländern der Welt als letzte stabile Säule Europas wahrgenommen wird, das ist auch Merkels Verdienst", sagte Campino (Sänger der Punk-Band Die Toten Hosen) im Interview mit Springers Welt, und fragte: "Würde jemand diesen Job zurzeit besser machen?"

via: suedkurier.de

Opfer der Gier


Für ein "Umsonst-und-Draußen-Festival" haben sich 2016 die GEMA-Gebühren vervierfacht, "ohne dass sich das Festival verändert hat".

Ehrenamtlich tätige Veranstalter hatten hier ein gut funktionierendes und nicht auf Profit ausgerichtetes Event auf die Beine gestellt.

via: kreiszeitung.de

28.07.2017

Nur die Besten dürfen in die Fußgängerzone


In Köln soll es "schärfere Auflagen für Straßenmusiker" geben.

Der Bezirksbürgermeister Andreas Hupke (Grüne) macht sogar den Vorschlag, eine "Kontrollstelle" einzurichten, "um die Qualität der im öffentlichen Raum gebotenen Musik vorab prüfen zu können".

via: rundschau-online.de

27.07.2017

Wach auf, du junge Garde des Proletariats


In Karlsruhe zeigen die jungen Sozialdemokraten in der SPD jetzt Verständnis für höhere Eintrittspreise bei einem Open-Air-Festival.

Kostensteigerungen durch "gestiegene GEMA-Gebühren" sind für die Parteijugend "nachvollziehbar" und werden nicht weiter hinterfragt.

via: regio-news.de

26.07.2017

In 13 Kategorien werden Preisträger gekürt


Anders als beim „Echo" soll beim „Preis für Popkultur" die Qualität entscheiden und nicht der Kommerz.

Und damit das auch gelingt sitzen Konzertveranstalter, Musikmanager, Musiker, Journalisten sowie Vertreter der Plattenfirmen in der Jury.

via: berliner-kurier.de

25.07.2017

Man zeigt die faule Frucht Dir als den Keim


"Wir haben Menschen über 30 Jahre oder mehr erzählt, ihr seid gar keine Bürger, ihr seid eigentlich Konsumenten, eure patriotische Pflicht ist, so viel Zeug zu kaufen wie möglich und das zu verbrauchen, denn dann boomt die Wirtschaft, und nur wenn die Wirtschaft boomt, dann wird alles gut." (Philip Blom, Historiker und Autor)

via: deutschlandfunk.de

24.07.2017

Neue Spielweisen und unerforschte Klänge


Das in den 1950er-Jahren gegründete Studio für elektronische Musik des WDR ist 2001 offiziell stillgelegt worden.

Und jetzt wird der Wiederaufbau des weltweit ersten Studios dieser Art in Angriff genommen.

via: rundschau-online.de

20.07.2017

Eine noch offene Rechnung


Für die auf einem Weihnachtsmarkt "gespielten tantiemenpflichtigen Musikstücke" hat die GEMA 2016 "rund 8500 Euro verlangt".

"Das sind satte 7000 Euro mehr als noch 2015."


via: schwaebische.de

Voll auf Linie


Für die "Kabelweiterleitung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen" haben Antennengemeinschaften auch Lizenzgebühren zu zahlen.
Ein Antrag Sachsens, die Antennengemeinschaften von den GEMA-Kosten zu befreien, fand im Rechtsausschuss des Bundestages leider keine Mehrheiten.

via: freiepresse.de

19.07.2017

Schönen Gruß, Gottes Segen und Rot Front


"Wir bilden tolle Jazzkünstler aus, die internationalen Respekt genießen. Es fehlt aber ein Dach: das "Bundeskanzleramt des Jazz" sozusagen. Berlin gilt weltweit als Kulturmekka. Es ist wichtig, hier einen Treffpunkt zu schaffen; für Musiker und Kulturtouristen gleichermaßen." (Till Brönner, Jazztrompeter)

via: superillu.de

Morgenstund hat Blei im Arsch


Zum bedingungslosen Grundeinkommen befragt erklärt der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU):
"Das hört sich zunächst alles ganz toll an. Aber ich frage mich, wer das bezahlen soll. Am Ende doch die, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen. Das ist zutiefst ungerecht."

via: lokalkompass.de

17.07.2017

Hörensagen


Peter Altmaier (CDU) ist vom Nutzen eines bedingungslosen Grundeinkommens nicht überzeugt. Denn Saudi-Arabien hat ein Grundeinkommen eingeführt und jetzt gibt es dort Menschen, die "nicht mehr das Beste aus sich herausholen". Das hat Altmaier in einem Gespräch "mit einem saudischen Politiker" erfahren.

via: tagesschau.de

16.07.2017

Krieg den Hütten, Friede den Palästen


"Hätten die Herrschenden Macht, würden sie sie nicht zum Vorteil der Entrechteten nützen, sondern zu deren weiteren Entrechtung. Oder besser: Die Annahme, sie würden die Privilegien der Privilegierten stutzen, wenn sie könnten, ist absurd."
(Robert Mimik, Blogger)

via: freitag.de

15.07.2017

Es werden neue Geschäftsmodelle entstehen


"Wir werden Musik haben, die fingierte Künstler, also Maschinen gemacht haben", sagt Stephan Baumann vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.
Das könnte dann im Idealfall so klingen wie "Beethoven" oder wie "andere bekannte Künstler".

via: heise.de

14.07.2017

Die wenigen, die die Spielregeln machen


"Den Einfluss der Musiker auf die Labels darf man nicht überschätzen - es sei denn, du bist ein absoluter Superstar. Aber selbst dann wird es schwer. Man denke etwa an die Geschichte von Prince, der ja quasi zum Sklaven der Industrie wurde."
(Lando van Herzog, Musiker)

via: stimme.de

12.07.2017

Lechts und rinks kann man nicht velwechsern


Autonome haben uns beschützt, nicht angegriffen

via: ruhrbarone.de (sehr lesenswert)

Und wer war noch so im Schwarzen Block in Hamburg?

via: heise.de (auch sehr lesenswert)

Gegenseitige Hilfe ist ein Prinzip des Anarchismus


"Wären die Leute, die in Hamburg die Geschäfte geplündert haben, Anarchistinnen und Anarchisten gewesen, hätten sie die Läden nicht zerstört, sondern beispielsweise in Genossenschaften übernommen, die Preise und Löhne anpasst und als ausbeutungsfreie Unternehmen geführt." (Margarete Stokowski)

via: spiegel.de

11.07.2017

Kleine Umverteilung


Vorwiegend sehr wohlhabende Musiker werden jährlich mit dem schwedischen Polar-Musikpreis ausgezeichnet.

Da darf das Preisgeld von "umgerechnet rund 100 000 Euro" auch schon mal gespendet werden.

via: rnz.de

10.07.2017

Mehr Musikantenstadl wagen


Im Interview mit Heiko Maas (SPD) fragt Bild-Moderatorin Anna von Bayern: "Also, Sie wünschen sich ein 'Rock gegen Links'?".

"Ja, ein 'Rock gegen Links', oder wie immer man das dann nennt", ist die Antwort von Heiko Maas.

via: spiegel.de

09.07.2017

Die bucklige Verwandtschaft


Der Musiker Prince hatte "den freien Zugang zu Musik im Internet" immer kritisiert.
Jetzt ist seine Musik aber auch bei YouTube und Streaming-Diensten zu finden, weil seine Familie auf diese zusätzlichen Einnahmen wohl nicht verzichten mag.

via: deutschlandfunk.de

08.07.2017

Böser Schwarzer Block

Das Vermummungsverbot wurde 1985 unter Helmut Kohl eingeführt

Zwischen Knüppeln und Pfefferspray


Die G20-Staats- und Regierungschefs besuchten gestern Abend ein Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie.

Es war der Wunsch der Deutschen Bundeskanzlerin, dass Beethovens neunte Sinfonie auf dem Programm stand.

via: ndr.de

06.07.2017

Wie man revoluzzt und dabei doch Lampen putzt


Wenn "Künstler und Aktivisten" gegen den G20-Gipfel in Hamburg "mit Lesung und Musik" protestieren, dann darf auch Konstantin Wecker nicht fehlen.

Wecker hatte sich 2012 in den Aufsichtsrat der GEMA wählen lassen.

via: welt.de

05.07.2017

Unlauterer Wettbewerb


Der Musikstreaming-Dienst Spotify macht neuerdings Plattenfirmen und Künstlern das Angebot, für ihre Songs einen Platz in den Playlists erkaufen zu können.

Bezahlte Werbung also, die als solche aber nicht zu erkennen ist.

via: iaatm.de

04.07.2017

Schwarzer Peter


"Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs." (Peter Tauber, CDU)
"Fakt ist doch: Nur mit einer guten Ausbildung verdient man genug, damit man nicht drei Mini-Jobs braucht, um über die Runden zu kommen." (Peter Tauber, CDU)

via: spiegel.de

Neue Deutsche Blasmusik


Mit dem "House of Jazz" wollen neben "Startrompeter" Till Brönner auch "Vertreter der deutschen Jazz-Szene" in Berlin für den Jazz eine "Institution mit Leuchtturmcharakter" schaffen.

Der Bund hat bereits 12.500.000 Euro für das Projekt bewilligt.

via: stern.de

02.07.2017

G20-Gipfel unterminiert die Demokratie


"Für eine Herrschaftszusammenkunft von einigen mächtigen Staatschefs, die 85 Prozent des Weltbruttosozialprodukts kontrollieren, die hinter 20.000 Polizisten hinter Stacheldraht zusammenkommen in der Weltstadt Hamburg, gibt es keine Legitimation", sagt der Soziologe Jean Ziegler im Interview.

via: tagesschau.de

Revolutionär denken, evolutionär handeln


"Der Staat ist Schulunternehmer, Universitätsunternehmer, Krankenhausunternehmer, Sozialhilfeunternehmer" sagt der Unternehmer Götz Werner. "All das lähmt die Initiative der Bürger". Werner trommelt also nur für ein bedingungsloses Grundeinkommen, "um Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme zu stärken".

via: dasgelbeforum.net

01.07.2017

Es ist noch Suppe da


Die Ehe für alle ist nicht genug
Ein lesenswerter Kommentar in der SZ


Ehe für alle, Ehe für keinen
Ein lesenswerter Kommentar in der taz

28.06.2017

Da ist viel kriminelle Energie im Spiel


Man nehme als Komponist nur die Werke, wo die Urheberrechte bereits abgelaufen sind.
Man bearbeite dann diese Werke nur geringfügig und lasse sie im Nachtprogramm staatlicher Fernsehsender in Dauerschleifen spielen.
Man teile sich dann die Tantiemen mit der Musikrechte-Organisation.

via: br-klassik.de

25.06.2017

Mit freundlicher Unterstützung des MDR


Mit Werbung im regulären Programm hat der MDR ganz offensichtlich kein Problem.

So durften gestern auch wieder einmal Musiker ihre neuen Songs dem Publikum exklusiv vorstellen.

via: blick.de

24.06.2017

Schonprogramm für das Telekom-Netz


Der StreamOn-Tarif der Deutschen Telekom darf "kein Modell für die Zukunft des Internets" werden.

Aus Sicht des Chaos Computer Clubs (CCC) ist das Produkt ein klarer Verstoß gegen die EU-Verordnung zur Netzneutralität.

via. ccc.de

Eine große Ehre


"Ich bin stolz, Teil der GEMA zu sein", sagt Sir Simon Rattle.

Jetzt ist auch der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker mit der "Ehrennadel der GEMA" ausgezeichnet worden.
Die Laudatio hielt Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).

via: nmz.de

22.06.2017

Raus aus dem Prekariat


Das Kulturradio des rbb und das Land Berlin verleihen ab jetzt jedes Jahr den Jazzpreis Berlin.

Dieser neue Musikpreis ist mit 15.000 Euro dotiert.


via: inforadio.de

21.06.2017

Musiker verzichten auf ihre Honorare


Aus Frankreich kommt die Idee, "jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni ein Fest der Musik stattfinden zu lassen".

Hierzulande sind dafür GEMA-Gebühren zu zahlen. In Frankreich sind diese Veranstaltungen dagegen von solchen Abgaben befreit.

Das vermag der Deutschlandfunk Kultur heute aber nicht zu berichten.

20.06.2017

Nicht mehr Vielfalt, sondern mehr Einfalt


Die Entscheidungen für die Kommerzialisierung von Fernsehen und Hörfunk "wurden unmittelbar nach der Regierungsübernahme Kohls im Herbst 1982 getroffen". In der Folge haben sich dann die öffentlich-rechtlichen Programme "in der Konkurrenz um die Einschaltquoten" den kommerziellen Sendern immer weiter angepasst.

via: nachdenkseiten.de

17.06.2017

Kinder mit Musikinstrumenten


Grundstückseigentümer müssen es hinnehmen, wenn die Nachbarskinder Musikinstrumente spielen.
Denn nach Auffassung des AG München "kann Musik nur dann als Lärm klassifiziert werden, wenn jemand absichtlich den Vorgang des Musizierens in eine bloße Produktion von Geräuschen pervertiere".

via: rsw.beck.de

16.06.2017

Robotik und Musik


"Ein Marimba-spielender KI-Roboter" komponiert und spielt dank "Deep Learning und Big Data" eigene harmonische Musikstücke.

Sieben Jahre lang haben "Studenten und Dozenten des Georgia Tech Center for Music Technology" daran gearbeitet.

via: elektronikpraxis.vogel.de

15.06.2017

Weiter so


Für zwei Tage Live-Musik hatte ein Veranstalter vor sechs Jahren "noch um die 300 Euro" an die GEMA zahlen müssen.

Jetzt werden dafür aber schon 1400 Euro fällig.


via: schwarzwaelder-bote.de

14.06.2017

Chancen für reale Utopien


"Der Kapitalismus besteht nicht nur aus Kapitalismus. Er könnte zum Beispiel ohne Familien nicht bestehen. Die sind aber gerade nicht kapitalistisch organisiert. Es gibt überall im Kapitalismus die Möglichkeit, kleine Gegenwelten aufzubauen."
(Erik Olin Wright, Soziologe)

via: fr.de

13.06.2017

Vorauseilender Gehorsam


Die zu einem "Stammtischgespräch" geladenen Vereine, hatten die unangemessenen GEMA-Gebühren, die bei Veranstaltungen zu zahlen sind, beklagt. "Es ist unbefriedigend, aber es ist halt so", sagte der Bundestagsabgeordnete Albert Weiler (CDU) und "riet den Anwesenden, Veranstaltungen immer besser gleich anzumelden".

via: otz.de

12.06.2017

Kamelle


Wo rund 15500 Besucher "Panzer und Militärhubschrauber" bestaunen können, darf auch "fetzige Musik" nicht fehlen.

An Musikern (catballou.de/lupo-koelle.de), die dafür Gewehr bei Fuß stehen, fehlt es im Rheinland ganz offensichtlich nicht.

via: rundschau-online.de

10.06.2017

Hürden vor Straßenfesten


Zu den unliebsamen Begleiterscheinungen von Bürgerfesten gehören auch "Jahr für Jahr steigende GEMA-Gebühren".
Und wenn "die Kaufmannschaft mahnt, Begleitprobleme frühzeitig anzupacken", dann sind die überzogenen Gebührenforderungen der GEMA damit ganz offensichtlich nicht gemeint.

via: noz.de

09.06.2017

Plastikkarten


Im Deutschen Bundestag treiben "immer noch mehr Lobbyisten mit eigenem Hausausweis als Abgeordnete" ihr Unwesen.

So sind bis Mitte Mai bislang insgesamt 706 Jahresausweise "an Interessenvertreter von Verbänden" ausgestellt worden.

via: sueddeutsche.de

08.06.2017

Eine öffentlich-rechtliche Werbeshow


Mit der Ausstrahlung einer 105-minütigen Aufzeichnung eines "CD-Releasekonzerts" von Ende Mai dieses Jahres hat sich auch die ARD einmal mehr "für den Kommerz und gegen die Kunst" entschieden.

Neue Variationen des Immergleichen zur besten Sendezeit.

via: goettinger-tageblatt.de

07.06.2017

Kommerz und Show bestimmen den Karneval


"So blauäugig kann keiner sein, um nicht zuzugeben, dass Karneval ein reines Geschäft geworden ist, ein wahnsinnig wichtiger Wirtschaftsfaktor für Köln […] Wofür ist er denn gedacht? Ursprünglich, um den Großen richtig aufs Maul zu hauen."
(Karl-Heinz Brand, Musiker)

via: express.de

06.06.2017

Musik als Dienstleistung


Bei einer Podiumsdiskussion hatten Musikproduzenten natürlich auch Ratschläge für Independent-Künstler im Gepäck.

Es reicht eben nicht aus, nur gut zu sein und die Musiker müssten sich auch "einfach mal den Trends und Gegebenheiten anpassen".

04.06.2017

Atemlos durch die Nacht


Im Rotlichtmilieu werden "enorme Umsätze erzielt" und auch hier kassiert die GEMA schon "seit Jahrzehnten" ab.

Jetzt wird ein neuer "Rotlicht-Einheitsflächen-Spezialtarif" eingeführt, damit der Außendienst die Kunden vor Ort leichter beraten kann.

via: welt.de

Eigentum verpflichtet zu gar nichts


"Die Aussichten auf Profit bei Proberäumen sind eher gering."

Wenn es nach dem Willen des neuen Eigentümers geht, soll darum ein Haus in Berlin-Lichtenberg, in dem rund 250 Bands ihre Proberäume haben, auch geräumt werden.

via: taz.de

03.06.2017

Musik wird nur noch konsumiert


Die Zeiten, wo "der Hörer Stunden im Plattenladen verbringen" musste, sind vorbei. Heute berechnen Algorithmen "den individuellen Musikgeschmack des Konsumenten", um Playlists für "jede Tageszeit", für "jedes Musikgenre", für "jedes Jahrzehnt", für "jede erdenkliche Lebenssituation" anbieten zu können.

via: aargauerzeitung.ch

Jazz als Beruf


"Die Mehrheit der Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker erreicht kein existenzsicherndes Einkommen", weiß der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Musikindustrie, Dieter Gorny, zu berichten.
Da macht es ja durchaus Sinn, wenn die Jazz-Szene dann wenigstens ihre Besten auch noch mit einem ECHO JAZZ ehrt.

via: in-online.de

01.06.2017

Projekt privater und öffentlicher Partnerschaft


Die Deutsche Stiftung Musikleben ist "für die Nachwuchsförderung in der klassischen Musik" von größter Bedeutung und wird darum auch von der Bundesregierung gefördert.
Denn es geht um nichts Geringeres als "mit einer maßgeschneiderten Ausbildung musikalische Höchstleistungen herauszuarbeiten".

via: bundesregierung.de

30.05.2017

Musikpiraterie im Internet


Der Musikstreamingdienst Spotify hat viel Musik im Angebot, die sich bislang noch keinem Künstler oder Komponisten zuordnen lässt.

Und man hat sich ganz offensichtlich auch nicht dafür interessiert, an wen die Lizenzgebühren dafür zu zahlen sind.

via: derstandart.at

Schlimmer als Schule


Für ein Nachwuchsfestival in der Schweiz können sich Bands mit einem Altersdurchschnitt bis zu 24 Jahren bewerben.
Eine Jury, bestehend aus "professionellen Musikern, Produzenten, Veranstaltern und Experten der Musikindustrie", hat ausser Noten auch noch wertvolle Tipps zu vergeben.

via: tagblatt.ch

29.05.2017

Blick auf die Moderne


"Was ist 2017 Neue Musik? Die Avantgarde der 50er und 60er Jahre ist Teil der Geschichte. Das ist keine Neue Musik mehr. Und die Musik, die heute komponiert wird, klingt zwar manchmal radikal neu, aber ihre Mehrheit ist dem Kommerz zugewandt und will bloß nicht stören." (Pierre-Laurent Aimard, Pianist)

via: saarbruecker-zeitung.de

Vater Staat sorgt für seine Kinder


Der Vorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie, Dieter Gorny, ist Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative Musik. Die Initiative Musik ist eine Fördereinrichtung für die deutsche Musikwirtschaft.
Über die Verteilung von 1.850.000 Euro staatlicher Fördergelder wird eine neunköpfige Jury entscheiden. Ihr Vorsitzender ist Dieter Gorny.

via: jazzpages.com

28.05.2017

Eingriff in die Kunstfreiheit


Wörtlich heißt es in einem Schreiben der GEMA: "Bei künftigen Sessions empfehlen wir Ihnen, uns zumindest eine schriftliche Bestätigung aller teilnehmenden Musiker unter Angabe der vollständigen Namen und Adressen, dass diese nur Improvisationen und kein geschütztes Repertoire gespielt haben, zuzusenden."

via: goettinger-tageblatt.de

25.05.2017

Musikwirtschaft


Die Hamburger Club-Förderung ist bundesweit einmalig:

Mit welcher Fördersumme die doch "so unverzichtbaren kleineren Musikclubs" bedacht werden, bemisst sich "im Kern auf der Grundlage der entrichteten GEMA-Vergütungen des Vorjahres".

via: hamburg.de

24.05.2017

Vollkommen widersinnige Forderungen


Die "zu DDR-Zeiten gegründeten Antennengemeinschaften" haben nach Auffassung der GEMA "für die Weiterleitung des Satellitensignals an die Empfänger" auch Gebühren zu zahlen.
Ob der Deutsche Bundestag aber Ende Juni gegen die GEMA und für die Antennengemeinschaften abstimmen wird, bleibt abzuwarten.

via: maz-online.de

23.05.2017

Im Kofferraum liegt immer ein Saxophon


Für sein Lebenswerk wird der Saxophonist und Bandleader Klaus Doldinger jetzt mit dem ECHO JAZZ 2017 ausgezeichnet.
Von 1990 bis 2014 saß Doldinger im Aufsichtsrat der GEMA, hat dort aber leider für die freien Musiker nichts bewirken können oder wollen und ist da bis heute auch noch Ehrenmitglied.

via: echojazz.de

Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt


"Gesellschaftlich relevante Inhalte müssen" nach Meinung der SPD "auch in Zukunft im Netz auffindbar sein. Deshalb ist es richtig, in ein zeitgemäßes Medienrecht „Must-be-found“-Regelungen zu integrieren." Quelle: spd.de (Entwurf des Leitantrags der Programmkommission für das Regierungsprogramm 2017, Seite 52)

via: heise.de

22.05.2017

Prädikat wertvoll


An "Songwriter, die sich um die Schaffung, Förderung und Verbreitung besonderer deutscher Texte verdient gemacht haben", hat die GEMA jährlich den Fred-Jay-Preis zu vergeben.

Dieser Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

via: sueddeutsche.de

Talent und Engagement


Eine Stiftung will überdurchschnittlich begabte Musikschüler, die sich zudem "in besonderer Weise für die Schule" und das städtische "Musikleben engagiert haben", belohnen.
"Die designierten Preisträger" werden "vor Publikum und einer sachkundigen Jury Kostproben ihres Könnens" abliefern dürfen.

via: schwaebische.de

21.05.2017

Verwandtschaft zur Kanzlerin


"Ich bin ja auch Merkel-Fan. Ihre Partei finde ich grauenhaft, aber sie finde ich schon sehr gut, ihren Pragmatismus, das Unemotionale, das harte Arbeiten, dass sie sich nicht aufspult und zu jedem Scheiß ihren Senf dazugeben muss."
(Inga Humpe, Sängerin/Komponistin/Texterin)

via: taz.de

Prager Frühling


Die Einnahmen aus Geräteabgaben (Sticks, Festplatten, Smartphones) wird die VG Wort künftig zu 100 Prozent an die Urheber (Journalisten, Autoren, Übersetzer) ausschütten können.

Die pauschale Verlegerbeteiligung ist damit erst einmal Geschichte.

via: uebermedien.de

19.05.2017

Endlich wieder Wachstum


Die Musikindustrie muss wohl einiges richtig gemacht haben.

Denn fünfzehn Jahre Talfahrt sind gestoppt.

Von der Musikindustrie lernen, heißt also siegen lernen.

via: faz.net

Für das deutschsprachige Repertoire


In der Kategorie "Unterhaltungsmusik" werden in diesem Jahr SWR4 Baden-Württemberg und SWR4 Rheinland-Pfalz mit dem Radiokulturpreis ausgezeichnet.

Das ist Musikkulturförderung ganz im Sinne der GEMA.

via: swr.de

14.05.2017

Rundfunk- und Fernsehempfang


Mit großer Mehrheit hat der Bundesrat jetzt "einer sächsischen Initiative zur Befreiung der Antennengemeinschaften von Gema-Gebühren" zugestimmt.
Von den Antennengemeinschaften verlangt die GEMA "derzeit eine Gebühr von fünf Prozent ihres Umsatzes".

via: mdr.de

13.05.2017

Denn sie wissen nicht, was sie tun


Der §52 Urheberrechtsgesetz regelt, unter welchen Bedingungen für Veranstaltungen keine GEMA-Abgaben zu zahlen sind. Und "diesen Paragraphen gibt es schon lange".
Nach eigenen Angaben will aber ein CDU-Politiker jetzt genau das "knallhart durchgesetzt" haben.

via: übermedien.de

11.05.2017

Ergebnis mit Ansage


Hat eine "echte Stradivari" wirklich diesen "legendären Klang" und ist deshalb auch "mehrere Hunderttausend Euro" wert?

"Moderne Geigen" klingen nicht nur "am Ohr lauter" und wurden darum im "Test mit Amateuren" natürlich oft als besser empfunden.

via: spiegel.de

Ausnahmen bestätigen die Regel


Wenn Musik öffentlich erklingt sind dafür immer auch Gebühren an die GEMA zu zahlen.

In Gesprächen mit der GEMA will Roy Kühne (CDU) jetzt aber eine Befreiung von der Gebühr erreicht haben.

via: kreiszeitung.de

10.05.2017

Sozialabbau durch Grundeinkommen


Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist für Arbeitsministerin Andrea Nahles nicht die richtige Antwort auf den digitalen Wandel.

"Das Grundeinkommen wird nicht kommen […] Und wenn es kommt, dann als Sozialabbauvariante", sagte Nahles auf der re:publica.

via: vorwaerts.de

08.05.2017

Was für eine Zumutung


Im Großen Saal der Elbphilharmonie wurde das Publikum sechs Minuten lang mit neuer Neuen Musik konfrontiert.

Wie nicht anders zu erwarten erhielt das avantgardistische Werk "nur spärlichen Applaus".

via: morgenpost.de

06.05.2017

Kunst sollte frei von Gier bleiben


"Ich möchte in meinem Leben zwei Sachen noch erleben: 1. An der Größe des Publikums zu scheitern, und 2. Einen Hit zu landen ohne die Gema-Rechte richtig geklärt zu haben, und dann mindestens die Hälfte der Millionen Tantiemen an unbeteiligte Dritte zu verlieren." (Jacques Palminger)

via: planet-interview.de

05.05.2017

Springers Welt


Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) "spricht lieber über Basiskultur als über Hochkultur".

"Ein Berlin, das Klaus Lederers Kulturbegriff entspräche" und sich auch für die freie Musikszene stark machte, "wäre eine Katastrophe".

via: welt.de

Deutsche Leitkultur


Wer "mit seinen Songtexten" das Publikum begeistert und sich zudem "als Musikautor in der deutschsprachigen Musiklandschaft etabliert hat" wird von der GEMA mit dem "Fred Jay Preis" ausgezeichnet.

Dieser Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

via: GEMA Pressemitteilung vom 03.05.2017

01.05.2017

Cultural Business


Die laufenden Kosten für Till Brönners Vision des "House of Jazz" in Berlin werden auf jährlich 5.200.000 Euro geschätzt.

Und die freie Szene in Berlin darf weiter um Bruchteile dieser Summe betteln - das aber ist nicht Till Brönners Problem.

via: berliner-zeitung.de

29.04.2017

Veränderte Hörgewohnheiten


"Der CD-Markt liegt am Boden, da geht gar nichts, und über Streaming-Dienste, wie Spotify, kriegt man 0,0046 Euro pro Stream an Tantiemen. Was ist das? Das ist alles vernachlässigbar. Auch CD-Aufnahmen sind enorm aufwändig, wichtig eher für's Prestige." (Marcus Zapp, Sänger)

via: mittelbayerische.de

28.04.2017

Familienbande


Das House of Jazz, "eine Idee des Promi-Jazztrompeters Till Brönner", will der Bund mit 12.500.000 Euro fördern.
Eine Machbarkeitsstudie, an der "auch Brönners jüngerer Bruder Pino" mitgewirkt hat, kommt zu dem wenig überraschenden Ergebnis, dass das Projekt "in der Tat machbar ist".

via: berliner-zeitung.de

26.04.2017

Unbezahlte Nebentätigkeit


"Der professionelle Musikindustrie-Lobbyist" Dieter Gorny steht dem Bundeswirtschaftsministerium seit 2015 beratend zur Seite.
In den zwei Jahren seiner Tätigkeit bringt es Gorny auf "insgesamt achtzehn Termine und drei Telefonate", teilt die Bundesregierung jetzt auf eine kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion mit.

via: netzpolitik.org

25.04.2017

Zentrale Spielstätte für den Jazz


Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke) kann sich ein "House of Jazz" in Weimar sehr wohl vorstellen.

"Das ist keine schlechte Idee", findet auch der Rektor der Hochschule für Musik in Weimar, Christoph Stölzl.

via: berlinonline.de

23.04.2017

Exporteure österreichischen Musikschaffens


Der Amadeus Austrian Music Award ist der größte österreichische Musikpreis und wird an erfolgreiche nationale Künstler verliehen.

Eine Fachjury sowie ein Online-Voting der Fans entscheiden gleichberechtigt über die Preisvergabe.

via: schlage.de

21.04.2017

Musik der Gegenwart


"Ich habe das Gefühl, die Musik ist die einzige Kunstform, in der die Gegenwart weniger präsent ist als die Vergangenheit. In allen anderen Kunstformen - Architektur, Malerei, Tanz - ist die Gegenwart absolut populär und beliebt."
(Carolin Widmann, Violinistin, im Interview mit BR-KLASSIK)

via: br-klassik.de

20.04.2017

Es geht auch anders


Für das von Till Brönner geplante "House of Jazz" in Berlin wurden vom Haushaltsausschuss des Bundestags 12.000.000 Euro bewilligt.
"Dieses Angebot nehmen wir so nicht an", sagt Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) und fordert für Berlin "vor allem Arbeits- und Produktionsräume für Musiker der freien Szene".

via: morgenpost.de

19.04.2017

Zu Gast an der Universität Paderborn


Prof. Dieter Gorny ist Gastredner bei einer Podiumsdiskussion?

Er hat "Viva an die Wand gefahren, mit dem Lab Millionen verbrannt, mit ECCE auf dem Meer der Bedeutungslosigkeit gesegelt" und auch die Popkomm gibt es schon lange nicht mehr! (Quelle: Ruhrbarone)

via: uni-paderborn.de

16.04.2017

Ungeduld im digitalen Raum


"Menschen in westlichen Industriestaaten" haben "inzwischen eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne als ein Goldfisch".

Viele Musikerinnen und Musiker bemühen sich darum, "ihre Kunst mehr und mehr dem Markt" anzupassen.

via: heise.de

14.04.2017

Anstieg der Erträge


Wie die Frankfurter Allgemeine heute berichtet, konnte die GEMA im vergangenen Jahr erstmals mehr als 1.000.000.000 Euro einnehmen.

Die Gesamtbezüge der Vorstände im Jahr 2016 betrugen für Dr. Harald Heker 623.000 Euro, für Lorenzo Colombini 338.000 Euro und für Georg Oeller 369.000 Euro.
(Quelle: GEMA Geschäftsbericht 2016, Anhang 49)

13.04.2017

Trennung von Kirche und Staat


Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB)  befürwortet "eine zeitgemäße Lockerung der Feiertagsgesetze".

Denn es sei "kaum nachzuvollziehen", dass an stillen Feiertagen "das Tanzen verboten, Musik aber erlaubt sei".

via: dstgb.de

12.04.2017

Aufmerksamkeitsökonomie


Wie "Spotify-Statistiken belegen", werden "nicht ansprechend klingende Musiktitel schon nach fünf Sekunden abgebrochen".

Darum wird Musik "immer weniger nach künstlerischen Aspekten, sondern nach ihrem Marktwert produziert".

via: chip.de

Big Deal


"Zusammenarbeit zwischen Spotify und Universal Music"

Der Streamingdienst und das Major-Label haben sich jetzt darauf verständigt, "sämtliche Neuerscheinungen ausschließlich für Abonnenten zugänglich zu machen".

via: netz.de

09.04.2017

Anfahrt zum roten Teppich


Wie bereits in den Jahren zuvor chauffierte SKODA als zuverlässiger Partner der Musikindustrie die Promis zum ECHO 2017.

Ein besonderer Hingucker war der SKODA 645, ein glanzvoller Oldtimer aus dem Jahr 1931.

via: SKODA Presseinformation vom 7. April 2017

07.04.2017

Entdinglichung und Entmaterialisierung


"Wir kommen langsam aus dieser überbordenden gesellschaftlichen Euphorie über das Internet heraus und fangen an, über Ordnungssysteme in der digitalen Welt zu diskutieren."

(Prof. Dieter Gorny, Präsident des Bundesverbandes Musikindustrie)

via: faz.net

06.04.2017

Bündnis der Kultur- und Medienwirtschaft


"Jürgen Doetz (VPRT), Dr. Mathias Döpfner (BDZV), Prof. Dieter Gorny (BVMI), Dr. Harald Heker (GEMA), Jan Herchenröder (VDD), Alfred Holighaus (SPIO), Dr. Stephan Holthoff-Pförtner (VDZ) und Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels)" fordern von der Politik "Stabilität und Wachstum" für ihre Branchen ein.

via: buchreport.de

Zeiten des Umbruchs


"Inhalte und Technologie - Märkte gemeinsam erschließen"

Unter diesem Motto veranstaltete der Bundesverband Musikindustrie gestern "seine traditionelle Kulturkonferenz", an der "Vertreter der Musikwirtschaft, der Politik und angrenzender Branchen" teilnahmen.

via: musikmedia.de

05.04.2017

Lichtgestalten der internationalen Klassik-Szene


Eine "Uhrenmanufaktur" will unter anderem auch die klassische Musik fördern und hat einen Musikpreis gestiftet.

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis "wird in diesem Jahr zum 14. Mal vergeben".

via: magazin.klassik.com

04.04.2017

Einer der wichtigsten deutschen Kulturpreise


Mit dem "Live Entertainment Award" wurden gestern "herausragende Veranstaltungsleistungen des Vorjahres" gewürdigt.
Geladene "Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik" konnten mit den Preisträgern feiern und durften sich zudem "an einem hochkarätigen Live-Musik-Programm" erfreuen.

via: lea-verleihung.de

03.04.2017

Schlagerboom


"Ich kenne den deutschen Schlager natürlich, von einem Boom wusste ich aber nichts. Könnte das nicht auch etwas mit Populismus zu tun haben?"

(Songwriter und Sänger Martin Gore im Interview)

via: nzz.ch

02.04.2017

Die Kleinen fängt man


Aber auch bei den "Online-Präsenzen" vieler Presseverlage könnte es sich durchaus um Rundfunk handeln.

Und auch dafür bräuchte es dann eine Rundfunklizenz - aber darum kümmert man sich besser später.

via: heise.de

01.04.2017

Neue Richtlinien zur Jazzförderung beschlossen


"Jedes Mitglied eines Jazz-Ensembles" soll in Baden-Württemberg "ein Mindesthonorar von 180 Euro pro Auftritt erhalten".

Diesen Mindestlohn bekommen aber nur Berufsmusiker, die zudem auch noch in Baden-Württemberg leben müssen.

via: suedkurier.de

31.03.2017

Ein Abend der Solidarität aller Kreativen


Für "ihr herausragendes musikalisches Schaffen" wurden gestern Komponisten und Textdichter durch die GEMA geehrt.

Im Berliner Hotel Ritz-Carlton waren "rund 400 Gäste aus Kultur, Politik und Medien" dazu geladen.

via: nmz.de

Urheberrechtsverletzungen im Netz


Vor dem Bundesgerichtshof hat die Musikindustrie jetzt "einen bizarren juristischen Sieg" einfahren können.

Eltern haften für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder im Internet, wenn sie davon wissen, es im Zivilprozess aber nicht verraten wollen.

via: faz.net

29.03.2017

Neue und Neueste Musik


Wer "sich substanziell und nachhaltig für die Vermittlung von klassischer Musik" einsetzt, wird seit 2013 mit dem "Musikpreis des Heidelberger Frühling" ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

via: magazin.klassik.com

Von der Musikindustrie vorgefilterte Künstler


Der "wichtigste deutsche Musikpreis" war, ist und bleibt nichts weiter als ein Verkaufspreis.
"Die weit überwiegende Anzahl der Preise wird dabei auf Grundlage der im Markt generierten Verkäufe als Ausdruck der Wertschätzung durch den Endkunden vergeben."

via: meedia.de

28.03.2017

Düsseldorfer Punk


"Die Toten Hosen mit Weltpremiere beim ECHO 2017"

Wie der Bundesverband Musikindustrie gestern mitteilt, wird die Düsseldorfer Band bei der ECHO-Verleihung am 6. April "ihre neue Single in einer Weltpremiere" präsentieren können.

via: loomee-tv.de

27.03.2017

Liebe zur Heimatregion


Nicht zuletzt auch für "die Fähigkeit, eingängige, universal gültige Hits zu schreiben" ist Wolfgang Niedecken gestern mit dem Paul-Lincke-Ring der Stadt Goslar ausgezeichnet worden.

Der Ring wurde von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) überreicht.

via: ndr.de

26.03.2017

Blasenkatarrh


Um GEMA-Gebühren zu umgehen, hat der Dirigent einer Blaskapelle einen Marsch komponiert.

"Nun aber überlegt er, sich bei Gelegenheit vielleicht doch noch bei der Gema anzumelden."

via: stuttgarter-zeitung.de

25.03.2017

Brot und Spiele


Beim Reeperbahn Festival wird "von Pop und Rock über Folk, Jazz, R'n'B und Hip-Hop bis hin zu elektronischen Sounds" auch 2017 für "jeden Geschmack" sicher wieder etwas dabei sein.
Es bleibt zuallererst aber "ein wichtiges jährliches Branchentreffen der internationalen Musikindustrie".

via: turn-on.de

24.03.2017

Entgeltdiskriminierung in Deutschland


Wie die Neue Westfälische heute unter anderem berichtet, zahlt auch die GEMA ihren Mitarbeiterinnen ein geringeres Gehalt als deren männlichen Kollegen.

GEMA-Chef Heker bezog 2015 ein Jahresgehalt von 619.000 Euro.

Quelle: GEMA Geschäftsbericht 2015, Anhang S. 48

Das ist ein bisschen wie bei Robin Hood


"Grundsätzlich finden die Musiker Gema-Abgaben übrigens okay."

Denn die GEMA "ist ja eigentlich eine sinnvolle Einrichtung", weil sie bei Musikveranstaltern Geld einsammelt und es dann an "Künstler und Komponisten" weiterreicht.

via: swr.de

23.03.2017

Hosianna


"Mit Amazon Music haben wir einen neuen Offiziellen Partner für den ECHO, ECHO JAZZ und ECHO KLASSIK an unserer Seite, der […] die gesamte Formvielfalt des deutschen Musikmarktes widerspiegelt und nicht zuletzt deshalb hervorragend zum ECHO passt", sagt Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie.

via: BVMI, Pressemitteilung vom 22. 03. 2017

Tuten und Blasen


Etwa 450.000 Euro hat der Blasmusikverband Baden-Württemberg allein im Jahr 2015 an die GEMA gezahlt.

Zudem sind jetzt auch "Ständchen" der GEMA zu melden, wenn "die Öffentlichkeit Zugang hat".

via: esslinger-zeitung.de

21.03.2017

Streaming-Deals


Ein rappender Geschäftsmann hat ein Album zwei Wochen lang nur bei Apple Music platziert und dafür 500.000 US-Dollar bekommen.

Mit Exklusivinhalten sollen Kunden zum "Abschluss kostenpflichtiger Abos" bewegt werden.

via: heise.de

Wahrnehmbarmachung von Funksendungen


In einem Geschäft wurde ein Radio, das dort auch verkauft wird, zu Vorführzwecken für kurze Zeit eingeschaltet.
Die GEMA sah hier eine klare Verletzung des Urheberrechts gegeben.
Vor dem Amtsgericht Frankfurt am Main ist die GEMA jetzt aber mit einer Klage gescheitert. Das Urteil ist rechtskräftig.

via: anwalt.de

20.03.2017

Es herrscht Meldepflicht


Wenn Musikvereine auf der Hauptversammlung "Literatur von fremden Komponisten" spielen, fallen keine GEMA-Gebühren an.

Es muss der GEMA nur "rechtzeitig und richtig" gemeldet werden, teilt der Präsident des Alemannischen Musikverbandes Peter Häßler mit.

via: badische-zeitung.de

19.03.2017

Keine Angst, der will nur spielen


Ein Dirigent, der völlig zu Recht über die GEMA verärgert ist, wird jetzt aber nicht müde zu erklären, dass er sie für eine gute Sache hält:
"Natürlich macht die Gema ihre Arbeit und sammelt zustehende Gebühren ein und da ist auch aus meiner Sicht nichts auszusetzen."
(Quelle: Badische Zeitung, Leserbrief vom 15. März 2017)
"Es geht mir nicht darum, die Gema in Misskredit zu bringen."
(Quelle: Badische Zeitung, Interview vom 18. März 2017)

18.03.2017

Ganz schön dreist


Neben der Gage "für das 45-minütige Konzert einer Sängerin" musste ein kleiner Förderverein dann auch noch "zusätzlich 450 Euro an die GEMA bezahlen".

Und so verteilt die GEMA das Geld: Herrschaft des Establishments

via: moz.de

Da geht bestimmt noch was


Für sein ausverkauftes Bang-Your-Head Festival hatte der Veranstalter Horst Franz 2005 rund 20.000 Euro an die GEMA gezahlt.

"Zuletzt waren es bei weniger Zuschauern über 100.000 Euro", teilt das Baldiger Metal-Urgestein  jetzt dazu mit.

via: zak.de

Das Pfeifen im Walde


Nach 17 Jahren "Talfahrt" scheint bei den Schweizer Musikfirmen wieder Optimismus zu herrschen.
"Streaming ist der klare Wachstumstreiber der Branche geworden und sorgt dafür, dass wir wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken können", sagt Lorenz Haas, Geschäftsführer IFPI Schweiz.

via: cash.ch

15.03.2017

Geht gar nicht


Bei Benefizkonzerten gewährt die GEMA einen Preisnachlass von gerade einmal 10 Prozent. "Mehr Handlungsspielraum haben wir nicht", teilt GEMA-Sprecherin Gabriele Schilcher dazu mit.
Ihren Verzicht auf diese Gelder könnten die GEMA-Großkünstler doch auf der Mitgliederversammlung beschließen. Aber sie tun es nicht.

via: tag24.de

14.03.2017

Ein effektiver Service


Wenn die GEMA für eine Konzertveranstaltung "unberechtigt Gelder abgebucht" hat, ist "viel Schriftverkehr" die Folge.

Denn "das Problem sei, dass man bei der Gema niemanden erreiche", weiß eine Vereinsvorsitzende dazu zu berichten.

via: schwarzwaelder-bote.de

13.03.2017

Immer auf der Suche nach Streit


Nach Auffassung der GEMA war der Veranstalter einer Silvesterparty seiner Anmeldungspflicht "nicht ordnungsgemäß nachgekommen" und wurde daraufhin verklagt.
Das Amtsgericht Leipzig hat "Ansprüche der GEMA auf Schadenersatz" jetzt aber verneint.

via: anwalt.de

Nicht alles gefallen lassen


Für das Spielen nur e i n e r Komposition auf der Hauptversammlung sollen Musikvereine seit zwei Jahren GEMA-Gebühren zahlen?

Ein Dirigent hat seinem Musikverein "diese Kosten nun erspart" und einen vereinseigenen Marsch komponiert!

via: suedkurier.de

12.03.2017

Club der Plutokraten


Wenn Schüler ein Benefizkonzert organisieren und bei freiem Eintritt auf reichlich Spendengelder für Flüchtlingskinder hoffen, dann steht ein Gewinner bereits schon fest.

Die GEMA!

via: oberberg-aktuell.de

11.03.2017

Schön war die Zeit


Weil "die Zeiten der Kulanzregelungen und mit einem persönlichen Ansprechpartner" bei der GEMA endgültig Geschichte sind, kann die Bezirksvorsitzende im Allgäu-Schwäbischen Musikbund, Marita Kaiser, den Vereinsvertretern nur noch dazu raten, "Veranstaltungen rechtzeitig und vollständig anzumelden".

via: swp.de

Was für ein Geschäftsmodell


Streaminganbieter häufen auch weiterhin nur Verluste an.

An Rechteinhaber werden 70 Prozent der Einnahmen ausgeschüttet.

Davon erhalten Musiker dann 7 Prozent.

via: main-spitze.de

09.03.2017

Legale Downloads


"Ja, ihr dürft euch Musik bei Youtube herunterladen. Die Grenze ist immer dann erreicht, wenn das Portal, von dem ihr euch etwas herunterladen wollt, offensichtlich illegal ist. Das ist bei Youtube nicht der Fall. Youtube ist nicht offensichtlich illegal." Mehr dazu lesen
(Christian Solmecke, Medien-Anwalt)

via: orange.handelsblatt.com

Zucht und Ordnung


Die Meldemoral vieler Vereine ist der GEMA offensichtlich "nicht gewissenhaft genug".

Wohl darum hat die GEMA jetzt angekündigt, "verstärkt Blaskapellen" überprüfen zu wollen.

via: swp.de

08.03.2017

Brandenburg hat eine Popbeauftragte


Lobbyarbeit für Popmusiker.

Seit 8 Monaten - 32 Stunden in der Woche.

Bezahlt vom Kulturministerium.

via: rbb-online.de

Be­glückt und un­end­lich dank­bar


Komponistin wird von der GEMA für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Die GEMA "trägt wesentlich dazu bei, dass das schöpferische Tun in unserer Gesellschaft stehts die ihm gebührende Anerkennung findet", teilt die Preisträgerin Sofia Gubaidulina unter anderem dazu mit.

via: GEMA, Pressemitteilung vom 07.03.2017

07.03.2017

Gleich und Gleich gesellt sich gern


"Ebenso wie Frau Doktor Merkel ein Glücksfall für die Deutschen ist, so ist Viktor Orbán ein Glücksfall für die Ungarn", sagte der Musiker Leslie Mandoki 2016 im Interview mit der taz.
Mandoki trat gestern Abend unter anderem mit Till Brönner und Klaus Doldinger im Berliner Konzerthaus auf.

via: berlinonline.de

Zentrum für Zeitgenössische Musik


"Auch in diesem Jahr wird sich die Akademie - neben den instrumentalen Meisterkursen - wieder ganz besonders den zukünftigen Herausforderungen für den Beruf "Musiker/Musikerin" im 21. Jahrhundert widmen. Managementwissen wird in Zukunft noch mehr zum Berufsbild junger MusikerInnen gehören, wie bisher."

via: Donau-Universität Krems, Pressetext vom 07. 03. 2017

06.03.2017

Geld, Humanismus und Politik


Eine "private Akademie", die in Berlin 100 palästinensische und israelische Musiker ausbildet, wird mit 7.000.000 Euro aus Bundessteuermitteln gefördert.
Für die mehr als 600 Studenten der Berliner Hochschule für Musik stehen dagegen lediglich 3.000.000 Euro zur Verfügung.

via: deutschlandradiokultur.de

04.03.2017

Geschenk für die Musikmetropole Berlin


In Berlin wird heute ein neuer Kammermusiksaal feierlich eröffnet.

Zu den Sponsoren gehören neben der Lotto Stiftung Berlin noch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das Auswärtige Amt.

via: Bundesregierung, Pressemitteilung vom 3. März 2017

Unsere kleine Farm


"Gott hat die Musik aus dem einzigen Grund geschaffen, um ihn zu preisen und die Menschen mit dem Himmel zu verbinden" und "Songs sind bedeutungslos, wenn sie nicht helfen, die Menschen mit Gott zu verbinden", meint Joel Houston, Produzent und Sänger einer in christlichen Kreisen verorteten Lobpreispopband.

via: pro-medienmagazin.de

03.03.2017

Fett schwimmt oben


Spotify hat mehr als 50.000.000 zahlende Kunden.

Apple Music hat gut 20.000.000 zahlende Nutzer.

Wachstum für eine von Umsatzrückgängen geplagte Musikindustrie.

via: faz.net

Lizenzpflicht von Online-Plattformen


"Damit die starken Marktimpulse durch das Streaming erhalten bleiben, muss es jetzt endlich gelingen, den sogenannten Value Gap zu schließen - zugunsten der gesamten Kreativwirtschaft." (Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des BVMI und Kreativbeauftragter beim Bundeswirtschaftsministerium)

via: verbaende.com

02.03.2017

Wahlkampf und Musik


Können sich "Musikgrößen" gegen eine "politische Vereinnahmung" ihrer Werke wehren?
"Im Wahrnehmungsvertrag der jeweiligen Verwertungsgesellschaft" könnten sie "eine entsprechende Einschränkung formulieren".
Aber sie machen es nicht!

via: geldmarie.at

Rock your Look


"For me, shoes are an indication of what mood you are in. Launching a collection of my own gives me the opportunity to express my style. My collection includes shoes for any occasion – I really can't decide if I like wearing heels or flats better – I am constantly changing it up", says Ellie Goulding, singer-songwriter.

via: DEICHMANN, Pressemitteilung vom 1. März 2017

27.02.2017

Erfolgsmodell Deutschland


"Wenn man sich in Deutschland und der Welt umsieht, geht es uns wahrlich gut. Deshalb ist der Kern unseres Wahlkampfs die Verteidigung dieses Erfolgsmodells", sagt Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister und Spitzenkandidat der CDU in Nordrhein-Westfalen.

via: spiegel.de

26.02.2017

Popmusik abseits des Mainstreams


"Die Leute, mit denen ich in Dänemark Musik gemacht hatte, waren alle so professionell. Es ging um Plattenverträge und wie man im Radio gespielt werden konnte. Es war für mich wichtig, von dieser Sichtweise auf Musik wegzukommen und eher eine Motivation fürs Musikmachen zu finden." (Agnes Obel, Musikerin)

via: deutschlandfunk.de

25.02.2017

Stumpfer Frohsinn


Dass der NDR "sein Geld wert" sei, teilt ein Sprecher des Senders in einem Beitrag der Frankfurter Allgemeine mit.

Nun, womit erfreut uns denn das NDR-Fernsehen heute Abend zur besten Sendezeit?

Mit 195 Minuten verkappter Marschmusik!

24.02.2017

Ist alles bloß Geschäftemacherei


"Wir haben Tausende lizenzierte Produkte und sind stolz darauf", sagte der Bassist der US-Rockband Kiss, Gene Simmons.
Und "lassen Sie uns doch ehrlich miteinander sein", fuhr Simmons fort. "Was wir machen, hieß nie Musik – nicht gestern, nicht heute, nicht morgen. Es hieß immer Musik-Business."

via: pnp.de

23.02.2017

Jugend forscht


"Was uns Sorgen macht, ist die junge Zielgruppe von 10 bis 18 Jahren. Das ist eine Gruppe, die gerade lernt, dass man für Musik nichts bezahlen muss. Die gehen zu Youtube und hören sich dort ihre Musik an", sagt Executive Vice President & General Manager Europe von Napster, Thorsten Schliesche, im Interview.

via: gruenderszene.de

22.02.2017

Offenes Singen


Gemeinfreie Lieder dürfen öffentlich gesungen werden.

"Allerdings benötigen wir nach der Veranstaltung gegebenenfalls eine Titelliste, um dies überprüfen zu können", sagt die Pressesprecherin der GEMA-Generaldirektion in München, Gaby Schilcher.

via: schwarzwaelder-bote.de

Streit um Lizenzgebühren


Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Bulgarien spielt derzeit fast nur noch Musik, die vor mehr als 70 Jahren aufgenommen wurde und kann damit sogar bei den Hörern punkten.

Die Zuhörerzahlen sind seitdem um 20 Prozent gestiegen.

via: heise.de

21.02.2017

Keine Regel ohne Ausnahme


Der Komponist György Kurtág und Frau werden mit dem Preis der Borletti-Buitoni Stiftung 2017 ausgezeichnet.

Der Preis wird "in der Regel an junge Musiker verliehen" und ist in diesem Jahr mit umgerechnet rund 35.000 Euro dotiert.

via: magazin.klassik.com

Geisterfahrer


Siegmund Ehrmann (SPD) bekommt die GEMA-Ehrennadel.

Denn auch "als kulturpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und als Mitglied der Enquete-Kommission Kultur in Deutschland" sei Ehrmann stehts "ein zuverlässiger Ansprechpartner" gewesen.

via: mediabiz.de

18.02.2017

Hallo Dienstmann


"Mir hat tatsächlich einmal jemand vom Radio gesagt: Du kennst doch unser Format, das kann doch nicht so schwer sein, genau so etwas herzustellen - nein, ist es auch nicht! Aber wenn es nicht das ist, was ich machen möchte, warum sollte man es tun?
(Micky Reincke, Musiker, im Interview)

via: shz.de

17.02.2017

Mehr als 2,5 Millionen verkaufte Tonträger


"Mit seinen Crossover-Projekten" kann der "Star-Geiger David Garrett" die Menschen wieder für die Klassische Musik begeistern. Und darum wird er jetzt auch mit dem Frankfurter Musikpreis 2017 ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

via: aachener-zeitung.de

16.02.2017

Nachschlag


Der Musiker und Komponist Klaus Doldinger ist für sein Lebenswerk mit dem kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet worden.

Dieser Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

via: nachrichten-muenchen.com

Zum Wohle aller


"Im letzten Jahr haben wir mehr als eine Milliarde Dollar an die Musikindustrie ausgezahlt, allein aus Werbeeinnahmen. Wenn wir das beibehalten und sogar steigern können, glaube ich, dass wir uns mit jedem Partner werden einigen können", sagt Christophe Muller, Director International Music Partnerships bei YouTube, im Interview.

via: sueddeutsche.de